HKM

Anä bei kardiovask. Erkrankungen T. Arnold

Anä bei kardiovask. Erkrankungen T. Arnold


B. M.
Diese Karteikarten bieten einen grundlegenden Überblick über Herzklappenerkrankungen und deren anästhesiologisches Management. Sie behandeln Themen wie Mitralinsuffizienz, Aortenstenose und KHK, wobei Schwerpunkte auf Ursachen, Folgen und anästhesiologischen Zielen liegen. Besonders relevant sind die Vermeidung von Bradykardie, die Aufrechterhaltung eines stabilen Volumenstatus und das Monitoring von Herzfrequenz und Blutdruck. Diese Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Ärzte in der Weiterbildung, die sich auf die Anästhesie bei herzchirurgischen Eingriffen vorbereiten.
Karten
53
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
23.02.2013 / 02.03.2014

Lernkarten

Mit welchem Begriff ist Cardial output gleichzusetzen? 

--> Herzmitnutencolumen

HMV= SVx HF

CO= HMV--> l/min

Herzindex

Was ist das?

Herzindex= Cardiac index

Berechnung: CO/ KOF (Körperoberfläche)

Was benötigt das Herz um CO gewährleisten zu können?(3)

Nomwert CO?

5-6 L

Definition Preload

1. Enddiastolische Muskelfaserlänge

---> Die Last, die dem Herzen vor Beginn der Kontraktion auferlegt wird

Von was wird Preaload beeinflusst? (6)

  1. Venentonus
  2. Blutvolumen
  3. intrathorakaler Druck
  4. Körperposition
  5. Pulmonaler Widerstand
  6. Vorhofkontraktion

Ursache tiefer Preaload (3)

Intrakardiale Füllungsbehinderung

  1. Hypertrophie
  2. Trikusspidalstenose/Mitralstenoser

Perikardiale Füllungsbehinderung

  1. Perikarderguss

Extrakardiale Füllungsbehinderug

  1. Spannungpneumothorax
  2. LE
  3. Verlegung Vena Cava

 

Ursache für hohen Preload (2)

  1. Intra/ Extrakardiae Kurzschlussverbindungen
  2. Hypervolämie

1)Definition Afterload

 

 

---> die Last, welche durch Muskelkontraktion bewegt werden muss

--->entspricht der während der Systole entstehenden Wandspannung

  1. Ursache hoher Afterload

Linker Ventrikel

  1. Hypertens. Krise
  2. Aortenstenose
  3. Exsessive Vasokonstriktion

Rechter Ventrikel

  1. LE
  2. Pulmonale Hypertension

Ursache Tiefer Afterload

  1. Sepsis
  2. Anaphylaxie
  3. Neurogener Schock
  4. Intox

1)Definition Kontraktilität

2)Bestimmungsmöglichkeiten

1)Kraft und Geschwindigkeit der Muskelverkürzung bei gleichbleibender Vor und Nachlast

2)indirekt: HMV(Echo, Ventrikulographie)

Ursache für Abfall der Kontraktilität

-->akuter Ausfall des kontraktilen Myokards

  1. Ischämie
  2. Hypoxie
  3. Myokardinfark
  4. Myikarditis
  5. Medikamente

-->akuter Dekomp. chronischer Herzinsuff

  1. Zytokine
  2. 02- Radikale
     

Herzfrequenz

1)welche Arten von Tachykardien führen zum Herzversagen?

2)Welche Bradykardien führen zum Herzversagen?

1)-Sinustach (Fieber, Anämie, Hyperthyreose, LE, Herzinsuff)

-Supraventrikuläre Tach(Ischämie, Digoxinintox)

-VHF/Fla

-Ventrikuläre Rhythmusstörungen

2)-AV Block 2/ Mobitz-AV3

-Asystolie

-PEA

 

Durch welche Faktoren verbraucht das Herz Sauerstoff?

  1. Basaler 02-Verbrauch
  2. HF
  3. Inotropie
  4. Kammerwandspannung

-->90% für kontraktile Arbeit

-->10%Aufrechterhaltung der zellulären Integrität (Unversehrtheit) und Produktion elektrischen Aktivität

Myokardale Sauerstoffbiland

 

-->Konsequenz?

-->Tachykardien und massive Zunahme der Vorlast wirken sich ungünstig auf die myokardale Sauerstoffbilanz aus!

 

Risiken für kardiale Erkrankung

  1. Alter
  2. Männliches Geschlecht
  3. positive Fam. Anamnese
  4. Rauchen
  5. art.Hyp
  6. Hyperchol
  7. DM
  8. Bewegungsmangel
  9. Adipositas

Risikofaktoren für perioperative kardiale Morbidität

  1. Bekannte Herzkrankheit
  2. St. nack dekomp. Herzinsuff
  3. Bekannte zerebrovask. Verschlusskrankheit
  4. DM
  5. Niereninsuff

Welche Faktoren verändern sich bei einer kardialen Ischämie?

--> wie können diese festgestellt werden?

  1. Anstieg des Linksverntrikulären Drucks (LVEDP)        -->PCWB
  2. Wandbewegungsstörungen--> TEE
  3. Abnahme der Kontraktilität  und EF -->TEE
  4. ST-Segment Veränderungen--> EKG

Wenn ST-Veränderungen vorhanden sind, ist die Ischämie bereits fortgeschritten

Was ist Grundsätzlich zu tun wenn ST-Veränderungen eintreffen?

-->Massnahmen zu Verbesserung der myokarden Sauerstoffbilanz

  1. Oxygenation
  2. Diastolischen Druck anheben
  3. Korrektur Anämie
  4. Tachykardie behandlen

Wichtige Merkpunkte bei Anästhesie von Pat. mit kardialen Erkrankungen

  1. Erkennen Risikopat.
  2. Voraussehen von Problemen
  3. Diagnostik Präop
  4. Periop. adäquates Monitoring (Modifiz. V5, Arterie, ZVK, Pulmi, TEE
  5. keine elektiven Eingriffe bei no-go Situationen ( inst. AP, dek. HI, frischer MI unter 1 Monat)
  6. möglichst stressarme Anästhesie
  7. Optimale O2 Bilanz
  8. Agressive Korrektur von physiologischen Vitalparametern

NYHA

New Yorker Heart Assosiation

--> bezieht sich auf Dyspnoe bei HI

1-4

Merkpunkte bei Anästhesie bei Art. Hypertension

  1. Präop
  2. PM
  3. Monitoring

1)-opt. BD Einstellung

-Zeichen Endokartschädigung? (TEE)

2)-Hypertensions medi weiter, ausser ACE Hemmer und Diuretika

-Sedation (Stressreduktion)

-evtl Clonidin

3)-Modifiz. V5

-falls invasives Monitoring, bereits wach

-evtl erweitertes Monitoring (ZVK, Pulmi)

 

Einleitung Pat. mit Kardialer Erkrankung

-->wichtige Merkpunkte (4)

  1. Alle Einleitungsmedis möglich (ausser Ketamin)
  2. Alle Relax. sind möglich 
  3. Einleitung mit genügend Tiefe (Volatile für 10-15 Sek) Opiate:1.Fenta 5-15 mcg/kgKG 2.Remi 1-2mcg/kg/KG 3.Kurzwirksame Betablocker zb Esmelol Perlinganit 50-100mcg
  4. kurze Laryngoskopie (unter 15 Sek.)

Anästhesieunterhalt bei kardial erkrankten Pat.

--> Wichtige Merkpunkte

  1. BD/Puls innerhalb +/-20 mmhg Präop-Wert halten
  2. vorzugsweise Volatile (Kardioprotektiv, gute BD Kontrolle)
  3. Hypertens Entleisung behandeln (Volatile, Nitro, Esmelol, Labetalol, Phentolamin, Na-Nitroprussid)
  4. Gute Analgesie bei Extubation
  5. Extubation evtl Nitro, Esmelol

Typisches Kreislaufverhalten bei Anästhesie von kardial erkrankten Pat.

  1. starke BD Abfälle bei Einleitung und Stimulationfreien Phasen
  2. starke BD Anstieg nach INT, chir. Sz-Reiz, Aufwachphase
  3. Überschiessende Reaktion auf Pressoren

Pathogenese Myokardinfakrt perioperativ (2)

1)Demand-Ischämie:kritische Stenose

Zunahme des 02Verbrauchs/02Angebotes

-->ST-Senkung/ NSTEMi

2)Supply-Ischämie: Plaqueruptur

Plättchenaggregation, Vasokonst., Thrombusbildung

-->ST-Hebung/STEMI

Wichtige Merkpunkte bei Pat. mit KHK

1)Präoperativ

2)PM

3)intraop Management

1)-keine "no-goes" bei elektiven Eingriffen

-Betablocker unbedingt weiter (evtl neu verabreichen wenn nicht vorhanden)

-Sorgfältge Handhabung Antiaggregation (Asp.Plavix.)

 

2)-Gute PM (Stressreduktion)

-02 nasal bis in OP

-SYST: keine Hypertonie (max +20mmhg pröop)

-DIAST: keine Hypotonie (60-70 mmHg)

-keine Hypoxämie

-keine Anämie (80-90 g/l)

-keine Tachykardie (max +20%/ nicht über HF 80)

Trotz optimalen Bedinungen können Ischämien auftreten

Monitoring bei KHK

  1. immer modifiz. V5
  2. ST-Segement Analyse
  3. Arterie wach ausser bei Bagatelleingriffen
  4. grosse Eingriffe: Pulmi, alternativ TEE

Anästhesie bei KHK

1) Einleitung

2)Anästhesieführung (gute Ventrikel Funktion/Schlechte Ventrikel Funktion)

3)Ausleitung

4)Gefahr postop

1)-Gute Oxygenation

-Alle EInleitungsmedis und Relax möglich ausser Ketamin

-bei ITN genügend Anä-Tiefe (siehe art Hyp.)

-Kurze Laryngoskopiedauer (unter 15 Sek)

2)-Gute Ventrikel Funktion: Volatile

-Schlechte Ventrikel Funktion: hohe Opiate/ Benzo

-->Beforzugtes Volatil ist Isofluran (in Zukunft whs Sevofluran)

-Wichtig: aggressive Therapie von Hypo/Hypertonie/Tachyk.

Hypoton.Volumenbolus, Pressoren

Hyperton:Vasodil zb Nitro, Na-Nitroprussid, Alpha/Betablocker

Tachykardie:Betablocker, Korrektur Hypovol.

3)-Vermeidung Kreislaufüberreaktonen

-sanfte Extub

-erst wenn Normotherm

-Reversion mit Robi/Neo Erlaubt

4)---> nicht erkannte Ischämien

-Shivering vermeiden

-Gute Analgesie

.-Routine: Enzyme/ EKG

-überwachung

-Medikation weiter sobald möglich

Anästhesie bei KHK

--> Zeichen Ischämie

  1. Rythmusstörungen (VES, Bradyk.)
  2. Zeichen HI
  3. Persisitierende Hypoton.
  4. ST-Segmentveränderungen

Einteilung Aortenklappeninstenose

  1. Normal-->Köf 2,5-3,5 cm2
  2. Schwere Aortenstenose--> >1 cm2
  3. Kritische Aortenstenose--> >0,5 cm2

Aortenklappeninsuff Symptomatik

  1. AP
  2. Anstrengungsdyspnoe
  3. Schwindel
  4. Synkope v.a bei Anstrenung
  5. HI

-->Todesursach 50-70% teerminaler HI/Plötzlicher Herztod

Folgen der Aortenstenose

  1. HMV (CO) nimmt ab
  2. systemische Hypotonie--> Blutdruckabnahme mit Synkope und Abnahme Transmuraler Koronardruck (Perfusion Koronarien nimmt ab)
  3. Ventrikelhichdruck mit Linksherzhypertrophie
  4. Verlängerte Austreibungsphase mit 3.Herzton

Aortenklappenstenose

--> Warum kommt es zur Systemischen Hypotonie und somit zur Abnahme des Afterloads? (SVR=Systemic vascular Resistance)

--> Folgen?

Poststenotische Hyotonie

  1. Blutdruckabnahme-->Synkope 
  2. Abnahme SVP--> transmuraler Koronardruck nimmt ab--> Abnahme Koronare Durchblutung mit Ischämien und AP, v.a bei Anstrengung--> Arrhytmien--> Abnahme Ventrikelfüllung, tiefer BD

Ventrikelhochdruck

  1. Linksherzhypertrophie--> kardialer 02 Verbrauch nimmt zu--> Myokardhypoxie-->Linksherzhypertrophie
  2. Reizung der Ventrikulären Barorezeptoren--> Paradoxe Vasodilat--> BD Abnahme

Bei Anstrenung verstärken sich diese Mechanismen

  1. Ventrikelhochdruck
  2. Myokardhypoxie
  3. Arbeitsvasodilatation mit BD Abnahme

 

Wichtige Kontraindikation der Aortenkl.-Stenose?

Rückenmarksnahme Anästhesien

-->führen zur Abnahme des SVP--> Abnahme Koronardurchblutung

  1. Myokardhypoxie
  2. Arrhythmie--> Abnahme Ventrikelfüllung
  3. Linksherzversagen

Alternative: ITN, kontinuierliche Spinalanästhesie

Was sind anä.-Ziele bei Aortenstenose?

  1. Möglichst SR normokard
  2. Vermeidung Tachyk/Bradykardie
  3. Vermeidung Abfall SVP (peripherem systemischen Widerstand)
  4. Optimierung des intravasalen Volumens (gute Füllung, erhöhung des SVP)

Aortenstenose

--> Management Anästhesie

wichtige Schwerpunkte

  1. vor Einleitung:Volumenbolus
  2. Einleitung: Etomidate und hohe Dosis Opiate (Alternative Benzo und Ketamin)
  3. Relaxation mit Rocuronium oder Vecuronium
  4. Unterhalt: mit Volatilen (Sevofluran/ Isofluran) schwere Stenose--> Benzo und Opiate
  5. Hypotonie Phenylephrin oder Noradrenalin
  6. Flüssigkeitsmanagement: gute Füllung (Hypovol. Wird schlecht toleriert)
  7. Rhythmusstörungen: VHF unverzügliche Konversion, Defi immer einsatzbereit

Mitralstenose--> Ursachen

  1. Rheumatisches Fieber 
  2. Endokarditis nach rheumat. Fieber (Verklebung der Segel)
  3. oft Frauen (65%)

Mitralstenose--> Folgen

diastolische Flussrate nimmt ab

HMV (CO) nimmt ab-->

  1. Atrioventrikul. druck nimmt zu--> VH-Hypertrophie-->Lungenkap Druck nimmt zu--> Pulm.Hochdruck-->Rechtsherzbelastung mit Versagen
  2. Vorhofschädigung--> VHF mit Thrombusbildung und Abnahme HMV

Étudier