HWZ - Meinungsforschung

HWZ Meinungsforschung 4. Semester BKO

HWZ Meinungsforschung 4. Semester BKO


P. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Methoden und Konzepte der Meinungsforschung im Marketing. Sie decken Themen wie Grundgesamtheit, Stichproben, Hypothesen und verschiedene Forschungsverfahren ab. Die Karteikarten erklären auch die Zusammenhänge zwischen Marktvolumen, Absatz und Nachfrage sowie die Bedeutung von Variablen und Clusteranalysen. Sie richtet sich an Marketingfachleute und Studierende, die ihre Kenntnisse in der Marktforschung vertiefen möchten, um fundierte Entscheidungen zu treffen und Markttrends besser zu verstehen.
Flashcards
43
Students
3
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
04.07.2015 / 10.07.2016

Flashcards

Marktvolumen

Der gegenwärtige Umsatz bzw. Absatz aller Ambiter einer Leistung auf dem markt

Marktpotenzial

maximaler möglicher Umsatz bzw. Absatz aller Anbieter unter Ausnutzung aller Möglichkeiten auf einen Markt

Absatzvolumen

gegenwärtiger Absatz eines Anbieters unter Ausnutzung aller Möglichkeiten auf einem Markt in einer Periode

Marktsättigung

Verhältnis Marktvolumen zu Marktpotenzial

Sättigungsgrad

(Marktvolumen/Marktpotenzial)*100%

\(Sättigung = {Marktvolumen \over Marktpotenzial} * 100%\)

Marktanteil

Gibt den Anteil eines Unternehmens am Marktvolumen an

Relativer Marktanteil

Marktanteil des eigenen Unternehmen am Marktanteil des grössten Konkurrenten

Qualitative Marktforschung

Problem beschreibbar -> Theorieprüfend

grosse repräsentative Stichproben

Quantitative Marktforschung

Hypothesenentwicklung -> Theorieentwickelnd

kleine nicht repräsentative Stichproben bzw. Einzelfälle

Ablauf Marktforscung

  1. Untersuchungsziel (Zielbeschreibung)
  2. Datenerhebung
  3. Datenanalyse
  4. Gütebeurteilung
  5. zurück zu 1.

Primärerhebung

  • Umfang
  • Methode
  • Design

Sekundärforschung

  • interne Daten
  • externe Daten

Univariante Verfahren

eine Variable z.B. Häufigkeitsverteilung

Bivariable Verfahren

z.B. Korrelationsanalyse

Multivariable Verfahren

z.B. Clusteranalyse 

Hypothese

eine Vermutung deren Richitigkeit man beweisen möchte

Derivative Nachfrage

abgeleitete Nachfrage

kauft der Endkunde, kauft mein Kunde

Nullhypothese

zwischen den Merkmalen besteht kein Zusammenhang. Diesen möchte man beweisen H0

Alternativhypothese

zwischen den Merkmalen besteht ein Zusammenhang H1

gerichtete Hypothese

gibt die genaue Richtung des Zusammenhangs, Unterschieds bzw. Veränderung oder Wirkung an

Bsp.: Wenn ich eine Hotline einrichte, verbessert sich die Kundenzufriedenheit

ungerichtete Hypothese

lassen Zusammenhänge, Unterschiede bzw. Veränderungen oder Wirkung in verschiedene Richtungen zu.

Bsp.: Wenn ich eine Hotline einrichte, verändert sich die Kundenzufriedenheit

Zusammenhangshypothese

beschreibt einen Zusammenhang zwischen zwei oder mehreren Veriablen

Bsp: es gibt einen Zusammenhang zwischen Alter und Zahlungsbereitschaft

Unterschiedshypothesen

formuliert einen Unterschied zwischen zwei oder mehreren Gruppen hinsichtlich einer oder mehreren Untersuchungsvariablen .

Bsp.: Frauen besuchen Thermalbädr häufiger als Männer

Veränderungshypothesen

postulieren Ausprägungen der Ausprägungen einer oder mehreren Variablen bei einer Grundgesamtheit im Zeitverlauf.

Bsp: Je häufiger für ein Produkt geworben wird, desto häufiger wird es gekauft

Wirkungshypothesen

betrachtet Ursache-Wirkungs-Beziehung. Die Einflussfaktoren, die auf eine oder meherer andere Grössen (abhängige Variablen) potentiell einwirken, werden als unabhängige Veriablen bezeichnet

Bsp: Wenn die Kundenkarte eine Rabattfunktion aufweist, dann erhöht sich die Kaufhäufigkeit

Definitition von Hypothesen

Geht aus der Aufgabenstellung hervor, ob etwas gezeigt oder wiederlegt werden soll:

  • JA:
    • H1: das was gezeigt werden soll
    • H0: das was wiederlegt werden soll
  • NEIN: Sind die Konsequenzen von Fehlentscheidungen bekannt?
    • JA:
      • H1: das mit den den geringsten Kosten
      • H0: das mit den höchsten Kosten
    • NEIN: keine eindeutige Formulierung ist möglich

alpha-Fehler

H1 wird als korrekt angenommen, ohne es zu sein

beta-Fehler

H0 wird als korrekt angenommen, ohne es zu sein

Einflussfaktoren Repräsentivität

  • Grundgesamtheit
  • Aswahlverfahrne
  • Grösse der Stichproben bzw. der Umfang
  • Ausschöpfung -> Rücklaufquote

Nicht zufällige Auswahlverfahren

  • Auswahl aufs geratewohl
  • Quoten-Auswahl
  • Konzentrationsverfahren

Auswahl aufs Geratewohl

besonders leicht zu erreichende Elemente

z.B. Passanten, anwesende Kunden

Quoten-Auswahl

Verteilung bestimmter Merkmale in der Stichprobe, welche mit der Verteilung in der Grundgesamtheit übereinstimmen.

z.B.: 40% Frauen

Konzentrationsverfahren

Bewusste Beschränkung auf typische Teile der Grundgesamtheit 

z.B. KMU

Zufällige Auswahlverfahren

  • einfache Zufallsauswahl
  • Klumpenauswahl
  • geschichtete Auswahl

einfache Zufallsauswahl

direkte Auswahl aus der Grundgesamtheit. Jede Person bzw. jedes Element hat die gleiche Chance gewähl zu werden

Klumpenauswahl (Cluster Sampling)

Alle Elemente eines zufällig ausgewählten Klumpens (Cluster).

z.B. Betriebe, Studiengruppe

Geschichtete Auswahl

Grundgesamtheit wird in Schichten eingeteilt (z.B. Regionen)

Innerhalb der Schichten - Zufallsauswahl

Bruttostichprobe

Der Anteil der Grundgesamtheit, welcher ausgewählt wurde

Nettostichprobe

Tatsächlich untersuchte Anteile

Befragungsformen

  • Schriftliche Befragung
    • klassisch-traditionell (Fragebögen auf Papier)
    • Online
  • mündliche Befragung
    • persönlich
    • telefonisch

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