Hypnotika
Schlafmittel
Schlafmittel
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Flashcards
Schlaf Definition
Ruhezustand, Empfindlichkeit für Reize herabgesetzt, ABER: Reflexe vorhanden
(Narkose: Keine Reflexe)
In welche Schlafphasen teilt sich der Schlaf auf? Eigenschaften
REM (paradox) : intensive Träume, verminderte Weckbarkeit, besonders entspannte Muskulatur
NON-REM Phase (orthodox): Ein- und Tiefschlafphasen
Schlafmittel Klassen
1. Benzodiazepine und Nicht-BZD (Z-Substanzen, greifen auch an GABAA an)
2. H1-Antihistaminika
3. Antidepressiva und Neuroleptika -> bei chronischen Schlafstörungen
4. Tryptophan, Melatonin und Melatonin-Rezeptor-Agonisten -> Nehmen Einfluss auf Tag-Nacht-Zyklus
unterstrichen: nur zur Kurzanwendung gedacht
Benzos als Schlafmittel: WM, Indikation, NW, Dauer der Anwendung, Beispiele nach Wirkungsdauer eingeteilt
• inhibitorische GABA-Neurone des Thalamus hemmend die Erregung der zerebralen Cortex, die durch BZD verstärkt wird.
• bei Einschlaf- und Durchschlafstörungen
• Beeinflussung des Non-REM-Schlafes (Tiefschlaf wird beeinflusst)
• keine Langzeitanwendung!
• Hang-over: abhängig von der Plasmaeliminationshalbwertszeit bzw. aktiver Metaboliten
• Triazolo- und Imidazolo-Derivate: sehr schnelle Wirkung (10-40 min)
Midazolam zur Narkose-Einleitung.
Wirkungsdauer:
→ kurz wirkend: Midazolam, Triazolam, Brotizolam
→ mittelang wirkend: Lormetazepam, Oxaxzepam, Bromazepam, Lorazepam,
Temazepam.
→ lang wirkend: Nitrazepam, Flunitrazepam, Flurazepam, Diazepam
Z-Substanzen
• ähnliche Wirkweise und Wirkstärke wie Benozodiazepine
• nur geringe Affinität zur α2-UE => keine anxiolytische und muskelrelaxierende Wirkung
=> greifen an α1-UE an!
H1-Antihistaminika: Indikation, Verschreibungspflicht, Wirksamkeit, gemeinsames Strukturmerkmal
• Hohe Lipophilie und damit rasch ZNS-gängig.
• Zur Kurzzeitbehandlung bei Ein-und Durchschlafstörungen
sind rezeptfrei
deutlich geringere Wirksamkeit als Z-Substanzen und Benzos, machen müde aber führen oft nicht zum Einschlafen
typische Struktur: 2 Aromaten an Methylgruppe, kurze Kette mit basischem Stickstoff
Antidepressiva: Welche Klasse, Beispiele, Indikation, WM
• trizyklische Antidepressiva (Doxepin, Amitryptilin, Trimipramin)
• Mianserin, Mirtazapin, Maproptilin, Trazodon
• zur Behandlung chronischer Schlafstörungen basierend auf depressiver Grundsymptomatik
• Mechanismen: H1-Antagonismus und 5-HT2-Antagonismus
Neuroleptika: Welche Neuroleptika am besten als Hypnotikum geeignet, Beispiele, WM
als Schlafmittel wirken insbesondere nieder- bis mittelpotente Neuroleptika
• Phenothiazine (Promazin, Levomepromazin, Prothipendyl, Thioridazin, Promethazin)
• Thioxanthene (Chlorprotixen)
• Butyrophenone (Pipamperon, Melperon)
• Risperidon, Quetiapin, Olanzapin
Mechanismen: H1-Antagonismus und 5-HT2-Antagonismus sowie D2-Antagonismus (keine Wahnvorstellungen, Ängste, etc.)
Melatonin: Indikation
• bei Schlafstörungen und Störungen des Tag-Nacht-Rhythmus
• Regulatorfunktion des zirkardianen Rhythmus je nach Einnahmezeitpunkt, kurze HWZ aber Depotpräparate vorhanden
• Nicht vergleichbar mit Benzodiazepinen oder H1-Antihistaminika.
nur 1 Präparat in DE, zugelassen ab 50 J., KI: Kinder, da im Wachstum und Melatonin da iwie mit reinspielt
Chloralhydrat: Arzneiform, Wirkform durche welches Enzym
• ältestes Schlafmittel, sein 1869
• lokal reizender bitterer Geschmack => rektale Anwendung oder als Kapsel
Darf als Flüssigkeit NICHT oral gegeben werden
• Alkoholdehydrogenase reduziert Chloralhydrat zu Trichlorethanol (= Wirkform)
• Trichlorethanol könnte, in Analogie zu Ethanol, via GABAA-Rezeptor wirken(?)