Die
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Lernkarten
Was für Motive können zu einer Bewertung führen?
-Kauf/Verkauf
-Erbteilung
-Scheidung
-Begründung STWEG
-Errichtung/Heimfall Baurecht
-Errichtung/Heimfall Wohnrecht
-Finanzierungsgrundlage für Bankkredit
-Steuerliche (fiskalische) Aspekte
Was sind die Anforderungen an einen Schatzer?
-Berufsethik
-Fachmännisches Wissen / Erfahrung / Marktkenntnise
-Integrität / Schweigepflicht
-Neutralität und Objektivität
-Sorgfaltspflicht
-Transparenz
-Haftung (Hapftlichtversicherung)
Was sind übliche Unterlagen die für eine Schatzung benötigt werden?
-Grundbuchauszug
-Situationsplan
-Zonenplan
-Planunterlagen (Grundrisspläne)
-Gebäudeversicherungswert
-Mieterspiegel
-Mietverträge
-Liegenschaftsabrechnung
-Angaben über Sanierungen
Was sind übliche Unterlagen die für eine Schatzung von STWEG benötigt werden?
-STWEG-Begründungsakten
-Grundbuchauszug Stammparzelle
-STWEG- Reglement
-Nutzungs- und Verwaltungsordnung
-Höhe Erneuerungsfonds
Grundlagen der Immobilienbewertung
Welche 3 (4) Bewertungsmethoden (Verfahren) gibt es? Alle Bewertungen haben zum Ziel den Verkehrswert zu ermitteln!
Allgemein gilt, dass eine Abweichung zwischen dem Schätzwert und dem Transaktionspreis bis 10% i.o. ist. Im Schnitt liegt er bei ca. +2.8%
Sachwert/Substanzwertmethode=Erstellungskosten zu Neuwert - Altersentwertung + Umgebung+ Baunebenkosten + Land = Realwert
Vergleichswertmethode: Preis vergleichbarer Objekte, z.b. hedonische Bewertung
Ertragswertmethode: Mietzinse X 100 : Kapitalzins, kapitalisieren- Aufwendungen wie Bewirtschaftungskosten und Sanierungskosten + Diskontierungssatz ) = Ertragswert (Cashflow), DCF = dynamische Ertragswertmethode
Mischwertmethode aus Substanzwert und Ertragswert=Verkehrswert
Wie lautet der Bewertungsgrundsatz?
Der Wert eines jeden Gutes bemisst sich nach dem Nutzen, den es in Zukunft zu erbringen vermag.
-Güter haben also nur Wert, wenn man sie nutzen kann.
-Güter kann man nur in Zukunft nutzen
-Ein zukünftige Nutzleistung hat weniger wert, als eine gegenwärtige
Wichtige Flächenangaben
Für was stehen folgende Flächenangaben?
-GSF
-GF
-NGF
-KF
-VF
-FF
-NF
-VMF (nur in ISA d0165
GSF=Grundstückfläche wird unterteilt in Gebäudegrundfläche und Umgebungsfläche
GF=Geschossfläche brutto, umschlossene und überdeckte Grundrissfläche (kein Balkon, Terrasse oder Carport) unterteilt in Nettogeschossfläche und Konstruktionsfläche (Galerie wird nicht angerechnet)
NGF=Nettogeschossfläche zwischen den Wänden gemessen, unterteilt in Verkehrsfläche, Funktionsfläche und Nutzfläche (Küche, Badewanne, Einbauschränke gehören zu NGF
Konstruktionsfläche KF (nicht so bedeutend)=Innen- und Aussenwände, Stüzen, Türen, Fenster, etc.
VF=Verkehrsfläche, ausserhalb der Wohnung, zur Erschliessung, Liftschacht, Treppenhaus.
FF=Funktionsfläche, haustechnische Anlagen, Heizraum, Lüftungsanlage, Installationsschächte
NF=Nutzfläche, HNF und NNF, z.b. Wohnung zusätzlich mit Kellerabteil (speziall Fall Dachschrägen auch)
VMF=Vermietbare Fläche, Zuschlagsflächen für gemeinsam genutzte WC's oder Containerraum, etc.
Gebäudevolumen nach SIA 416
Fläche x Höhe, keine Zuschläge mehr
Geschossfläche x Höhe inkl. Decke
SIA 116 mit Zuschlägen und vereinfachten Formen ist noch oft anzutreffen
BESSER DAHER SCHÄTZUNGEN NACH FLÄCHEN UND NICHT NACH VOLUMEN
!
Referenzpreise, Neubaukosten pro m2 / GF
Wo liegen in etwa die Referenzpreise pro m2 GF, für folgende Objekte:
1. Einfamilienhaus
2. Mehrfamilienhaus
3. Geschäftshäuser im Rohbau
4. Abbruchkosten
www.werkbauenundwohnen.ch
und wie hoch die Erneuerungskosten bei Wohnbauten?
5.für eine Sanierung
1. ab CHF 1'600.- bis CHF 2'500.- pro m2 GF
2. ab CHF 1'500.- bis CHF 1'900.- pro m2 GF
3. ab CHF 1'5 00.- bis CHF 1'900.- pro m2 GF
4. ca. CHF 30-48 p. m3 !
5. MFH Sanierung Bad, Küche, Dach, Fenster, etc. (Sparlösung) bei ca. 85'000 - 100'000.- pro Wohnung
MFH Sanierung Leitungsnetz, Küche, Bad (qualitativ) ca. CHF 125'000.- - CHF 150'000.-
Baukostenplan BKP 2001
Gegliedert nach Arbeitsgattungen, wer macht was!
Hauptgruppen
0= Grundstück (Erwerb, Handänderungskosten, Finanzierung vor Baubeginn)
1=Vorbereitung (Räumung und Abbrüche, Baugrubensicherung, Provisorien, etc.)
2=Gebäude (Baugrube, Rohbau 1 & 2, Elektro, HLK, Sanitär, Transportanlagen, Ausbau 1&2)
3=Betriebseinrichtung (wie BKP 2, spezielle Nutzungen die fest mit Gebäude verbunden sind)
4=Umgebung (Gartenanlage, kleinen Terrassen, Stützmauern, kleinere Leitungen)
5=Baunebenkosten (Wettbewerbsgebühren, Bewilligungen, Gebühren, Versicherungen, Finanzierung ab Baubeginn, MwSt.Rückstellungen)
6,7,8=Reserve (wie BKP 2 gegliedert)
9=Ausstattung (Möbel, Beleuchtung, Geräte, Apparate, Textilien, Transportmittel)
!
Beschreibe das Wort ökonomischer Horizont
Ökonomischer Horizont:
Je weiter eine Zahlung in der Zukunft liegt, desto weniger trägt sie an den Wert bei.
Der ökonomische Horizont ist jene Zeitgrrnze in der Zukunft, aber welcher sich Investitionen nicht mehr amortisieren lassen. Nach dieser Grenze sind diskontiere Zahlungen zu vernachlässigen! Es ist also die längste Frist, innerhalb welcher es möglich sein muss, Investitionen zu amortisieren.
Definierien Sie das Wort "Altlasten"?
Altlasten sind Nutzungsbeeischränkungungen in Form von Bodenvereunigigungen. Altlasten treten meistens in From von Bodenverunreinigungen auf. Die betroffenen Bauteile werden durch einen Spezialisten beurteilt. Sie werden in einem Altlasten Kataster festgehalten zur Identifizierung. In Bezug auf den Marktwert hat eine Altplast einen Abzug der Kosten zur Altlastensanierung zur Folge.
Bsp. Deponien, Unfallstandorte, Schiessanlagen
Nötige Unterlagen für eine Schatzung?
-Mieterspiegel / Mietverträge
-Grundrisspläne
-Grundbuchauszug inkl. Dienstbarkeiten
-Situationsplan
-Bilanz, inebsondere ER (Liegenschaftsabrechung) de r letzten 5 Jahre
-Gebäudeversicherungsausweis (m3-Angabe)
Unterschied Wert/Preis?
Erklärung von Verkehrswert?
Erklärung von Belehnungswert?
Wert=Erbegnis einer Einschätzung, der sich aus dem Nutzen der Sache ergibt, individuell und subjektiv. Wert entsteht durch zukünftigen Nutzen. Der Wert ist also ein diskontierter Zukunftsnutzen. Der Wert einer Immobilie entspricht der Summe aller Barwerte der järhlichen Nettoerlöse, abzüglich der Barwerte der zu erwartenden Renovationskosten
Preis=Geldbetrag, wird vom Markt, Verhandlungstaktik und Rahmenbedinungen bestimmt
Wert Verkäufersicht < Preis < Wert Käufersicht
"Ein Gut wird gekauft, wenn der Käufer seinen Wert höher einschätzt als den Preis, den er entrichten muss."
Verkehrswert entspricht dem unter normalen Verhältnissen höchstwahrscheinlich erzielbaren Transaktionspreis!
Normale Verhältnise: VK und K sind über Grundstück informiert, es steht ein angemessener Zeitraum zu Verfügung, keine Sonderinteressen
Der Verkehrswert wird oft durch den Mischwert dargestellt (Substanzwert / Ertragswert)
Der Belehnungswert ist der Wert, bis zu dem ein Kreditgeber einen Vermögensgegenstand belehnt.=Verkehrswert x Belehnungssatz (unter 100) Normalfall bei 80%, Luxusobjekte 50%, Ferienhäuser 70%, Geschäftsliegenschaften ca. 50-60%
Liquidationswert entspricht dem Transaktionspreis, den ein anderer Marktakteur zu zahlen bereit ist, aber durch kürzere Vermarktungszeit (ca.2-3 Monate), ansonsten normale Verhältnise. z.B. Zwangsversteigerung, Notverkauf.
Fortführungswert entspricht dem Wert, den der aktuelle Nutzuer beimisst.
Liquidationswert ist kleiner als Fortführungswert, da oft Umbaumassnahmen nötig sind.
Belehnungswert<Liquidationswert<Verkehrswert
Aufzinsen ( Beispiel )
Wert, den eine Zahlung zu einem späteren Zeitpunkt hat.
CHF 100'000.- bei 5 % Zins über 5 Jahre
Aufzinsen
CHF 100'000.- bei 5 % Zins über 5 Jahre = Formel (1+i)n= 1,055 = 1.28
1.28 x CHF 100'000.-= CHF 128'000.- = Kapital nach 5 Jahren
Abzinsen ( Beispiel ) DISKONTIEREN
Der Wert einer zukünftigen Zahlung für einen Zeitpunkt, der vor dem der Zahlung liegt!
In 10 Jahren muss ein Darlehen von CHF 100'000.- zurückbezahlt werden. Welcher Betrag muss heute zu 2% angelegt werden um dies zu erreichen?
CHF 100'000.-- x 1/1.0210
=100'000.- x 0.82 = CHF 82'000.-
Rentenbarwert= Heutiger Wert
Entspricht eigentlich dem Ertragswert aber nicht auf unendliche Zeit, sondern auf eine zeitlich limitierte Gebrauchsdauer!
A erhält eine jährliche Rente von CHF 100'000.- über eine Dauer von 20 Jahren, Zinssatz = 4.25%. Welchen Wert hat die Rente per heute.?
Nachschüssiger RBF bei 4.25% und 20 Jahren = 13.29 (gemäss Barwerttafel)
CHF 100'000.- x 13.20 = CHF 1'329'000.-
Rentenendwert = Zukünftiger Wert
A erhält eine jährliche Rende von CHF 100'000.- über 20 Jahre. Zinssatz 4.25 %. Welchen Wert hat die Rente in 20 Jahren?
Rentenbardwertfaktor, z.b. 13.29 x Aufzinsfaktor (1.0425)20 = 13.29 x 2.3 = 30.55 Rentenendwerdfaktor
CHF 100'000.- x 30.55 = CHF 3'055'000
Rente gesucht?
Wieviel muss jährlich zurückgestellt werden, um eine Investition von CHF 500'000.- in 30 Jahren zu bezahlen?
(RBFxAufzinsungsfaktor) = Rente
Also Rentenbardwert+Aufzinsen dann aber der gegebene Endwert geteilt durch den Faktor = jährliche Einlage
Rentenendwert : Rentenendwertfaktor
500'000 : (16.78 x 1.042530) = ca. CHF 8'500.-
Was ist die Makrolage?
Makrolage (Standortgemeinde) ist das grossflächige Gebiet um die Immobilie. Sie wird beeinflusst durch Lage in Bezug auf die Region, Stadt oder Gemeinde, die Demographie, Wirtscharft, Steuern, Fern- und Naherschliessung
Was ist die Mikrolage?
Mikrolage (Lage innerhalb der Gemeinde)ist das eng gefasste Gebiet um die Immobilie. Sie wird beeinflusst durch Lage in Bezug auf das Quartier, direkte UMgebung, Bauzone, Distanz zu Schule und Einkaufsmöglichkeiten, Steuerfuss, Besonnung, Aussicht
Wie wird das Baurecht definiert?
Und wie wird es bewertet?
Der Baurechtsnehmer darf auf einem Grundstück im Eigentum einer anderen Person (Baurechtgeber) auf oder unter der Bodenfläche ein Bauwerk erichten. Wenn es dauernd ist, kann es als selbstständiges Grundstück im Grundbuch aufgenommen werden.
(Baurechtzins mit Rentenbarwertfaktor über xx Restlaufzeit und Landwert abzinsen über Restlaufzeit=Wert des Grundstückes unter (Der Wert des Grundstückes sinkt kontinuierlich bis auf seinen aktuellen Baulandwert)
Berechnung:
Bruttomietwert
./. Baurechtzins
./. Bewirtschaftungskosten und Rückstellungen
=Nettoertrag
Rentenbarwertfaktor über Restlaufzeit=Barwertx Nettoertrag=Barwert der Erträge
Heimfallentschädigung dazurechnen:
Marktwert am Stichtag
./. Landwert
= Gebäudewert
Heimfallentschädigung in %
Abizinsungsfaktor für Leistung in xxx Jahren (restlaufzeit) = Heimfallentschädigung x Abzinsungsfaktor
Heimfallentschädigung +Gebäudewert=Marktwert
Wie lauten die Formeln für
1. Bruttorendite?
2. Nettorendite?
3. Eigenkapitalrendite?
1. Brutto Mietertrag (Nettomietzins) x 100 ./. Anlagevermögen, normal bei ca. 5%
2. Netto Mietertrag (Nettomietzins-Bewi Kosten) x 100 ./. Anlagevermögen, normal bei ca. 4.5%
3. Liegenschaftsgewinn x 100 ./. Eigenkapital, norma bei ca. 4-5%, kann aber bis 15% sein
Rechnungslegung Standards bei Bewertung
Swiss GAAP FER, IAS, oder Market Value RICS/TEGOVA je nach Rechnungslegung Vorschrift sind auch die Immobilien unterschiedlich in der Bilanz aufzuführen.
-Erkläre die Begriffe IAS 40 und FER 18 sowie RICS/TEGOVA
IAS 40, FAIR VALUE
Entspricht derm Verkehrswert, aber der Unterschied ist, dass die Wertvermehrenden Investitionen nicht mit einbezogen werden!
Ansätze durch 1. Market Value (vergleichbare Kaufpreise anderer Objekte), 2. Similar Asset Value (angepasste Vergleichspreise anderer Immobilien) oder 3. Calculated Value (diskontierte zukünftige Zahlungsströme). Meistens wird zur Ermitttlung der Fair Value die Möglichkeit 3 gewählt.
FER 18, Aktueller Wert
Schätzung des Wertes durch Vergleich mit ähnlichen Objekten, nach dem zu erwartenden, diskontierten Geldfluss, keine Regelung zu wertvermehrenden Investitionen gegeben.
FER 26 ähnliche Empfehlungen wie in FER 18, aber für Personalvorsorgeeinrichtungen
Market Value nach RICS und TEGOVA
Verkauf auf dem freien Markt unter wohl informierten und willigen Parteien, ohne Zwang und besondere Umstände. Der Marktwert bezieht sich auf einen Stichtag. Inkl. Berücksichtigung von wertvermehrenden Investitionen. Market Value = Highest and Best Use Value
Aktuelle Nutzung = Market Value
Neue Nutzung = Alternative Value
Vernünftigste Nutzung (aktuell oder neu) = Highest and Best Use Value
Fair Value IAS 40 < Aktueller Wert FER 18 = Verkehrswert = Market Value (Highest & Best Use Value)
Wie lauten die relevanten BKP Nr. für die Substanzwertmethode?
Nennen Sie auch Beispiele dafür
0=Grundstück (Erwerb, Handänderung, Abfindungen, Finanzierung vor Baubeginn, Honorare)
1=Vorbereitungsarbeiten (Räumungen, Abbrüche, Demontagen, Baugrunduntersuchung, Baugrubensicherung)
2=Gebäudekosten (ROhbau 1+2, Elektro, HLK, Sanitär, Transportanlagen, Ausbau 1+2
3=Betriebseinrichtung (wie BKP 2, aber fest mit Gebäude verbunden, z.b. Lift)
4=Umgebung (ca. 5% von Gebäudekosten, z.b. Terraingestaltung, Gartenanlage, Stützmauern, Leitungen)
5=Baunebenkosten (ca. 8-10%), z.b. Finanzierung ab Baubeginn, MwSt.,Versicherungen, Bewilligungen, Gebühren, Wettbewerbskosten
6,7,8=Reserven
9=Ausstattung (Möbel, Beleuchtungskörper, Kleininventar)
Wie wird der Realwert definiert?
Was ist der Unterschied zwischen technischer und wirtschaftlicher Alterung?
BKP 2, 3, 4, 5 = Neubauwert Baute
./. Entwertung (technisch oder wirtschaftlich)
=Zeitwert Baute
+ BKP 0 (Land)
= Realwert
technische Entwertung durch Alterung der Bausubstanz
wirtschaftliche Entwertung (demodierung)durch aus der Mode kommen
Unterschied und Berechnung Nominaler und Realer Zinssatz?
Real=realer Zinssatz
Nominal= Zinsatz unter Berücksichtigung der Teuerung
Berechnung Nominal Zins (n) unter Berücksichtigung des Realen Zinssatzes (r) von 5% und der Teuerung (t) von 3 %
n=(1+r) x (1+1) - 1
n= (1,05) x (1,03) - 1 = 8.15 %
Zu was dient der Diskontierungssatz in der DCF-Bewertung?
Der Diskontierungssatz (umgekehrte Zinses-Zins-Rechnung) drückt das Risiko aus, dass der Liegenschaft gerecht wird. Er hängt also von der Genauigkeit/Sicherheit der Cashflows ab. (z.b monatliche Zahlung der Miete, quartalsweise, vor-nachschüssig etc, beeinflussen den Diskontierungssatz)
Der Nettoertrag (Einahmen-Ausgaben) wird damit multipliziert und stellt schlussendlich den Barwert dar.
Je weiter eine Zahlung in der Zukunft liegt, desto tiefer ist deren heutgier Wert (Barwert). Risiko + = Diskontierungssatz +
Es wird aber nicht zwischen EK-Rendite und FK-Rendite unterschieden sondern eine GK-Rendite dargestellt
Kennzahlen bei DCF-Methode
Wie hoch sind abzuziehenden Kosten und wann werden Sie verrechnet für:
1. Betriebskosten
2. Instandhaltungskosten
3. Instandsetzungskosten
1: ca. 6% von Bruttoertrag (immer angeben)
2. ca. CHF 15.- pro m2 (immer angeben)
3. ca. CHF 20.- pro m2 (in einzelnen Jahren angeben)
Beschreiben Sie die Begriffe Quantil und Median!
Der Median ist der Mittelwert. Er bezeichnet diejenige Zahl, die gleich viel grössere wie kleinere Werte neben sich hat.
Die Quantile sind Sterungsindikatoren. Das 10% Quantil markiert die Preisgrenze zwischen den 10% günstigsten und den übrigen Angeboten, das 90% Quantil jene zwischen den 10% teuersten und den restlichen Angeboten (Immo-Monitoring Wüest & Partner)
Was verstehen sie unter Immobilienderivate?
Mit diesen Finanzinstrumenten lassen sich Immobilienrisiken managen, ohne dass tatsächlich Gebäude erworben oder verkauft werden müssen. Als Vertragskontrahent in einer solchen Transaktion kann sich der Verkäufer des Immobilienrisikos vor fallenden Immobilienpreisen aufgrund eines allgemeinen Wert- oder Mietpreisverfalls schützen, ohne dass er die Immobilien verkaufen muss. (wie Aktienmarkt)
Verschiedene Barwerte (nicht eweige Rente sondern zeitlich limitierter Ertragswert)
-Rentenbarwert
-Rentenendwert
-Erneuerungsfonds
Barwert=aktueller heutiger Wert. Welchen Wert hat die Rente per heute?
Endwert=zukünftig er Wert, Welchen Wert hat die Rente in xx Jahren?
Erneuerungsfonds: In xx Jahren fällt eine Renovation von CHF 1'500'000.- an.
Rentenendwert : Rentenendwertfaktor=Nachschüssiger Rentenendwertfaktor
Investitionsbedarf : Rentenendwertfaktor = jährliche Einlage
Was versteht man unter dem Konsumtiven Nutzen und welche Objekte sind Konsumtiv?
Wie hoch liegt der Konsumtive Zuschlag für STWEG, EFH, VIlla?
Was ist die Zeitenpräferenzrate?
Der Ertrag eines gutes Wird konsumiert, nicht reinvestiert. Meistens selbstbenutze Objekte
EFH, STWEG WOhnung, Ferienhaus.
Dafür wird bei der Bewertung ein Konsumtiver Nutzenzuschlag berechnet.
STWEG, 10-20%
EFH, 20-30%
Villa, 80-100%
Zeitpräferenzrate: Nutzenabschlag, den ein künftig verfügbare Gut gegenüber heutigem Wert erleidet, ca. 3-3,5%
Wie wird die DCF-Methode beschrieben?
Die DCF-Methode ist eine dynamiksche Ertragswertmethode. Die Grundidee leigt in der Diskontierung (Bewertung) der zukünftigen Einnahmen- und Ausgabenströme des Objektes für einen Zeitraum von 5-10 Jahre. Für die restliche Nutzungsdauer wird ein Restwert (Residualwert) ermittelt.
Was sind die Methoden zur Landbewertung?
1. Für den absoluten Landwert
2. Für den relativen Landwert
1. absoluter Landwert (unüberbaut)
-Gleichsetzung mit dem Kaufpreis bei identischen Verhältnisen
-Vergleichswertmethode mit Zu- und Abschlägen bei ähnlichen Verhältnissen-> Datenerhebung und Analyse, Korrekturfaktoren
2. relativer Landwert (überbaut)
-Lageklassen-.Methode
-Strukturzahl-Methode
-Rückwärtsrechnen aus Ertragswert (Ertragswert-Investitionskosten = Landwert)
-Berechnung aus Ertrag
Lageklassenmethode, beschreiben sie die Funktionen
Anzuwenden bei Mischwertmethode
Zwischen dem Wert der Baute und dem Wert des Boden besteht in der Regel ein bestimmtes Wertverhältnis
Nägeli Lageklassechlüssel 1-8, mit magischer Zahl 6.25% x Lageklasse = Landwertanteil
SVIT 2005, Lageklassen 1-10
Fierz, Lageklassen für Renditewohnliegenschaften 1.-6, EFH und Villen 1-8, Gewerbe und Industrie 1-4, Handels und DL-Sektor 1-8, Beurteilung nach Erschliessung, Attraktivität und Aussenbereich
z.b. Lageklasse 3.2= 3.2x6.25=20%
Landwertanteil x 100 : Neuwert = 20% x 100 : 80 = 25%
Strukturwertmethode, beschreiben sie die Funktionen
Anzuwenden bei Barwertmethode
Der Landwert wird aus den Baukosten und einer zu bestimmenden Strukturzahl ermittelt!
Strukturzahlt ergibt sich aufgrund von
-Erschliessung
-örtlicher Attraktivität
-Aussenbereich (Umgebung)
Neubaukosten+Zusatzkosten (15%) = Neubaukosten total
Landwert mit Strukturzahl, z.b. 4.6 + Neubaukosten = Substanzwert
Landbewertung mit RÜCKWÄRTSRECHNEN
Das Land liegt brach und ein Projekt will realisiert werden, wie gehen Sie vor?
1. Nutzwert-Analyse (was kann gebaut werden), z.b MFH, 5 Mio.
2. Gebäudekosten erruieren (was kostet der Bau), z.b. 2.5 Mio.
3. Was für Verkaufspreis kann ich erzielen, z.b. 3.5 Mio.
Differenz = Landpreis, z.b. 1. Mio.
Vergleich zwischen Substanzwert und Barwert können zu Differenzen führen. Wie sind diese zu erklären?
-Reduziertes Leistungsvermögen oder Verlust an Nutzungspotenzial (Entwertung 1. Art)
-Näherrücken notwendiger Renovationen (Entwertung 2. Art)
-Aufgestauter Unterhalt (Entwertung 3. Art)