Immunsystem

Immunsystem

Immunsystem


Fabiana Büchel
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über das Immunsystem und seine Funktionsweise. Sie konzentrieren sich auf Zellen wie Leukozyten, Antikörper und Antigene, die eine zentrale Rolle in der Abwehr von Erregern spielen. Die Karteikarten erklären die Prozesse der Phagozytose, die Aufgaben verschiedener Immunzellen und die Unterschiede zwischen angeborener und spezifischer Immunantwort. Sie eignen sich besonders für Schüler, die die Grundlagen der Immunologie verstehen möchten, und bieten wertvolle Einblicke in die komplexen Mechanismen der körpereigenen Abwehr.
Karten
26
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
26.11.2012 / 30.10.2023

Lernkarten

Was ist das Immunsystem?

Aus was Besteht es?

Körpereigene Abwehr von Krankheiterregern (Bakt, Viren, Pilzen) und anderen körperfremdem Stoffen. ( Gifte) Zerstörung von körpereigenen, fehlerhaft gewordenen Zellen.

Besteht aus: Organen, Zellen, Molekülen.

Allgemeine Abwehr-Barriere

Sorgen dafür dass Erreger nicht in den Körper gelangen. Durch: Haut mit Schweiss und Talgdrüsen und Normalflora bilden eine Schutzbarriere gegen fremde Keime.

Definition und Funktion der Normalflora

Fast alle oberflächen ( Haut, Schleimhäute, Magendarm...) sind mit Baterien besiedelt, die für den Mensch nicht schdlich sind. Durch das Vorhanden sein der Normalflora gibt es fremden Bakterien keinen zusätzlichen Platz.

Definition und Funktion der Schleimhaut

Schleim bildet Pathogene. Zusammen mit Normalflora ist dies für andere Bakt lenendsfeindlich. Bsp: Vaginalflora mit Milchsäurebakt. Oder Augen- Abtransportfunktion der tränen. Enzyme in Tränen (Lysozyme) bekämpfen Mikroorganismen.

Definition allgemeine Abwehr-Barrieren

Atemwege- Keime werden von Schleim gebunden, welcher durch Flimmerhäärchen nach ausen abtransportiert wird.

Mundhöhle- Im Speichel hats Lysozye, welche Bakt bekämpfen

Magen- Es wird von spez Zellen Salzsäure produziert, dass saures Millieu entsteht. Verdauungsenzyme lösen zudem Mikroorganisemen auf.

Darm- Verdauungsenzyme durch Pankreas zerstören Mikroorganisemen. & Im Dickdarmvorhandene Darmbakt. bilden natürliche Flora welche so Fremde Bakt konkurriert.

Harntrackt- ständige Harnausspülung

Am Immunsystem beteiligte Organe

Mandeln und Gaumenmandeln: Bekämpfung des oberen Respirationstraktes.

Halslympfknoten: Regionale Abwehr , Immunzellen die Antigen aufnehmen und Antwort auslösen.

Thymus: Vorallem als Kind wichtig &ausgeprägt, findet Teil der Weiterentwicklung der Zellen statt.

Lymphknoten

Milz: Zur Aussortierung von Blutzellen die nicht mehr gebraucht werden.

Peyersche Plaque des Dünndarms

Appendix

Knochenmark: Grundsatz des Ganzen, kommen alle Zellen her.

Primär Lymphatische Organe

Dort reifen die ureifen Immunzellen zu immunreaktiven zellen heran. Dazu gehören Thmus( T-Zellen) und Knochenmark(B-Zellen) Die Immunzellen gelangen dan übers Blut in die sekundären L.Organe.

Sekundäre Lyphatische Organe

Hier findet Antigenerkennung und die weitere vermehrung der Abwehrzellen statt. Dazu geören Lyphknoten-Immunantwort für gewebe, Milz- Immunantwort für Blut, Tonsillen- Immunantwort für Mund/Rachen, Appendix und Peyer Plaque -Immunantwort für Magendarmtrakt.

Spezifisch Abwehrsystem

Es braucht länger, volle Wirkung erst nach ein Paar Tagen bis Wochen. Dafür grosse Selektivität. Hat Antigengedächtniss. Es hat eine spezifische Erkennung von best. molekularen Merkmalen der Erreger durch exakt zu diesen passenden Erkennungsmolekülen. Antikörper.

Spezifisch zelluläre Abwehr

T-Lymphozyten sind die wichtigsten Zellen. Wenn die unspezifische und die spezifisch humoralen Abwehr (nicht ausreichen) treten T Zellen in Aktion. (arbeiten immer zusammen, wird immer beides benötigt) Sie wird durch Interleukin welches von der antigenpräsentierenden Zelle ausgeschüttet wird angelockt und dockt an.

Leukozyten

Weisse BK,

meisst kugelförmig, können wandern

Funktion: Abwehr.

Untergruppen:

Granulozyten: Neutrophile, Basophile und Eoisinophile

Monozyten: Makrophagen( Fresszellen)

Lymphozyten : B Lymphozyten T lymphozyten ( spezifische Abwehr)

Aufgaben und Eigenschaften von Leukozyten

-Aufspüren von Fremdkörper

- Phagozytose ( Auffressen)

- Werden angelockt durch; Toxine, Zerfallsprodukte, Antigen-Antikörperkomplexe.

- befinden sich zt. im Blut, v.a. im Bindegewebe und lymphischen Gewebe.

-Präsentaion von Antigen

-Bildung von Antikörpern

- können wandern.

Monozyten

grösste Blutzelle, Kern in Form von Niere

•2-10% der Leukozyten

•leben nur wenige Tage im Blut

•wandern ins Bindegewebe, leben dort Monate bis Jahre als

Makrophagen oder dendritische Zellen

• Wanderung

• intensive Phagozytose

• Aufräumfunktion

• Gewebereparatur

• Antigenpräsentation

Neutrophile Granulozyten

• im Zellplasma befinden sich viele Granula (Körner)

• Zellkern bei älteren Neutros segmentiert

• 60% der Leukozyten

• leben wenige Tage im Blut

Funktionen/Eigenschaften

• (bakterielle) Entzündung (Eiter)

• Phagozytose

• Granula beinhalten Stoffe die Erreger und Gewebe

zerstören können

Eosinophile Granulozyten

wenige grosse Granula im Cytoplasma

sind mit Eosin (saurer Farbstoff) anfärbbar

2-10% der Leukozyten

leben wenige Tage im Blut

Funktion/Eigenschaften

Phagozytose von AgAk-Komplexen

Sekretion von Stoffen die Parasiten zerstören

Sekretion von Stoffen die Histamin aktivieren -> bei

allergischen Reaktionen

basophile Granulozyten

basophile Granula im Zytoplasma

durch basische Farbstoffe anfärbbar

Kern wegen dunklen Granula schlecht sichtbar

0-1% der Leukozyten

leben ca. 1 Tag im Blut

Aufgaben/Eigenschaften

KEINE Phagozytose

enthalten Heparin (Gerinnungshemmung,

Gefässerweiterung)

setzen Histamin frei (Allergie)

Angeborene Immunität zellulär

zellulär

Phagozytose von Erregern durch u.a. Granulozyten und

Makrophagen.

Ausschüttung von Stoffen (u.a. Interleukine) damit der

Körper und andere Zellen auf Eindringen von Erreger

alarmiert wird

dies bewirkt u.a. eine Entzündungsreaktion und das

Anlocken weiterer Immunzellen sowie die Einschaltung

der angeborenen Immunität

Angenorenen Immunitär humoral

humoral

Komplementsystem

System von Proteinen, die direkt Erreger abtöten können

Interleukine

Botenstoffe, die z.B. Leukozyten zu Wachstum und

Reifung anregen oder an Ort des Geschehens locken

Wie erkennt der Körper, was fremd ist?

Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze, Mikroorganismen)

sowie körperfremde Stoffe weisen auf ihrer Oberfläche einige

Eigenschaften auf, die sich von denen von menschlichen Zellen

unterscheiden. Diese Strukturen und Eigenschaften führen dazu,

dass einerseits Stoffe der humoralen Immunität an diese Zellen

binden und sie zerstören und dass sie andererseits von

Antikörpern markiert werden, sodass sie anschliessend von

Immunzellen erkannt werden können.

Definition Antigen (Ag)

Substanz, die vom Organismus als „fremd“ erkannt wird und

eine spezifische Abwehrreaktion (= Immunreaktion) auslöst.

Protein, Lipid, Zucker, Nukleinsäuren

Definition Antikörpe

Antikörper (Ak) = Immunoglobuline

Proteine im Blutplasma, .-Globuline

zirkulieren u.a. frei im Blut und binden Antigene

Antigen-Antikörper-Komplex

Antikörper binden SPEZIFISCH an Antigen

Oberfläche von Antigen wird SPEZIFISCH von Antikörper

erkannt

Definition Lymphozyten

kleinste Leukozyten, grosser ovaler Kern

30% der Leukozyten

nur 2% der Lymphozyten im Blut, Rest in Lymphgewebe

leben 1-2 Monate bis viele Jahre (Gedächtniszellen)

Funktion/Eigenschaften

Spezifische Immunabwehr

B-Lymphozyten produzieren Antikörper

werden nicht nur im roten Knochenmark sondern auch in

lymphatischen Organen ausgereift

kommen auch in Lymphe vor

können NICHT phagozytieren

B-Lymphozyten

• B = Bonemarrow. Produktion und Reifung im Knochenmark

• Wechselwirkung mit T-Zellen führt zu Differenzierung und

Umwandlung in Plasmazelle, die Antikörper (Immunglobuline)

produziert

T-Lymphoztyten

Antigenpräsentation und Aktivierung der Immunantwort

Gedächtniszellen

Bildung im roten Knochenmark, dann Wanderung in Thymus,

dort Reifung

zytotoxische T-Zellen

binden an Zelle, deren Antigen sie erkennen und leiten in

dieser den Zelltod ein

T-Helfer-Zellen/ regulatorische T-Zellen

erkennen Antigen von Antigenpräsentierender Zelle (z.B.

Makrophage) und werden aktiviert, vermehren sich und

Reagieren mit B-Zellen sodass diese Ak produzieren

können

Natürliche Killer Zellen (NK-Zellen)

• werden meist zu T-Lymphzyten gezählt

• Erkennung und Abtötung abnormaler Zellen wie Tumorzellen

oder Virus-Infizierte Zellen

Lernen