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Informationsmanagement (E-Collaboration)

Informationsmanagement (E-Collaboration)


John Dean
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Zusammenarbeit und Systeme zur Unterstützung von Gruppenarbeit auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Collaborative Engineering, E-Collaboration, und die Klassifizierung von Systemen zur Unterstützung von Gruppenarbeit. Die Karteikarten beleuchten auch die Vor- und Nachteile von E-Collaboration aus Unternehmenssicht und gehen auf Probleme innerhalb interkultureller Teams ein. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute im Marketing, die sich mit modernen Methoden der Zusammenarbeit und Innovation auseinandersetzen möchten.
Karten
14
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
19.07.2014 / 19.07.2014

Lernkarten

Nenne die 3K der Gruppenarbeit und erläutere diese!

  • Kommunikation:
    • Austausch von zweckorientierten o. zielgerichteten Daten
    • Entscheidend ist was Empfänger wahrnimmt, nicht was Sender sendet
    • Verbale und nonverbale Faktoren
  • Koordination:
    • Abstimmung von Teilaktivitäten im Hinblick auf ein übergeordnetes Ziel
  • Kooperation:
    • arbeitsteilige Leistungserstellung zw. verteilten Aufgabenträgern
    • zweckorientierte Zusammenarbeit, die gemeinsame Erreichung eines Ziels anstrebt
    • Ziel: bessere Position der Kooperationspartner im Wettbewerb erreichen

Was sind
Problembereiche der Gruppenarbeit
in Unternehmen?

  • Ineffizienz innerbetrieblicher Kommunikation
    • Koordinationsprobleme, Mangel an Erinnerung, Informationsüberlastung, unvollständige Informationsauswertung, Dominanz einzelner Personen
  • Eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten
    • Starke Betonung vertikaler gegenüber horizontaler Kommunikation, Zeit- und Informationsverluste
  • Unzulängliche Informationstechnik
    • Verwaltung von Infos durch einzelne Nutzer, kein Zugriff für andere, keine oder nur unbefriedigende Metadatenverwaltung

Warum E-Collaboration?

  • Menschen sind zusammen kreativer
  • Kollab. Ereignisse sind nachhaltiger
  • Neue Geschäftspotenziale
  • Komplexität erfordert Kollaboration
  • Geografische Entfernung
  • Wirtschaftlichkeit / Kostenreduzierung
  • Zugriff auf zusätzl. Technologien
  • Nutzungsoptimierung eigener Kapazitäten
  • Zugang zu weiteren Ressourcen

Nenne Klassifikation von E–Collaborationsystemen nach ihren Unterstützungsfunktion!

  • Kommunikation
    • Kommunikationssysteme
  • Koordination
    • Unterstützung strukturierter Abläufe
  • Kooperation
    • Unterstützung unstrukturierter Abläufe

Erläutere die Klassifikation von E-Collaborationsystemen nach der 

Raum – Zeit – Matrix!

  • Raum
    • benachbart
    • entfernt
  • Zeit
    • synchron
    • asynchron

Anhand welcher Kriterien würde man sich für den Einsatz eines E-Collaboration-Systems entscheiden?

  • Entfernung
  • Flugkosten
  • Anzahl der Niederlassungen / externe Kunden
  • Grad der Notwendigkeit der Zusammenarbeit

Was verstehen Sie unter Open und closed innovations?

Closed:

  • innerhalb des Unternehmens
  • Schutz neuer Ideen
  • Nutzung „eigener“ Ressourcen à Kooperation, Zukauf

Open:

  • Freie Suche nach „Mitgliedern“ für Innovationsteam
  • Öffentliche Diskussion über Produktidee à über Internet, Web 2.0
  • Crowdsourcing

Nenne Vor- und Nachteile aus Sicht der Unternehmen in Bezug auf E-Collaboration!

Nachteile:

  • Fehlende Integration der Kooperationsanwendungen i.d. Arbeitsumgebung
  • Inkompatible Konferenzsysteme verhindern Kommunikation
  • Heterogenität der Produktdatenmanagement-Systeme = Inkonsistente Daten
  • Keine „ad hoc“ Kollaborationen möglich
  • Datensicherheit

Vorteile:

  • Keine Anreisekosten und keine Anreisezeit
  • MA nicht außer Haus = somit jederzeit erreichbar

Was verstehen Sie unter Crowdsourcing?

  • Involvieren einer Gruppe von Internetnutzern, außerhalb der Strukturen des Unternehmens, in einem vorher klar definierten Rahmen, zur Generierung unterschiedlichster Mehrwerte für einen Auftraggeber
  • Prozess, der auf einer Plattform stattfinden kann = orts- und zeitunabhängig

Was verstehen Sie unter Innovation Communication?

  • Komplexe Erneuerungen in verständlicher Form kommunizieren.
  • Dies auch schon während der Entwicklungsphase, um frühzeitig auf Ideen und Ratschläge reagieren zu können.

Nenne Probleme innerhalb interkultureller Teams!

  • Kommunikationsschwierigkeiten
  • Zeitverschiebung
  • Kulturelle Gepflogenheiten
  • Vorurteile aufgrund falsch verstandener Ausdrucksweisen
  • Unterschiedliche Bedeutung von
    • Gestik
    • Mimik

Nenne Möglichkeiten den Problemen innerhalb interkultureller Teams entgegenzuwirken!

  • Möglichkeit geben eine emotionale Beziehung zu den Kollegen aufzubauen (Face to Face Meetings)
  • Mitarbeiter schätzen für das was sie sind, nicht für das was sie tun
  • Zielsetzung eindeutig klarstellen (Verantwortlichkeiten)
  • Geregelter klarer Ablauf (feste Teamzeiten, Vorlagen)
  • Aufmerksamkeit

Nenne Klassifizierungen von Systemen zur Unterstützung von Gruppenarbeiten!

Einteilung in:

  • Raum-Zeit-Matrix
  • Unterstützungsfunktionen

Was verstehen Sie unter Collaborative Engineering?

  • Die Zusammenarbeit in Teams unterstützt durch PDM-Systeme (Produkt-Daten-Management-Systeme)

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