IH C1 Marketing - 1 Grundlagen des Marketings

1.1 Marketing und das Primat des Marketing 1.2 Orientierung im Marketing 1.3 Teildisziplinen des Marketing 1.4 Abgrenzung von Marketing und strategischer Planung 1.5 Die vier P-eine umfassende Systematik 1.6 Branchensegmentierung

1.1 Marketing und das Primat des Marketing 1.2 Orientierung im Marketing 1.3 Teildisziplinen des Marketing 1.4 Abgrenzung von Marketing und strategischer Planung 1.5 Die vier P-eine umfassende Systematik 1.6 Branchensegmentierung


I. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Marketings und richten sich an Fortgeschrittene. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Marktleistungen, Segmentierungskriterien und den Marketing-Mix, einschließlich Produkt, Preis, Distribution und Promotion. Die Karteikarten erklären auch die Unterschiede zwischen Konsumgüter-, Investitionsgüter-, Dienstleistungs- und Non-Profit-Marketing. Ideal für Studierende und Berufstätige, die ihr Marketingwissen vertiefen möchten, um gezielt Kundenbedürfnisse zu erfassen und strategische Planungseinheiten zu optimieren.
Karten
41
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
05.05.2013 / 10.12.2017

Lernkarten

Was ist das Fundament für den Unternehmenserfolg?

Markt- und Kundenorientierung

Wo beginnt der Managementprozess oder die Führung der Unternehmung?

Wo findet man, allgemein formiert, diese Antwort?

Der Management-Prozess beginnt mit der Frage nach den zu befriedigenden Kundenbedürfnissen, allgemein formuliert findet man es im Unternehmungsleitbild.

Was ist Ausgangspunkte für die Definition der Kernkompetenzen der Unternehmung?

Kundenbedürfnisse

Verhandlungsmacht liegt nun bei den Käufern. 

Was hat dies zur Folge?

Produktionsorientierung wurde durch Markt- und Kundenorientierung abgelöst.

Bedürfnisse & Probleme der Kunden rücken ins Zentrum.

Was sind die Ausgangspunkte bei der Produktionsorientierung / Markt-oder Kundenorientierug?

Ausgangspunkt Produktionsorientierung: bestehende Produktion

Ausgangspunkt Markt- oder Kundenorientierung: Märkte

Wo liegt das Hauptaugenmerkt  der PO /M.-o.KO?

Hauptaugenmerk PO: existierende Markteistungen

Hauptaugenmerk M.-o.KO: tägliche Bedürfnisse der Kundschaft

Was sind die Mittel der PO/M-o. KO?

Mittel der PO: Werbung, Verkaufsaktionen

Mittel der M-o. KO: integrieres Marketing

Was ist das Ziel der PO / M-o. KO?

Ziel der PO: Gewinn durch hohen Umsatz

Ziel der M-o. KO: Langfristige Gewinnerwartung durch nachhaltiges Zufriedenstellen des Kunden

Differnez Positionierung - Differenzierung

Positionierung betrifft Beziehung Unternehmen - Kunden. Unternehmung muss eine unverwechselbare & einzigartige Stellung einnehmen. Preis/Leistungs-Verhältnis.

Differenzierung betrifft Verhältnis Unternehmen - Konkurrenz. Wettbewerbsvorteile, und wodurch sie sich unterscheidet. Geschieht durch den Nutzen, die sie ihren Kunden bringt

Beschreibe "Marketing-Management = Durchführung des Marketing".

Analyse, Planung, Einführung, Durchführung & Überwachung von Programmen, welche geschaffen wurden um Austauschbeziehungen mit Käuferzielgruppen zu pflegen & Zielvorgaben der betreffenden Organisationen zu erfüllen.

Was für Informationen benötigt man, um den wirklichen Kundennutzen zu erkennen?

- wo informiert sich der Kunde?
- wo hält er sich in der Freizeit auf?
- welches Wertesystem ist für ihn von Bedeutung?
- welche Prioritäten setzt er?
- wo verhält er sich loyal?

Nebst Wissen über Kundenbedürfnisse ist auch Wissen über Anspruchsträger wichtig.

Wer sind die Anspruchsträger? (6)

-Mitarbeiter
-Lieferanten
-Kapitalgeber
-Konkurrenten
-Staat
-Institutionen (Verbände, Gewerkschaften, Arbeigeberorganisationen)

Zukünftige Aufgaben des Marketing:

- Komplexität der Ansprüche erkennen
- Konsequenzen ziehen
- konkrete Massnahmen in Gang setzen

Nenne die vier Teildisziplinen des Marketings:

1. Konsumgüter-Marketing
2. Investitionsgüter-Marketing
3. Dienstleistungs-Marketing
4. Non-Profit-Marketing oder Social Marketing

Beschreibe das Konsumgütermarketing.

Konsumgütermarketing

- Unternehmen steht einer anonymen Kundschaft gegenüber, mit ihr wurde bislang gesamthaft komuniziert

- durch Segmentierung von Branchen und Adaption des Angebots auf Branchensegmente wird es zunehmend individualisierter

Beschreibe das Investitionsgüter-Marketing.

Investitionsgüter-Marketing:

- befasst sich mit Investitionsgütern wie Maschinen, Immobilien, Immaterialgüterrechten

- Anzahl Abnehmer kleiner als im Konsumgüter-Marketing & den Anbietern meist pers. bekannt

Beschreibe das Dienstleistungs-Marketing.

Dienstleistungs-Marketing

typische Dienstleistungserbringer: Versicherungen, Reisebüros. Polizei

-in der Struktur dem Konsumgüter-Marketing näher als dem Investitionsgüter-Marketing

Beschreibe das Non-Profit-Marketing bzw Social Marketing.

Non-Profit-Marketing bzw Social Marketing

- Beispiele: Kirchen, Spitäler, Verbände

- Erzielen eines Gewinn ist ein untergeordnetes Ziel

- Ideen, deren Verbreitung oder Anerkennung gefördert werden soll anstelle käuflicher Marktleistungen

 

Was steht im Rahmen der strategischen Planung als Ausgangspunkt?

Kundenbedürfnisse

Was sind die zwei Bezugspunkte der strategischen Planung?

2 Bezugspunkte der strategschen Planung:

- strategische Kompetenzeinheit
- strategische Planungseinheit

Aus welchen zwei setzt sich die strategische Kompetenzeinheit zusammen?

strategische Kompetenzeinheit:

-Kündenbedürfnisse & Kernkompetenzen

Aus was setzt sich die strategische Planungseinheit zusammen?

Branche (Beschreibung der Kundenbedürfnisse/probleme/merkmale) und strategisches Geschäftseld (Marktleistungen abstrakt)

Marketing befasst sich handfest mit exakt definierten Produkten o. Dienstleistungen.

Um was dreht sich Marketingdenken?

 

Marketingdenken dreht sich um:

- genau festgelegte Branchensegmente
- Marktleistungen

Marketing ist auf allen Managementstufen vertrete. Das heisst?

Marketing ist integraler Bestandteil des Managementsytems und der Wertschöpfungsprozesse

Authentizität, harmonisches Ganzes ist wichtig.

Was sind die vier P-s des Marketing-Mix?

- Product (Produkt)
- Price (Preis)
- Place (Distribution)
- Promotion (Kommunikation, Werbung)

Beispiele für Prokt-Mix

Beispiele für Prokt-Mix

- Qualität
- Design
- Produktvarianten
- Garantieleistungen
- Markenname
- Verpackung
- Verpackung
- Angebotsmenge
- Kundendienst, Extraservices

Beispiele für Preis-Mix

Beispiele für Preis-Mix

- Listenpreis
- Rabatte und Preisnachlässe
- Zahlungskonditionen
- Kundenkredite

Beispiele für Distributions-Mix (Place)

Beispiele für Distributions-Mix (Place)

- Distributionskanäle, Partner
- Marktabdeckung, Verteildichte
- Bezugsquellen und deren Standorte
- Lagerhaltung
- Transport und Transportlogistik

Beispiele für Kommunikations-Mix, Werbung (Promotion)

Beispiele für Kommunikations-Mix, Werbung (Promotion)

- Werbung
- Verkaufsförderung
- Aussendienst
- Persönlicher Verkauf
- Public Relations oder Öffentlichkeitsarbeit

Defintion der Branche entsprechend der strategischen Planung vielfach zu grob. Wie heisst die Konkretisierung?

Branchensegmentierung

Was sind Mermale von Branchensegmenten?

Merkmale Branchensegmente

-sind scharf von einander abgegrenzt
- Kundenverhalten sollte sich deutlich unterscheiden zwischen den Branchensegmenten
- Kriterien sollen messbar, leicht erfassbar, sein
- längere Zeit Bestand haben und Wirtschaftlichkeit langfristig gegeben sein

Was ist ausschlaggebend für die Brauchbarkeit der Branchensegmentierung?

Die Wahl der Segmentierungskriterien.

Ist zu feine Segmentierung schlimmer als zu grobe? Begründe!

Zu grobe Segmentierung schlimmer, da Branchensegment zu gross definiert und Streuverlust gross - zu viele fühlen sich nicht angesprochen.

Zu enge: potentielle Kunden werden gar nicht angesprochen.

Segmentierungskriterien:

Wie heissen die direkten, objektiven & indirekten Eigenschaften von Kunden?

direkte, objektive Eigenschaften von Kunden:
Statistische Merkmale

indirekte Eingenschaften von Kunden:
Psychologische Kriterien

Segmentierungskriterien

Beispiele für direkte, objektive Eigenschaften von Kunden: Statistische Merkmale

Beispiele für statistische Merkmale:

- Geografie (Region, Wohnort, Ortsgrösse, Bevölkerungsdichte)
- Geschlecht, Alter, Konfession, Nationalität
- Zivilstand, Familiengrösse
- Einkommen, Vermögen, Kaufkraft
- Beruf, Ausbildung, Rolle im Haushalt
 

Segmentierugskriterien:

Indirekte Eigenschaften von Kunden: Psychologische Kriterien.

Beispiele:

Beispiele für psychologische Kriterien:

- Lebensstil
- Persönlichkeitsvorstellungen wie Wertvorstellungen, Innovationsbereitschaft
- Kaufmotive
- Emotionen
- Preissensibilität

Segmentierungskriterien:

Wie heissen die direkten, objektiven & indirekten Unterschiede der Marktleistung, der Marktleistungsfunktion?

direkt, objektive Unterschiede der Markleistung, Marktleistungsfunktion: Verhaltensunterschiede

indireke Unterschiede der Marktleistung, Marktleistungsfunktion:  Anforderung an die Marktleistung

 

Segmentierungskriterien:

Was sind direkten, objektiven Unterschiede der Marktleistung, Marktleistungsfunktionen: Verhaltensunterschiede

Beispiele:

direkten, objektiven Unterschiede der Marktleistung, Marktleistungsfunktionen: Verhaltensunterschiede:

- Verbrauchsintensität
- Informationsverhalten
- Kaufentscheidungsverhalten, Kaufverhalten
- Einkaufsstättenwahl
- Markenloyalität
- Kaufmenge

Segmentierungskriterien:

Was sind indirekteUnterschiede der Marktleistung, Marktleistungsfunktionen: Anforderungen an die Marktleistung

Beispiele:

IndirekteUnterschiede der Marktleistung, Marktleistungsfunktionen: Anforderungen an die Marktleistung:

- Nutzen hinsichtlich Qualität, Preis, Image, Prestige, Status, Wirtschaftlichkeit

Was beeinflusst das Kaufverhalten der Kunden?

Einflussfaktoren:

- Lebensumstände & Persönlichkeitsstruktur
- Personen im engsten Umkreis

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