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B. D.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die volkswirtschaftlichen Theorien von Joseph Schumpeter, insbesondere seine Ansichten zu Innovation, Unternehmertum und wirtschaftlichen Entwicklungsprozessen. Sie behandeln Themen wie die Unterschiede zwischen Produkt- und Prozessinnovationen, die Phasen des Marktlebenszyklus nach Klepper, sowie Schumpeters Definitionen von Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Volkswirtschaftslehre, die sich mit den Grundlagen der wirtschaftlichen Entwicklung und den Auswirkungen von Innovationen auf Märkte und Unternehmen vertraut machen möchten.
Karten
15
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
27.09.2015 / 28.09.2015

Lernkarten

Wie heisst Schumpeters Mark 1?

Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung

Wie heisst Schumpeters Mark 2?

Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie

V1: Fasse den Kerngedanken von Mark 1 zusammen.

In seinem ersten Werk geht Schumpeter davon aus, das Innovationen und technologische Veränderungen von einem "Entrepeneur" und seinem Unternehmergeist hervorgerufen wird.

V1: Fasse den Kerngedanken von Mark 2 zusammen.

In seinem zweiten Werk "Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie" geht Schumpeter davon aus, dass Innovationen von große Firmen durch Kapital und Investition in Forschung und Entwicklung hervorgerufen wird.

V1: Erläutere Schumpeters "Evolutionäre Perspektive".

  1. Wirtschaftliche Entwicklung als endogener Prozess. Druch inner Kräfte weiter entwickelt: Entrepeneur, Starke Unternehmen
  2. Unstetige wirtschaftliche Entwicklung, wellenartige Schwankungen
  3. Markteintritt und Marktaustritt sind zentrale Prozesse bei der Beschreibung einer Branche. Dynamische Entwicklung.

V1: Mark 1: Welche 5 Fälle von Innovation gibt es?

  1. Neue Produkte / Neue Produktqualität
  2. Neue Prozesstechnologien
  3. Neue Märkte
  4. Neue Ressourcen
  5. Neue Organisationsformen

V1: Mark 1: Was versteht man unter Creativedestruction

Durch neue Ideen wird das alte Gleichgewicht aufgehoben.

V1: Mark 1: Nenne die Vorteile der Produkt- und Prozessinnovation.

  1. Produktinnovation: Zwischenzeitlich höhere Preise vertretbar.
  2. Prozessinnovation: Kosten senken, Preise bleiben gleich
  3. Unternehmertum: Vorübergehende Monopolstellung

V1: Mark 1: Welche Widerstände gibt es gegen das Unternehmertum?

  1. Objektive Hindernisse
  2. Subjektiver Widerstand gegen Neuheit
  3. Sozialer Widerstand gegen die Neuheit

V1: Mark 2: Wie definiert Schumpeter Kapitalismus?

Kapitalismus (Marktwirtschaft) ist ein Entwicklungsprozess, der auf lange Sicht seine eigenen Grundlagen kannibalisiert.

V1: Mark 2: Wie definiert Schumpeter Sozialismus?

Sozialismus - im Gegensatz zum Kapitalismus -  kann auf lange Sicht überleben.

V1: Mark 2: Wie definiert Schumpeter Demokratie?

Demokratie ist ein kompetitiver Prozess, in dem Politiker um Stimmen konkurrieren. (Public Choice)

V1: Mark 2: Was unterscheidet sich bei Innovationen zum ersten Werk?

  1. Routinierte Arbeit von Spezialisten in der F&E Abteilung der Firmen.
  2. Wichtigkeit von Entrepeneuren sinkt durch das Vorhandensein von Spezialisten.

VL2: Life Cycle: Nenne die drei Phasen nach Klepper

  1. Forschungsphase: Viele Eintritte, primitives Produktdesign, ungefestigter Markt, hohe Unsicherheit, Wettbewerb beruht auf Produktinnovation, geringer Output, geringe Markteintrittsbarriere.
  2. Wachstumsphase: Weniger Eintritte, stabilisierendes Produktdesign, bessere Produktionsprozesse, höherer Output, Shakeout (Marktbereinigung) tritt ein, Markteintrittsbarriere wächst
  3. Reifephase: Produktionwachstum wächst, Produktinnovationen weniger wichtig, Stabiles Produktdesign, Management, Marketing und Produktion werden verfeinert, Hohe Markteintrittsbarriere

V2: Life Cycle: Nenne die Erkenntnisse von Klepper:

  1. Je größer der Marktanteil desto größer die Rendite
  2. Je früher ein Unternehmen in einen Markt eintritt, desto größer sind seine Überlebenschancen
  3. F&E kann die durchnschnittlichen Kosten einer Firma reduzieren
  4. Große Firmen profitieren mehr von Forschung und Entwicklung
  5. Übergang von Produkt- zu Prozess-Innovation

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