ICT - Informations- und Kommunikationstechnologie - 1. Semester

Vermitteln von Grundfähigkeiten in der Bereichen «Text», «Bild», «Animation» und «Audio».

Vermitteln von Grundfähigkeiten in der Bereichen «Text», «Bild», «Animation» und «Audio».


Jasmine Blötzer
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Informations- und Kommunikationstechnologie auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Themen wie digitale Bildverarbeitung, Audioformate, Animationstechniken und die Physik von Schallwellen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Informatik, die ein tiefes Verständnis der technischen Grundlagen von ICT erlangen möchten.
Karten
83
Lernende
10
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
08.12.2016 / 25.08.2017

Lernkarten

Helvetica

• 1956 von Max Miedinger gezeichnet
• Unter dem Namen «Neue Haas Grotesk» lanciert
• Ab 1960 trägt sie den Namen «Helvetica»
• 1983 wurde sie unter «Neue Helvetica» neu lanciert
• Ist die meist verbreitete Schrift
• Apple verwendete sie bis Mitte 2015 für iOS und OSX
• Dok-Film wurde zum 50 jährigen Jubiläum gedreht

Typografie

(‚Schlag‘, ‚Abdruck‘, ‚Figur‘, ‚Typ‘ und -graphie)

Gestaltungsprozess, der mittels Schrift, Bildern, Linien, Flächen und typografischem Raum auf Druckwerke und elektronische Medien

Makrotypografie

beschreibt die optische Gesamtzusammensetzung einer gestalterischen Schriftsatzarbeit

Definition von ...
• ... Gestaltungsaufbau
• ... Ästhetik
• ... Komplexität
• ... und didaktischem Nutzen
... eines visuellen Kommunikationsmittels bzw. Mediums.

Makrotypografie

Weiter werden die ...
• ... technischen (z.B. Aufbau des Layouts)
• ... haptischen (z.B. Papier)
• ... und semiotischen (z.B. Typographie)
... Parameter festgelegt.

Was gehört zur Makrotypografie?

unter anderem ...
• ... Farbsysteme (CMYK, RGB etc.)
• ... Flächenformate (Papier- und Desktopformate)
• ... Satzspiegel, Layout und Gestaltungsraster
• ... Schriftsatzarten (Flattersatz, Blocksatz etc.)
• ... Masssysteme (Punkt, Zoll, Pixel etc.)
• ... Produktionsverfahren (HTML, Offsetdruck etc.)
• ... Schriftgattungen, Schriftarten und Schriftgrade
• ... Schrifttechnologie (PostScript, Webfonts etc.)
• ... Trägermaterialien (Papiere, E-Book-Reader etc.)

Satzspiegel

Als Satzspiegel oder Schriftspiegel wird in der Typografie die Nutzfläche auf der Seite eines Buches, einer Zeitschrift oder anderen Druckwerken bezeichnet. Abstände zwischen den Blöcken nennt man Stegbreiten. Der Bundsteg dient auch dazu, dass der Text nach dem Binden lesbar bleibt.

Layout

(englisch «layout» für «Entwurf, Anordnung» oder «Aufmachung von Zeitungen oder Webseiten») dient dazu, einen
grafischen Entwurf bzw. eine Idee zu materialisieren und Dritten verständlich zu machen.

Unterscheidung zwischen Roh- und Feinlayout

Beinhaltet Text- und Grafikelemente (Logos, Bilder etc.)

Gestaltungsraster

basiert auf einem horizontalen und vertikalen Koordinatensystem – mit der Zielsetzung, Schrift, Bild, Farbe, Fläche und
Raum systematisch und zweckgerichtet zu strukturieren. 

Unterteilung von Layout in Kolumnen-, Zeilen-, Tabellenund Bildraster

Vereinfacht das Anordnen von Bild und Text

Schriftsatzarten

Masssysteme

In der westeuropäischen Typographie werden unter-schiedliche Masssysteme zur Feststellung von Größen und Werten von Schriftgraden, Schriftlaufweiten, Zeilen-abständen, Kolumnen, Linien, Flächen und Längen verwendet.


• Typografischer Punkt (Grössenbest. für Buchstaben)
> Punkt misst 1/72 Zoll (inch)


• Geviert (Masseinheit zur Bemessung von Leerräumen)


• Inch (2.54 cm / Wichtig zur Bemessung von Bildauflösungen
> 72dpi = Web / 300dpi = Print)

Mikrotypografie

beschreibt die Schrift und ihre Anwendung selbst.


Definition von ...
• ... Typometrie (Schriftgestaltung)
• ... Buchstaben (Buchstabenkonstruktion)
• ... Ziffern
• ... Sonderzeichen

Mit was beschäftigt sich die Mikrotypografie?

• ... Satzbreiten
• ... Silbentrennungen
• ... Zeilenabständen
• ... Fussnoten, Legenden & Seitenzahlen
• ... Leerräumen
• ... Laufweiten
• ... Schriftgraden
• ... Wortzwischenräumen (Kerning)

Satzbreite

Im Segment der Lesetypographie ist die Satzbreite ausschlaggebend für die Lesbarkeit einer Schriftsatzarbeit.

• Faustregel: Sobald nicht nur die Augen, sondern auch der Kopf beim Lesen einer Zeile bewegt werden muss, ist die Satzbreite zu lang.


• Zu lange Satzbreiten ermüden den Leser.

Zeilenabstand

wird zwischen zwei Grundschriftlinien gemessen. Zeilenabstände werden bei der Konstruktion eines Satzspiegels,
Gestaltungsrasters oder Umbruch- systems fixiert.

Enger Zeilenabstand wird als «Kompreß», normaler als «Durchschossen» und weiter als «Splendid» bezeichnet.

Laufweite

Abstand der Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen zueinander. 


Die Laufweite ist u.a. ausschlaggebend für die Lesbarkeit einer Schrift und den Satzumfang einer Schriftsatzarbeit. Je mehr die Laufweite einer Schrift von der Normalschriftweite abweicht, desto unlesbarer wird sie.

Schriftgrad

Höhe der Buchstaben einer Druck- oder Screenschrift. Messen der Schriftgrösse von der Grundlinie bis zur H-Linie.

Optischer Schriftweitenausgleich (Kerning)

Manipulation der Normalschriftweite mittels optischen Ausgleichs von Buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen.

• Spationierung
= Erweitern von Buchstabenzwischenräumen

• Unterschneidung
= Verkleinern von Buchstabenzwischenräumen

Vor- und Nachbreite (Fleisch)

Stammt aus der Zeit des Bleisatzes und bestimmt die Breite vor und nach dem Buchstaben. Linker und rechter, nicht druckender Teil eines Buchstabens.

Hurenkind (Witwe) und Schusterjunge (Waisenkind)

kommen zum Einsatz, wenn eine Zeile eines Absatzes durch einen Seitenwechsel abgetrennt wird.

Bildbearbeitung

ist die Veränderung von Fotos, Negativen, Dias oder digitalen Bildern. Oft wird die Bildbearbeitung dazu angewandt, um Fehler zu beseitigen, die beim Fotografieren oder anderen Bilderfassungen entstehen können.

Was gehört alles zur Bildbearbeitung sprich was für Fehler beim Fotografieren können korrigiert werden?

Dazu gehören beispielsweise Über- und Unterbelichtung, Unschärfe, Kontrastschwäche, Bildrauschen, Rote-Augen-Effekt und stürzende Linien.

Welches Medium ist neben Texten das am meist verwendete Medium der Informationsgesellschaft?

Das Bild

Wie wird das Bild heute vornehmlich erstellt und bearbeitet?

Digital

Wie werden Bilder meistens gespeichert?

meist komprimiert (verlustfrei oder verlustbehaftet)

Welches sind die meist verbreitetsten Bildbearbeitungsprogramme für Rastergrafiken?

Adobe Photoshop und Gimp

Was bedeutet Fotografie?

bedeutet «malen mit Licht». Bedeutet, dass sich bei Bildern alles ums Licht dreht. Kein Licht, kein Bild.

Zwischen welchem Spektrum können Menschen Farbwerte wahrnehmen?

im elektromagnetischen Spektrum zwischen ca. 400 bis 700 Newtonmetern

Wie breitet sich Licht aus?

geradlinig als Welle mit rund 300 Mio. m/s (Metern pro Sekunde)

Was passiert, wenn Licht auf ein Hinternis stösst?

reflektiert (Spiegel), absorbiert (Solarkollektor) oder durchdringt (Scheibe)

In welche Richtung strahlen Lampen ab?

In alle Richtungen

In welche Richtung strahlen Laserstrahlen ab?

strahlen gerichtet ab (Wellen in eine Richtung)

Ultravioltettes Licht

ist für den Menschen unsichtbare elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge.

Wie kann UV-Licht sichtbar gemacht werden?

Durch fluoreszierendenStoffe (z.B. UV-Marker, Ausweisen, Solariumbräunung, Showeffekte)

Infrarotstrahlung

(kurz IR-Strahlung, auch Ultrarotstrahlung) bezeichnet man in der Physik elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und der längerwelligen Terahertzstrahlung (Angwendet bei z.B. Fernbedienung).

Farbmodelle

Auf der Netzhaut des Menschen gibt es vier Nervenzellen: Rot-, Grün-, und Blau-Zapfen, sowie Stäbchen, welche hell und dunkel unterscheiden.

Additive (hinzufügende) Farbmischung

. Werden die drei Primärfarben Rot, Grün und Blau in geeigneter Helligkeit addiert, entsteht die Farbempfin-dung Weiss. Die Empfindung ist Schwarz, wenn die Summe Null ist, also kein Licht.

• Dies nennt man die additive Farbmischung (RGB-Farbmodell).

• Somit genügen drei Farben, um das gesamte Farbspektrum zu mischen.

• LCD-Bildschirme sind mit drei Farben aufgebaut.

Subtraktive (hinzufügende) Farbmischung

. In der subtraktiven Farbmischung werden die CMY-Farben Cyan (C), Magenta (M) und Yellow (Y) gemischt. In der Praxis verwendet man das CMYK-Modell. Das K (Key) steht für Black.

• Somit genügen drei Farben, um das gesamte Farbspektrum zu mischen.


• Alle digitalen Bilder und analogen Druckdaten bestehen lediglich aus diesen drei Grundfarben.

Vergrössert man ein Bild stark, so sieht man die einzelnen Rasterpunkte. Je dunkler das Bild desto mehr Rasterpunkte laufen übereinander (Print).

Farbcodierung

CMYK = Cyan/Magenta/Yellow/Schwarz
• Subtraktive Farbmischung
• 0% = Weiss / 100% = Schwarz

RGB = Rot/Grün/Blau
• Additive Farbmischung
• 0 = Schwarz / 255 = Weiss

Hexadezimale Farbdefinition
Sechsstelliger Form, eine Aneinanderreihung von drei jeweils zweistellig geschriebenen Hexadezimalzahlen, nach dem Schema: #RRGGBB (z.B. FF0000 = Rot) 

Hexadezimaler Farbcode - Welcher hexadezimale Farbcode stellt Weiss, welcher Grau dar?

A) #FF4040
B) #FFFFFF
C) #304050
D) #BBBBBB

Weiss ist dann auch die grösstmögliche sechsstellige hexadezimale Zahl.

Wie setzten sich digitale Bilder zusammen?

setzen sich aus Bildpunkten zusammen, den Pixeln, die in einem Raster angeordnet sind.

Jeder Bildpunkt besteht aus Helligkeits- und Farbinformationen.

Im einfachsten Fall besteht ein Pixel aus einem Bit. Bedeutet entweder ist er schwarz oder weiss.

• 2 Farben (1 Bit) – entspricht Schwarz/Weiss
• 16 Farben (4 Bit)
• 256 Graustufen oder Farben (8 Bit)
• 16,7 Mio. Farben (24 Bit) – True Color

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