Humanbiologie

Bau und Funktionsweise der Nervengewebe

Bau und Funktionsweise der Nervengewebe


J. K.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der menschlichen Biologie auf Mittelschulniveau. Sie konzentrieren sich auf die Funktionsweise von Nervenzellen, einschließlich der Erregung, des Ruhepotenzials und des Membranpotenzials, sowie auf die Rolle von Ionen und der Durchlässigkeit der Zellmembran. Die Karteikarten erklären auch die Struktur und Funktion von Neuronen, einschließlich ihrer Zellkörper, Axone und Myelinhüllen, sowie die Bedeutung von Gliazellen. Sie eignen sich für Schüler, die die Grundlagen der Neurobiologie verstehen und die Funktionsweise des Nervensystems erlernen möchten.
Karten
11
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
09.07.2016 / 27.10.2017

Lernkarten

Was sind die Aufgaben der Neuronen?

  • Aufnahme von Informationen
  • Transport von Informationen
  • Verarbeitung und Speicherung der Informationen
  • Erzeugen, Verarbeiten und Weiterleiten von Erregungen und elektrischen Signale

Was sind Zellfortsätze?

  • Dendrit: haben ca. 2mm lange Fortsätze -> leiten Erregungen zum Zellkörper
  • Axon/Neurit: ist länger als ein Dendrit -> leiten Erregungen vom Zellkörper weg

Was ist das Endknöpfchen?

Sie stellen die Verbindungen (Synapsen) zu Muskelfasern, Drüsen oder zu anderen Neuronen her

Was ist die Synapse?

Ist die Übertragungsstelle, an der die Erregung den Spalt zwischen den Membranen beider Zellen überspringen muss

Was ist Myelin?

wird von den Gliazellen produziert -> bilden die Markscheide

  • Die Myelinhülle eines Axons werden  jeweils von einem Ranvier-Schnürring unterbrochen. -> Axone mit Myelinhülle leiten Erregungen etwa 100-mal schneller als Axone ohne Hülle

Was sind Gliazellen?

Neuronen sind von Gliazellen umgeben

  • Gliazellen stützen und ernähren die Neuronen und sorgen für elektrische Isolation. Sie spielen ausserdem eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Nervensystems im Embryo und bei der Regeneration von Axonen nach Beschädigung.

Was gehört zur grauen Substanz?

  • Die graue Substanz umfasst diejenigen Teile des Zentralnervensystems, die sich überwiegend aus Zellkörpern (Perikarya) von Neuronen zusammensetzen.
  • Die Zellkörper der Nervenzellen liegen zum grössten Teil im Zentralennervensystem, d.h. im Gehirn und im Rückemark --> Graue Substanz

Was gehört zur weissen Substanz?

  • die Gesamtheit aller Nervenzellfortsätze (Axone) des Zentralnervensystems
  • Axone mit ihrenw eissen Myelinhüllen bilden im ZNS die weisse Substanz

Was ist das Membranpotenzial?

  • Ist der Axon nicht erregt, so tritt keine Spannung auf
  • Membranpotenzial entsteht durch unterschiedliche Konzentration von positiv und negativ geladenen Ionen innerhalb und ausserhalb des Axons. Der Konzentrationsunterschied kommt durch eine unterschiedliche Durchlässigkeit der Membran für bestimmte Ionen zustande
  • Jedes Kalium-Ion, das von Innen nach aussen möchte, entfernt eine positive Ladung von der Membraninnenseite -> Membranpotenzial wird aufgebaut

Was ist das Ruhepotenzial?

  • An der ruhenden Nervenzellen beträgt das Membranpotenzial, ds Ruhepotenzial genannt wird, ca -70mV.
  • Innenseite der Axonmembran ist negativ geladen
  • Das Ruhepotenzial beschreibt den Zustand des negativen Potentials einer unerregten Nervenzelle

Was ist die Erregbarkeit?

Ist die Fähigkeit, nervöse Erregungen zu bilden, zu verarbeiten und zu leiten

Voraussetzungen:

  • die selektive Durchlässigkeit der Zellmembran und die aktive Leistung der Natrium- und Kalium-Pumpe, die das Ruhepotenzial aufrechterhält bzw. wiederherstellt
  • Die Veränderung der Membrandurchlässigkeit als Reaktion auf Reize, elektrische Impulse oder Botenstoffe. Ionenkanäle öffnen oder schliessen sich und Ionenpumpen ändern ihre Leistung. Dadurch ändern Nervenzellen bei Erregung ihr Membranpotenzial.

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