Humanmedizin 5.Semester

Pharmakologie: Schmerz und Entzündung

Pharmakologie: Schmerz und Entzündung


Youdid Fisch
Diese Lernkarten behandeln die Pharmakologie und Therapie von allergischen Erkrankungen und Asthma auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Wirkungen und Anwendungen von Antihistaminika, Leukotrienrezeptorantagonisten, Glucocorticoiden und anderen Medikamenten, die bei der Prophylaxe und Behandlung von Asthma, Rhinitis und anderen allergischen Reaktionen eingesetzt werden. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, die sich auf Prüfungen im Bereich der Atemwegserkrankungen und Allergien vorbereiten.
Flashcards
13
Students
5
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
21.05.2013 / 26.07.2020

Flashcards

Antiinflammatorische Proteine

  1. Lipocortin-1
  2. IkBa
  3. IL-1-Rezeptor-Antagonist
  4. IL10

proinflammatorische Proteine

  1. Phospholipase A2
  2. COX2
  3. IL1,2,6
  4. TNFa

 

Therapeutischer Einsatz von Glucocorticoiden

1.Substitutionstherapie:

  • Primäre NNR-Insuffizienz: Cortisol+Mineralkortikoid (z.B. enteral wirksames Fludrocortison)
  • Sekundäre NNR-Insuffizienz (ACTH-Mangel): Cortisol

2.Entzündungshemmende Therapie

  • Glucocorticoide wirken in höherer Dosis antirheumatisch, antiallergisch, immunsuppressiv

Cortisol wirkt allg. über einen nukleären Glucocortikoidrezeptor, der dann als Transkriptionsfaktor aktiviert wird.

 

UAW Glucocorticoide

  1. iatrogenes Cushing-Syndrom (z.B. durch zu schnelles Absetzen des Pharmakons)
  2. diabetogene Wirkung (Gluconeogenese ↑)
  3. Osteoporose (vermehrter Knochenabbau und Klaziumausscheidung über die Niere)
  4. Muskelschwäche
  5. Immunsuppression
  6. Ulzera im GIT
  7. Psychische Veränderungen: Appetitzunahme, Euphorie, Depressionen
  8. erhöhtes Risiko für Thromboembolien
  9. Kataraktbildung
  10. Glaukomanfall
  11. Gefahr der Hypokaliämie wg. mineralcorticoider Wirkung

 

ASS

  • irreversible Hemmung der COX-1, durch kovaltente Bindung am Rez.
  • Wirkung: analgetisch, antiinflammatorisch, antipyretisch, Thrombozytenaggregationshemmung
  • UAW:u.a. Magenulcera, reduzierte Blutstillung, Pseudoasthma (durch vermehrte Leukotrienbildung),

Zileuton

-hemmt die Lipoxygenase, die bei Entzündungen freigesetzten Leukotriene produziert.

-bei leichtem bis mittelschweren Asthma bronch.

Montelukast

  • Leukotrienrezeptor-Antagonist --> Kompetativer Agonist, der verhindert, dass Leukotriene an ihrem Rezeptor binden.
  •  Indikation: leichtes bis mittelschweres Asthma bronch., allerg. Rhinitis

AM, die die Histaminfreisetzung fördern

-Codein

-Morphin

-Tubocuratin

-Succinylcholin

-Röntgenkontrastmittel

-Thiopental (Hypnotikum [Schlafmittel])

Omalizumab

  • Anti-IgE-Antikörper, bindet freie IgE Antikörper u. zellwandständige auf B-Zellen
  • Ind.: mittelschwere bis schwere Asthma bronchiale, schwere allergische Rhinitis

Cromoglicinsäure

Ketotifen

Nedocromil

  • Hemmung der Freisetzung von Histamin aus Mastzellen (MZ) bzw. stabilisierende Wirkung auf Histamin speichernde & produzierende MZ.
  • Ketotifen zusätzlich H1-Antagonist
  • zur Prophylaxe bei allergischer Rhinitis und Konjunktivitis

 

Dimenhydrinat

Meclozin

  • H1-Antihistaminikum, 1.Generation, zentral wirksam
  • Wirkung an H1-Rezeptor, zusätzlich auch an M-, 5HT-, alpha-Rezeptoren
  • Antiemetikum
  • Schlafmittel

-antipurinerg, Prophylaxe von Typ I Reaktion

Dimetinden

Clemastin

  • H1-Antihistaminika, 1. Generation, zentral wirksam, spezifisch
  • antipurinerg, Prophylaxe von Typ I Reaktion
  • Antiemetikum
  • Schlafmittel

Terfenadin

Loratadin

Cetirzin

  • H1-Antihistaminika (=Histaminrezeptorblocker), 2.Generation, nicht zentral wirksam
  • antipurinerg, Prophylaxe von Typ I Reaktion

Study