Hygiene

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Hygiene

Christine Wukovits
Study

Christine Wukovits
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Grundlagen der Hygiene im medizinischen Kontext, mit Fokus auf Sterilisation, Infektionsprävention und Hygienemaßnahmen. Sie decken Themen wie Händedesinfektion, Sterilverpackung, Desinfektionsverfahren, sowie die Rolle von Mikroben, Viren und Bakterien in der Hygiene ab. Besonders relevant sind die Abwehrmechanismen des Organismus, die Bedeutung von Impfungen und die korrekte Lagerung von Proben. Diese Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Gesundheitsfachkräfte, die ihr Wissen über Hygienepraktiken vertiefen und die Qualität der Patientenversorgung verbessern möchten.
Flashcards
29
Students
1
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
26.10.2013 / 27.10.2013

Flashcards

Welche Individualhygienischen Richtlinien zu Hände und Nägel müssen Sie noch vor einem Patientinnenkontakt umsetzen?

Nägel rund, kurz abgeschnitten, dürfen Fingerkuppe nicht überragen, keinen Nagellack und keine künstlichen Fingernägel, keinen Schmuck, ( Ringe, Uhren), vor jeden Patientenkontakt sind die Hände zu desinfizieren.

 

 

Wie wird Echte Grippe von einen grippalen Infekt unterschieden.

Echte Grippe Influenza

Virustyp                   Influenzaviren A, B, c

Auftreten                 saisonal, Höhepunkt Jänner – Februar

Krankeitsbeginn        plötzlich, rasch, innerhalb weniger Minuten bis Stunden

Fieber                      rasch höher als 38°

Symptome               Schüttelfrost, Schweißausbruch, Glieder – und Kopfschmerzen,       trockener Husten, Durchfall, Erbrechen

Komplikationen        z.B Pneumonie, Otitits media, Sinusitis, Meningitis

 

 

Grippaler Infekt, Erkältung

Virustyp                   Adeno- Rhinoviren

Auftreten                 jederzeit möglich, Dauer: einige Tage

Krankeitsbeginn        langsam, allmählich innerhalb von Stunden bis Tagen

Fieber                      langsam subfebril 37,5° - 38°

Symptome               verstopfte oder rinnende  Nase, Hustenreiz, Müdigkeit

Komplikationen        selten

Worin unterscheiden sich residente und transiente Hautflora

Residente Hautflor

Gesundheitserreger = körpereigene oder Standortflora

Permanent auf und im Organismus vorhandene Mikroben: Haut, Mundhöhle, Verdaungs- und Urogenitaltrakt und alle Areale unmittelbar nach Körperöffnungen sind kontaminiert.

 

Mirkoben wirken apathogen, Als Ausnahmen gelten abwehrgeschwächte Menschen ( z.B Mundsoor) oder wenn Mikroben ihren Stammplatz verlassen und in normalerweise nicht keimbesiedelte Organe (z.B Harnblse) eindringen

Schutzfunktion auf der Haut, Verdauungshilfe im Darm, Desinfektion reduziert die Flora,

Störungen der residenten Flora können bei der Einnahme von Antibiotika (AB) oder bei Stoffwechselerkrankungen ( Diabetes mell. ) auftreten.

 

Transiente Hautflora

Krankheitserreger = Kontakt – oder Anflugsflora

Wechselnde Keimbesiedelung aus der Umgebung

Mikroben mit pathogenem Potenzial, großer Vulnerabilität: Pseudomonas, Proteus, Enterobakterien, Clostridien, Viren, Pilze

Durch Waschen entfernbar, Desinfektion töt die Flora

Welche Körperareale gelten als mikrobenfrei

Mikrobenfreie Areale:

  • Alveolen
  • Gelenken
  • Knochen
  • Muskulatur
  • Inneren Organe (Gehirn, Herz, Leber, Niere, Harnblase)
  • Blut

Durch Verschleppung von kontaminierter Flora können diese jedoch jederzeit besiedelt werden (Verschleppung der residenten Flora aus den oberen Atemwegen in tiefer liegende Alveolen)

Woran sind Mykosen erkennbar

Als Mykose bezeichnet man eine parasitäre Infektionskrankheit des lebenden Gewebes durch Pilze. Es gibt :

  • Dermatophyten (Fadenpilzen),
  • Hefen (Sprosspilzen) und
  • Schimmelpilze ( Aspergillose)

 

  • Pilze sind pflanzliche Lebewesen
  • Betreiben keine Photosynthese und leben parasitär von Stoffwechselprodukten anderer
  • In der Medizin sind sie von Bedeutung als:
  • Erreger von Pilzerkrankungen (Mykosen)
  • Produzenten von Giftstoffen (Toxine)
  • Verursacher von allergischer Reaktionen (Schimmelpilze)
  • Quelle antibiotischer Substanzen (Penicillin)
  • Mykosen betreffen meist nur abwehrgeschwächte Menschen
  • Es ist eine ständige Zunahme von Mykosen zu beobachten
  • Verbunden mit Resistenzentwicklung
  •  Mikrobiologische Einteilung in Dermatophyten, Sprosspilze und Schimmelpilze ist vorwiegend für die fungizide ( pilze und pilzsporem abtötende Wirkungsweise) lokale oder systemische Therapie relevant

Welche Basismaßnahmen der Krankenhaushygiene dient der Vorbeugung von Mykosen?

  • Topfpflanzen und Wasserbrunnen im KH strikt verbieten
  • Klimaanlage und Raumluftbefeuchter streng überwachen
  • Bautätigkeiten von Patientinnen streng getrennt durchführen
  • Körperpflege v.a. Mundpflege nicht vernachlässigen

Händehygiene nicht vergessen

Worin unterscheiden sich Mykoplasmen, Rikettsien Chlamydien und Prionen zu Bakterien und Viren?

Mykoplasmen sind bakterienähnlich, aber ohne Zellstruktur

Rikettsien und Chlamydien nehmen eine Mittelstellung zwischen Bakterien und Viren ein- besitzen eine Zellstruktur aber keinen eigenen Stoffwechsel

Prionen – werden meinst Viren zugeordnet, bestehen aus Proteinen aber ohne RNA und DNA.

Bakterien: einzellige, eigenständige Lebewesen, besitzen keinen Zellkern, DNA wird in Zytoplasma gespeichert.

Viren- Aufbau: besitzen keinen eigen Organismus bzw. Stoffwechsel, sie sind Wirtzellen und leben von anderen Zellen; ca. 10mal kleiner als Bakterien; besitzen DNA und RNA.

Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus den unterschiedlichen mikrobiologischen Eigenschaften für Prävention, Diagnose und Therapie ziehen?

In Aufbau . Vermehrung, Lebensbedingungen und Einteilung von Bakterien und Viren werden jene Unterschiede sichtbar, welche für Diagnostik, Therapie und Prävention menschlicher Infektionskrankheiten von wesentlicher Bedeutung sind

Welche Personengruppen gelten besonders infektionsgefährdet?

Hohes oder Geringes Alter, Säuglinge, multimorbide, ältere Menschen, mit einen abgeschwächten Immunsystem, AIDS, autoimmunerkrankten Personen

 

Beschreiben Sie die häufigsten Verlaufsformen von Infektionen. Wodurch werden diese beeinflusst?

Infektionen können in ganz unterschiedlichen Verlaufsformen auftreten:

  • Inapparent (=stumm, Abwehrmechanismen funktionieren)
  • Latent (=vorborgen, unterdrückt; aufgrund eines „Gleichgewichtszustandes zwischen Mikroben und Abwehrmechanismen)
  • Manifest (=sichtbar, erkennbar; Mikroben überfordern die Abwehrmechanismen)

 

Eine Infektion kann lokal begrenzt bleiben (z.B. Abszess)oder sich über Blut- und Lymphbahn im gesamten Körper ausbreiten (generalisierte Infektion, Bakteriämie). Entwickeln sich aus einer Bakteriämie generalisierte Symptome (z.B. Fieber), spricht man von einer Sepsis. Der zeitliche Verlauf wird in akut, chronisch und rezidivierend unterschieden.

In der Ansteckungsphase dringen Mikroben in den Körper ein und vermehren sich anschließend. Das Mikrobenwachstum führt nach der Inkubationszeit ( Zeitspanne zwischen Ansteckung und Ausbruch der Symptome) zur Ekrankungsphase.

Ansteckungsgefahr à Mirkrobenvermehrung à Inkubationszeit àErkrankungsphase

Ausmaß, Dauer und weiterer Verlauf sind abhängig von der Virulenz, den Abwehrmechanismen und der Wirksamkeit der Therapie..

Wenn in der Erholungsphase keine Heilung eintritt, große Gefahr für chronischen Verlauf.

Skizzieren sie die wichtigsten Abwehmechanismen gegenüber Infektionen

Angeborenes, unspezifisches Immunsystem

1.Schutzbarriere: intakte Haut und Schleimhaut, bakterielles Gleichgewicht, Reinigungsmechanismen

          2.Schutzbarriere: Phagozytose ( Makrophagen, Granulozyten, zerstören Mikroben), Immunmodulatoren und Schutzproteine, lokale Abwehreaktionen

Elerntes, spezifisches Immunsystem, spezisches immunologische Abwehrmechanismen

  3.Schutzbarriere: Antikörper, T-Lymphozyten, B-Lymphozyten, Antikörper

Welche Möglichkeiten stehen dem menschlichen Körper zur Erreichung einer Immunität zur Verfügung?

Mutter- Kindimmunisierung, simultane Immunisierung.

aktive imminusierung : Antikörper werden vom Organismus selbst gebildet als folge einer manifesten ider inapparenten Infektionskrankheut  oder nach einer Impfung mit einen Lebend-, Tot- oder Toxoidimpfung

Passive Immunisierung Antikörper werden von außen zugeführt, der Organismus benötigt keine selbständige AK-Produktion. Diese „fertigen Antikörper“ können entweder durch die Muttermilch von der Mutter auf das Neugeborene als auch über Passivimpfstoffe zugeführt werden. Als Vorteil muss dabei der sofortige Wirkungseintritt gesehen werden, als Nachteil die kurze Wirkungsdauer für ca. 4 Wochen

Simultane Immunisierung Dabei werden gleichzeitig eine aktive und passive Impfung verabreicht (z.B. Tetanus-Impfung bei Erstversorgung nach einer Verletzung). Dies hat einen raschen Wirkungseintritt mit einer langanhaltenden Wirkungsdauer zur Folge

Mit welchen Sachlichen Argumenten begegnet man Menschen mit einer unreflektierten Ablehnung gegenüber Impfungen?

Angst vor Nebenwirkungen, Zweifel an der Wirksamkeit und eine generell kritische Haltung gegenüber Impfungen.

Aspekte zu berücksichtigen:

 

Influenzaimpfung für Pflegende: wodurch unterscheiden sich Pflegende von der Durchschnittsbevölkerung und welche Aspekte sind dabei zu berücksichtigen?

                

Der Oberste Sanitätsrat empfiehlt eine jährliche Schutzimpfung.

  • Rechtlicher Aspekt: es besteht keine Pflicht zur Impfung nach den geltenden gesetzlichen Grundlagen
  • Ethischer Aspekt: es besteht die moralische Pflicht aufgrund der Übertragungsgefahr
  • Medizinischer Aspekt: es besteht für Beschäftigte und Bewohner in Pflegeheimen ein wissenschaftlich gesicherter Nutzen, für Beschäftigte und PatientInnen in Krankenhäuser und in der mobilen Pflege ist der Nutzen nicht restlos abgesichert.

 

Erläutern Sie die Qualitätskriterien für einen korrekten mikrobiologischen Befund

Ein genauer Befund erfordert korrekte:

  • Abnahmetechnik (Menge, Entnahmestelle, Asepsis usw.)
  • Zeitpunkt  (Tageszeit, Abstand zur Wiederholungsuntersuchung, vor AB-Therapie usw.)
  • Medium/Gefäß (Beschriftung, Kennzeichnung von bestimmten Krankheiten)
  • Lagerung (Temperatur, Ort, Zeitraum usw.)
  • Begleitschein (Patientendaten, Diagnose, Art /Abnahmeort des Materials, Datum/Uhrzeit, gewünschte Untersuchung, bestehende Ab-Therapie usw.)

Uricult-Untersuchung : Worauf ist bei der Abnahme und der Lagerung zu achten ?

Für den Mikrobennachweis kommen  Mittelstrahlharn, Dauerkathether (suprapubisch – durch die Bachdecke) oder Einmalkatheter (  transurethral – durch die Harnröhre) in Betracht.

Einer dieser 3 Möglichkeiten muss immer angegeben werden, weil z.B. beim Dauerkatheter keine kontaminationsfreie Gewinnung möglich ist; Gewinnungsmethoden unterliegen streng aseptisch Bedingungen.

Transportmedien :1. Einfachnährboden (Uricult) à wird bis zu 48 Stunden im Wärmeschrank gelagert ; werden Kolonien sichtbar – erfolgt der Transport ins das Labor zur Weiterverarbeitung.

 

Welche möglichen Fehlerquellen sind bei der mirkobiologischen Untersuchung von Blut zu beachten?

  • Keine aseptische Blutabnahme. nicht ausreichender Hautdesinfektion
  • Zeitabstand nicht eingehalten ( 2-3 Abnahmen mind. 1 Stunde Abstand
  • Es wurde eine Blutkultur aus einem liegenden Venenkatheter entnommen ( außer bei Verdacht auf Kathedersepsis)
  • Bei der Blutabnahme ist in die anaerobe Flasche Sauerstoff gelangt

 

Beachten Sie die Empfehlungen zu den Lagerungstemperaturen: Warum soll Blut im Wärmeschrank und Sputum im Kühlschrank gelagert werden?

Lagerungstemperatur:

Materialien mit Standortflora sind im Kühlschrank zu lagern, im eine Überwucherung der gesuchten Krankheitserrreger zu verhindern

Kühlschrank 4° :  Nativharn, Sputum, Bronchialsekret, Trachralsekret,, Stuhl, Gefäßkatheterspitze

Materialien von physiologisch sterilen Abnahmeorten (blut) sind nicht im Kühlrank aufzubewahren um ein Überleben kälteempfindlicher Mirkoben zu garantieren.

Wärmeschrank 36°: Blutkultur, Uricult, Liquor

Welche Folgen haben Nosokomiale Infektionen für Patientinnen, Mitarbeiterinnen und für das Gesundheitssystem?

  • In besten Fall nur zu einen verlängerten Krankenhausaufenthalt  (z.B.: n. Wundinfektion Aufenthaltsverlängerung um 5-24 Tage)
  • Eventuelle Spätfolgen: bleibende Schäden oder Tod
  • NI haben großen gesundheitspolitische und wirtschaftliche Bedeutung: durch höhere Diagnostik- und Therapieaufwände, verlängerte KH-Aufenthalte, erforderlicher Rehamaßnahmen, verlängerter Arbeitsunfähigkeit oder Pensionszahlungen ergeben sich zwischen 4.000-20.000 € pro NI

Welche Personengruppe gelten im KH als Infektionsquellen, welche als Übertrager?

  • Als Überträger kommen Mitarbeiter
  • Als  Quelle und Überträger:  PatientInnen in Betracht, selten hingegen BesucherInnen

In welchen Zusammenhang stehen NI mit dem Problem Antibiotikaresistenzen?

Zunahme multiresistenter und virulenter Mirkoben , Zunahme der Kontagiosität der Mikroben.

Das heißt bei einer Antibiotikagabe sprechen die bakteriellen Mikroben nicht.

Was sind die häufigsten Ni ?

Harnwegsinfekiton, Atemwegsinfektion, Wundinfektion

Welche Strategien gibt es zur Infektionsprävention?

  • Händehygiene
  • Schutzkleidung
  • Desinfektion/Sterilisation
  • Isolation
  • Überwachung von NI
  • Regelmäßige Mitarbeiterschulungen
  • Impfungen für Mitarbeiter

 

Worin liegen die Aufgabenbereiche des Hygieneteams zur Prävention nosokomialer Infektionen?

 

Qualitätssicherung und Krankenhaushygiene

Die Aufgabenbereiche des Hygieneteams stellen eine tragende Säule der Qualitätssicherung für das gesamte KH dar.

Zu den Instrumenten der Krankenhaushygiene zählen:

  • Hygieneplan
  • Begleitung bei technisch-hygienischen Überprüfungen
  • Hygienevisite
  • Fortbildungen
  • Leitlinien/Richtlinien/Standard
  • Epidemiologische Überwachung

 

Ist der Hygieneplan Ihres Krankenhauses für Sie einsehbar? Aus welchen Teilen setzt sich dieser zusammen

Der Hygieneplan muss in allen Funktionsbereichen aufliegen und hat somit die Bedeutung einer Dienstanweisung für alle Mitarbeiterinnen aller Berufsgruppen

Desinfektionspläne oder Pflegestandards sind Teil des Hygieneplans

Hygieneplan:

  • = Abbild der laufenden Hygienearbeit in einem KH/Gesundheitseinrichtung
  • = zentrales Element der Qualitätssicherung
  • Darin werden Verhaltens- und Vorgehensweisen für Arbeitsabläufe festgelegt, die der Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Infektionen dienen
  • Muss in allen Funktionsbereichen aufliegen
  • Desinfektionspläne oder Pflegestandards sind Teil des Hygieneplans

 

 

Welche Informationen zur Desinfekiotn von Haut und Schleimhaut können sie dem Desinfektionsplan an einer chirurgischen Abteilung Ihres Krankenhauses entnehmen?

Antiseptik der Haut /SH ist erforderlich vor Injektionen, Blutabnahmen, Punktionen, Operationen und invasiven Eingriffen wie dem Setzen eines Harnkatheters.

Bei der präoperativen Hautdesinfektion muss die Haut mittels antiseptikagetränkter ( gefärbte, da visuell sichtbar) ( alkoholische oder jodhältige Produkte ) sterilisierter Tupfer im Wischverfahren statt benetzt werden. Dabei soll kreisförmig, nur in eine Richtung und von der Mitte zum Rand gewischt werden, mehrmals wiederholend, damit eine Einwirkzeit von zumindest 3 Minuten erreicht werden kann.

Puntkion und Injetion, ebenfalls Wischmethode, Blutabnahme EWZ 15 sekunden, Punktion Körperhöhlen und Gelenken 1 min

Ein aufmerksamer Patient beobachtet einen Tag lang Reinigungs und Desinfektionsarbeiten auf einer Pflegestatiion: Welche Maßnahmen lassen sich im und außerhalb des Zimmers beobachten?

Patientenzimmer :

  • Patientennahe Flächen: Nachtkästchen, Tisch , Lehnsessel, Telefon werden täglich gereinigt,
  • WC wird täglich gereinigt, Waschbecken und Dusche wird nach Gebrauch desinfiziert
  • Patientenferne Flächen : Heizkörper, Jalousin, Türen werden regelmäßig gereinigt

 

Kleingeräte/Gebrauchsgeräte: Nichtinvasive Geräte , Blutdruckmanschette, Stethoskop, Fieberthermometer, Blutzuckermessgerät, Ultraschallgel erfordern eine regelmäßige Reinigung

 

Medizinisch-technische Geräte: Infusomaten, Perfussoren, Monitore, Computer werden täglich wischdesinfiziert

Gebrauchsgegenstände: Geschirr, Trinkgläser. Blumenvasen werden maschinell aufbereitet.

Welche Sterilisationverfahren ( außer Dampfsterilisation) werden in Ihrem Krankenhaus angewand?

Physikalische Sterilisationverfahren: Dampf und Strahlensterilisation  (ionisierde und gammastrahlung)

Chemisch-physikalische Sterilisationsverfahren: Sterilisation mit Ehtinyloxid (EO), Sterilisation mit Formaldehyd ( NTDF), Plasmasterilisation (NTP)

Geben Sie einem Laien eine Sterilverpackung in die Hände und leiten Sie diesen zur korrekten Entnahme:

  • Händedesinfektion vor dem Handling mit dem Sterilgut
  • Kontrolle der Intaktheit der Verpackung, des Indikators und des Verfalldatums
  • Aseptisches oder steriles Arbeitsumfeld schaffen
  • Während des Öffnens nicht sprechen, husten oder niesen
  • Sachgerechte Öffnung unter Verwendung der vorgesehenen Entnahmestellen, um es entweder korrekt zu überreichen oder auf einer sterilen Arbeitsfläche zu überreichen.

 

Geben Sie einem Laien eine Sterilverpackung in die Hände und leiten Sie diesen zur korrekten Entnahme:

  • Händedesinfektion vor dem Handling mit dem Sterilgut
  • Kontrolle der Intaktheit der Verpackung, des Indikators und des Verfalldatums
  • Aseptisches oder steriles Arbeitsumfeld schaffen
  • Während des Öffnens nicht sprechen, husten oder niesen
  • Sachgerechte Öffnung unter Verwendung der vorgesehenen Entnahmestellen, um es entweder korrekt zu überreichen oder auf einer sterilen Arbeitsfläche zu überreichen.

 

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