Allgemeines


M. F.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über Hypotonie und Kollaps, einschließlich Symptome wie Schwindel, Blässe und Bewusstseinsverlust. Sie behandeln Maßnahmen wie Flachlagerung und Blutdruckkontrolle sowie präventive Strategien zur Mobilisation und Kreislaufstabilisierung. Ideal für Medizinstudenten und Pflegekräfte, die schnelle, praktische Informationen zu Diagnose, Therapie und Umgang mit Kreislaufproblemen benötigen.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Créé / Mis à jour
24.07.2013 / 09.05.2020

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Defnition Hypotonie:

 

  • Blutdruckwerte unter 100/60 mmHg beim Erwachsenen
  • Chronisch oder chronisch rezidivierend, werden als Hypertonie bezeichnet
  • Akute Hypertonie wird der Schock bezeichnet

Ursache/ Einteilung:

 

  • Essenzielle (primäre) Hypotonie
    • Niedriger BD im liegen
  • Relative (sekundäre) Hypotonie
    • Symptome einer anderen Erkrankung wie: endokrine, kardiovaskuläre, neurogene Hypotonie, Hypotonie im Rahmen einer Infektion, medikamentös bedingte Hypotonie

Symptome:

 

  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Leistungsschwäche
  • Schwarzwerden vor den Augen
  • Schwindel
  • Leeregefühl im Kopf
  • Kältegefühl in den Gliedmassen
  • Ohrensausen
  • Herzbezogene Missempfindungen
  • Schlafstörungen
  • Reizbarkeit
  • Hypertonie muss nur bei auftretenden Symptomen behandelt werden

Diagnostik:

 

  • Anamnese: Nachfragen nach Herz- Kreislauf-, Nieren-, Nerven- oder Stoffwechselerkrankugne sowie zu Medikamentenkonsum, Essgewohnheiten, Gewichtsschwankungen etc.
  • Blutdruckmessungen, Pulskontrollen: stehend und liegend
  • Schellong-Test: Ein einfacher Test zur Überprüfung ob eine orthostatische Hypotonie vorliegt. Dabei werden Blutdruck und Puls zuerst im Liegen und nach dem Aufstehen mehrmals im Stehen gemessen

Therpie:

 

  • Kneippsche Duschen
  • Bürstenmassage, die zum Herzen hin gerichtet sind
  • Regelmässige sportliche Betätigungen
  • Stützstrümpfe
  • Vermeiden oder reduzieren von Stress – und Übermüdung
  • Salzreiche, ausgewogene Ernährung
  • Tägliche Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2-3 Liter
  • Kaffee und Grünteegetränke regen den Kreislauf an
  • Wenn alle Massnahmen nicht Helfen Medikamente:
    • Mineralkortikoide
    • Ergotaminabkömmlinge
    • Sympathomimetika

Komplikationen bei der Hypotonie:

 

  • Wenn keine andere Krankheiten vorliegen, kann man im Gegensatz zu hohem BD- mit niedrigem BD lange gesund leben
  • Bei Kollaps Gefahr von Kopf- oder Knochenbrüche oder Unfälle

Präventive Massnahmen:

 

  • Vor der Mobilisation psychischen Stress und Erwartungsangst (z.B. vor Sz) verringern
  • Vor der Mobilisation Blutdruck messen (nicht immer hilfreich, da oft erst der Lagewechsel zur Hypotonie führt)
  • Bewegungsübungen im Bett ausführen, um die Wadenpumpe zu aktivieren
  • Mobilisation in Stufen durchführen (Beine aus dem Bett hängen, Sitzen und der Bettkante, Arme und Beine bewegen)
  • Haltefunktion der peripheren Venen durch Tragen von MTS unterstützten (fördern von venösen Rückfluss)
  • Funktion der Muskelpumpe durch Laufen unterstützten (fördert den venösen Rückstrom)
  • Einfluss der Atmung nutzen (die tiefe Inspiration fördert den venösen Rückfluss)

Beobachtung bei der Mobilisation:

 

  • Schwindel (z.B. Schwarz werden vor Augen)
  • Übelkeit
  • Blässe, kalter Schweiss
  • Vagusbedingte Bradykardie (ca. 40-60/ Min.)

Nenne begünstigende Faktoren eines Kreislaufkollapses:

 

  • Varizen, Venensklerose und venöse Insuffizienz
  • Abnahme der Muskelpumpe (Inaktivität, Bettruhe, längeres Anstehen)
  • Anämie
  • Medikamentöse Therapie
  • Höhere Umgebungstemperatur (extreme Hitze) und Schwüle
  • Stress- Situationen z. B. Blutabnahme

Was sind die Symptome während einem Kollaps?

 

  • Vagusbedingte Bradykardie (Puls ca. 40-60/ Min.)
  • Kurzeitiger Bewusstseinsschwund
  • Blässe, kalter Schweiss
  • Hypotonie (systolischer Blutdruck <80 mmHg)

Nenne Massnahmen während einem Kollaps:

 

  • Flachlagerung (evtl. Schocklagerung, d.h. Beine hochlagern)
  • Frischluftzufuhr (evtl. O2- Gabe auf Arztverordnung)
  • Kalter, feuchter Lappen auf Stirn oder Nacken legen
  • Wärmeerhaltung durch Zudecken
  • Suchen nach Sekundärverletzungen
  • Überwachen der Vitalzeichen (P, Atmung, BD und Bewusstsein)
  • Notruf, wenn PE sein Bewusstsein nicht kurzfristig durch horizontale Lage wiedererlangt
  • Information des Arztes
  • Dokumentation im Pflegebericht

Étudier