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Das strategische Informationsmanagement

Das strategische Informationsmanagement


Patrick Wayne
Diese Lernkarten behandeln das Thema Technologiemanagement auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Strategie, Technik und Analyse von Technologieeinsatzentscheidungen, sowie auf die Bewertung von Technologien und deren Integration in Unternehmen. Die Karteikarten eignen sich für Studierende und Fachleute, die sich mit der Optimierung von Technologieeinsätzen und der Entwicklung von Informationsstrategien auseinandersetzen möchten.
Karten
13
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
28.02.2014 / 05.07.2014

Lernkarten

Was verbirgt sich hinter den „The 5 P’s of strategy“?

The 5 P’s of strategy bieten folgende Interpretationen des Strategiebegriffs: - Strategy as a Plan - Strategy as a Ploy (Täuschung) - Strategy as a Pattern (Handlungsmuster) - Strategy as a Position - Strategy as a Perspective (Sichtweise -> Leitbild)

In welche Bereiche lassen sich Strategien in Unternehmen unterteilen?

• Gesellschaftliche Strategien (Welche Stellung nimmt das Unternehmen zu gesellschaftlichen Problemen ein) • Unternehmensstrategien (Festlegung der Geschäftsfelder und Aufteilung der Ressourcen) • Geschäftsfeldstrategien (Festlegung des Verhalten im Wettbewerb) • Funktion Bereich Strategien (bestmöglicher Einsatz der einzelnen Unternehmensbereiche) • Informatikstrategie (Art und Richtung der Informationsinfrastruktur)

Was verstehen Sie unter dem Leitbild der Informationsversorgung?

Das Leitbild der Informationsversorgung legt die Ausrichtung und Positionierung der unternehmenseigenen Bemühungen im Bereich der Informationsverarbeitung fest (Service Gedanke, Profit Center). Dabei werden mit Hilfe von „Bildern“ wesentliche Zielvorstellungen zielgruppengerecht sichtbar gemacht, die das tägliche Handeln, die Ziele und die Strategie der Mitarbeiter leiten sollen. Ein Leitbild mobilisiert idealerweise Kräfte und schafft Wettbewerbsvorteile.

Worin liegen die Ursachen für Fehlentscheidungen bei Informationsstrategien?

Ursachen liegen in Begrenzungen bei der Informationsbeschaffung und –verarbeitung. Es werden nicht alle notwendigen Informationen berücksichtigt. Meist Zeitdruck. Was ist wichtig, was unwichtig? Situation ist so komplex, dass zu viel Zeit für die Informationsbeschaffung benötigt wird.

Was verstehen Sie unter Business Process Reengineering?

Ist die vollständige Neugestaltung wettbewerbsentscheidender GP und deren Ausrichtung auf den Endkunden.

Was ist ein virtuelles Unternehmen?

Virtuelle Unternehmen sind Zusammenschlüsse unabhängiger Unternehmen. Die Partner bringen Kernkompetenzen ein. Es besteht ein gemeinsames Geschäftsverständnis, das man eine gemeinsame Mission hat. Nach außen tritt man als Einheit auf.

Was versteht man unter der Erfolgsfaktoren-Analyse?

Systematisches Verfahren, mit dem überprüft wird, inwieweit die Informationsinfrastruktur eines Unternehmens den Anforderungen entspricht und in welcher Dringlichkeit erfolgsverbessende Maßnahmen zu ergreifen sind. Ergebnisse werden der GeFü präsentiert. Ablauf: Ziele präsentieren, Indikatoren ableiten. Fragebogen entwerfen, Adressaten auswählen, Erhebung durchführen, auswerten, Ergebnisse präsentieren

Für die Strategieentwicklung gibt es eine Reihe von Methoden und Techniken. Warum? Nennen Sie diese.

Strategieentwicklung ist eine wichtige und komplexe Aufgabe. Um diese Aufgabe zu lösen bedient man sich folgender Punkte: Erfolgsfaktoren-Analyse, Portfolioanalyse, Argumentenbilanz, Strategie-Generators, Kennzahlen-Analyse, Methode der dialektischen Planung und Gap-Analysen.

In welchen Fällen werden Portfolioansätze eingesetzt?

Sie werden zur Einschätzung der Wettbewerbssituation eines Unternehmens eingesetzt. Die Technik ist sinnvoll, wenn die richtige Mischung von ertragsbringenden, risikoreichen Investitionen ermittelt werden soll.

Nennen Sie die Stärken und Schwächen der Portfolio-Technik.

Stärken der Portfolie-Technik • Anschaulichkeit und Möglichkeit dynamischer Betrachtungen anzustellen • Entwicklung über die Zeit berücksichtigen Schwächen der Portfolie-Technik • Stellen hohen Anforderungen an den Benutzer • Die Computerunterstützung beschränkt sich auf die Darstellung und die Ergebnisdokumentation • Die Gewichtung und Bewertung der nicht direkt messbaren Daten und Indikatoren ist vielen schwer überprüfbaren Einflussfaktoren unterworfen

Beschreiben Sie den Aufbau einer gewichteten Argumentenbilanz.

Sie besteht aus einer Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen. Diese sind unterschiedlich wichtig und werden mit Gewichtungsfaktoren versehen. Sie enthält Felder, die ein Ergebnis in Form eines Saldos wiedergeben.

Was ist Technologiemanagement?

Aufgabe besteht im Organisieren (Entwerfen, einführen und koordinieren) der IT (der für die Speicherung, Verarbeitung und Kommunikation notwendigen Ressourcen), mit dem Ziel, den Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologie im Unternehmen sicherzustellen. Das aus Erfahrung abgeleitete Lebenszyklusmodell, hilft dabei, technologische Entwicklungen vorherzusagen. 4 Phasen des Lebenszyklus: - Einführungsphase (Funktionsfähigkeit herstellen, Fehler beseitigen) - Wachstumsphase (Anpassung und Wartung) - Reifephase (Optimieren)

Wie funktioniert der Ablauf bei Technologieeinsatzentscheidungen. Nennen Sie die einzelnen Prozessschritte.

Ablauf der in vier aufeinander folgende Teilaufgaben unterteilt werden kann: Beobachten des Technologiemarktes – um die beste und günstigste Lösung zu finden (Technologieentwicklung) Bestimmen des Technologiebedarfs - untersuchen wo im Unternehmen eine sinnvolle Unterstützung durch die IT erfolgen kann. Bewertungskriterien: • Erfolgspotenzial – Welchen Beitrag leistet die Technologie UN-Erfolg? • Perspektive der Technologie – Wie ist die Weiterentwicklung • Technologieakzeptanz – Wie wird die Technologie vom Markt angenommen? • Synergien – Werden Vorteile durch die gleichzeitige Nutzung erschlossen? Technologieeinsatzentscheidung – wird festgelegt welche Technologien zum Einsatz kommen Steuerung der Technologieentwicklung im Unternehmen – Produkte, Anwendungen, Prozesse

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