HRM SS14

Strategisches Personalmanagement

Strategisches Personalmanagement


Malte Krause
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Human Resource Management auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf zentrale Aspekte wie Mitarbeiterführung, Aufgabenverteilung, Kompetenzen und Motivation. Besonders relevant sind die Prinzipien der Verhandlungsführung, Kritik- und Beurteilungsgespräche sowie die Bedeutung der Selbstreflexion und Persönlichkeitskenntnis. Führungskräfte und Personalverantwortliche profitieren von diesen Karteikarten, da sie praktische Tipps und Strategien für effektive Mitarbeiterführung und -entwicklung bieten.
Karten
92
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
17.05.2014 / 02.05.2021

Lernkarten

Geben Sie 4 Empfehlungen, die bei der Erstellung eines guten Bewerbungsanschreibens zu beachten sind.

  • Kein Standartschreiben, Individualität ist gefragt
  • Übertreibungen vermeiden, Sachlichkeit muss vorherschen
  • Klaren Bezug zur Stellenausschreibung herstellen
  • Adressierung an konkreten Ansprechpartner
  • Unbedingt Rechtschreibfehler vermeiden, auf ein sauberes Layout achten
  • So kurz wie möglich, so lang wie nötig
  •  

Mit welchem "Quer-Check" kann geprüft werden, ob eine Bewerbung eher der Selbstdarstellung eines Bewerbers dient oder die wahre Qualifikation widerspiegelt?

Die Unterlagen zur Selbst- und Fremddarstellung müssen im Einklang stehen

Beurteilen Sie anhand der folgenden Textpassagen die Leistung eines MA mit Zeugnisnoten von 1 bis 6:

  • ...stets zu unserer Zufriedenheit
  • ...im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit
  • ...zu unserer vollen Zufriedenheit
  • ...hat sich bemüht, die übertragenen Aufgaben zu erledigen
  • ...zu unserer vollsten Zufriedenheit
  • ...mit großem Eifer und war erfolgreich

  • ...stets zu unserer Zufriedenheit --> 2
  • ...im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit --> 5
  • ...zu unserer vollen Zufriedenheit --> 3
  • ...hat sich bemüht, die übertragenen Aufgaben zu erledigen --> 6
  • ...zu unserer vollsten Zufriedenheit --> 1
  • ...mit großem Eifer und war erfolgreich --> 5

Welche Grundtypen definiert die einfache Typologiestruktur der Biostrukturanalyse? Beschreiben Sie die Grundtypen mit wenigen Stichworten

Stammhirn (grün) :

  • Aufgabe: Selbsterhaltung
  • Zeitbezug: Vergangenheit (Erfahrung, Rituale)
  • soziale Beziehung: Menge (Schutz, Sicherheit, Geborgenheit)
  • Anspruch: Abgegrenztes Territorium (Besitz)

Zwischenhirn (rot) :

  • Aufgabe: Selbstbehauptung
  • Zeitbezug: Gegenwart (spontane Reaktion)
  • soziale Beziehung: organisierte Gruppe (Aufgaben, Organisation)
  • Anspruch: Hierarchie und Status

Großhirn (blau) :

  • Aufgabe: Selbstverwirklichung
  • Zeitbezug: Zukunft (planen, analysieren)
  • soziale Beziehung: Individuum (Bezug auf sich selbst)
  • Anspruch: Wissen

Warum ist es wichtig, die eigene Persönlichkeit zu kennen und welche Konsequenzen ziehen Sie daraus für das Zusammenwirken mit anderen Menschen?

Das Zusammenwirken mit anderen Menschen gelingt besser, wenn man neben der eigenen Grundprägung auch die der anderen gut einschätzen kann. Das fördert das gegenseitige Verständnis und bildet die Grundlage für eine gute, eigene Argumentation. Damit verbessert sich das Ergebnis der Zusammenarbeit und es erhöht sich auch die eigene Durchsetzungsfähigkeit. Deshalb sollte man seine Einschätzungsfähigkeit trainieren und in diesem Punkt bewusst gerade auch zu Beginn einer Zusammenarbeit oder eines Gesprächs eine besondere Aufmerksamkeit schenken. Unterstützen lässt sich dies mit bewusstem Zuhören und dem Stellen von Fragen, die einem die Grundprägung transparenter machen.

Bennen Sie 4 Prinzipien die bei einer Geprächsführung beachtet werden sollten

  • aktives Hinhören
  • wer fragt, der führt
  • klar und deutlich in der Sache, aber auf hohem menschlichen Niveau
  • Feedback geben
  • Vorbereitung
  • Sachebene und Beziehungsebene
  • Ziel: 2 Gewinner
  • nicht was man sagt ist entscheident, sondern wie es ankommt

Was sind die spezifischen Prinzipien eines MA-Fördergesprächs?

  • systematisch, periodisch, dialogisch
  • den MA sich selbst beurteilen lassen
  • mit Beispielen behilflich sein
  • Ziele angemessen erhöhen

Was sind die spezifischen Prinzipien eines MA-Beurteilungsgesprächs?

  • Ursachen herausarbeiten
  • Worauf führen Sie den Erfolg zurück
  • Welche Stärken kommen zum Einsatz?
  • Warum ist etwas gelungen

Was sind die spezifischen Prinzipien eines MA-Kritikgespräch?

  • konstruktive Kritik, aufbauend
  • Kritikgespräche sind auch Anerkennungsgespräche
  • Ziele haben Priorität, nicht Rechtfertigungen
  • konkret bleiben
  • Verhalten kritisieren, nicht die Person
  • möglichst aktuell
  • klar und deutlich Ist und Soll

Was sind die spezifischen Prinzipien eines Auftrags-/Delegationsgesprächs?

  • klare Auftragsformulierung mit Hinterfragen des Verständnisses
  • Kompetenz des Ausführenden beachten
  • Entscheiden ob: handeln lassen oder erst Vorschlag einfordern
  • regelmäßige Kontrolle

Was sind die spezifischen Prinzipien eines Kundengesprächs?

  • Sich in die Lage des Kunden versetzen, sein Berater sein
  • nicht den Kunden überzeugen, sondern ihm helfen sich selbst zu überzeugen
  • Aus Druck Sog machen
  • Nutzen, Wert darstellen

Was sind die spezifischen Prinzipien einer Verhandlungsführung?

  • fair
  • transparent
  • nachvollziehbar dokumentieren

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