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L. M.
Diese Lernkarten behandeln die verschiedenen Handelsformen und Absatzwege im Detailhandel, wobei der Fokus auf der Unterscheidung zwischen direktem und indirektem Absatz sowie den Handelsfunktionen liegt. Es werden Vor- und Nachteile der Absatzwege erläutert, Supply Chain Management erklärt und die Erwartungen der Anspruchsgruppen wie Kunden, Lieferanten oder Staat aufgezeigt. Ideal für Berufslernende, die ein fundiertes Verständnis für Handelsstrukturen und -prozesse erwerben möchten.
Karten
38
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Berufskunde
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
14.09.2026 / 16.09.2026

Lernkarten

Was für 7 Anspruchsgruppen gibt es?

  1. Staat
  2. Kunden
  3. Lieferanten
  4. Kapitalgeber
  5. Mitarbeiter
  6. Mitbewerber
  7. Institutionen

Was erwartet der Detailhandel vom Staat?

  • faire Steuern
  • gute Ausbildung für Mitarbeitende

Was erwartet der Detailhandel von den Kunden?

  • Rechtzeitige Bezahlung
  • Treue zum Betrieb

Was erwartet der Detailhandel vom Lieferanten?

  • Gute Preise
  • Pünktliche Lieferung

Was erwartet der Detailhandel vom Kapitalgeber?

  • mehr Kapital
  • tiefe Zinsen
  • treue zum Betrieb

Was erwartet der Detailhandel von den Mitarbeitern?

  • Motivation
  • Fachkompetenz

Was erwartet der Detailhandel von den Mitbewerbern?

  • fairer Wettbewerb

Was erwartet der Detailhandel von Institutionen?

  • faire Berichterstattung

Was erwartet der Staat vom Detailhandel?

  • Gesetzeskonformes Verhalten
  • Steuern

Was erwartet der Kunde vom Detailhandel?

  • Qualität
  • gute Preise

Was erwartet der Lieferant vom Detailhandel?

  • Zuverlässige Geschäftsbeziehungen
  • rechtzeitige Bezahlung

Was erwartet der Kapitalgeber vom Detailhandel?

  • Mitsprache
  • Entschädigung
  • Kredite zahlen

Was erwartet der Mitarbeiter vom Detailhandel?

  • faire Löhne
  • gute Arbeitsbedingungen
  • möglichkeit auf weiterbildung

Was erwartet der Mitbewerber vom Detailhandel?

  • fairer Wettbewerb

Was erwarten die Institutionen vom Detailhandel?

  • Gute Arbeitsbedingungen
  • ökologisches Verhalten

Was ist die Handelskette?

Der Absatzweg vom (Ur-)Produzenten bis zum Endkonsumenten nennt man Handelskette. Zwischen Produzent und Konsument können sich mehrere Handelsstufen schieben.

Beschreibe Wertschöpfungskette

Bedeutet das durch all die Schritte, die ein Produkt macht, das Produkt immer Wertvoller wird, weil man schlussendlich alles bezahlen muss, alle Arbeiter usw. Je mehr Schritte, desto teurer wird etwas, es wird Wertvoller.

Beschreibe Supply Chain Management

Wird auch "Lieferkettenmanagement" genannt. Es sorgt dafür das alles was wir kaufen wollen Rechtzeitig, in guter Qualität und nicht zu teuer bei uns ankommt. Zuständig für Planung, Steuerung und Optimierung der Wertschöpfungskette.

Was ist das Ziel vom Supply Chain Management (SCM)?

  1. Zufriedenheit der Konsumenten
  2. Verbesserung Wirtschaftlichkeit der gesammten Wertschöpfungskette

Was gibt es für Absatzwege?

  1. direkter Absatzweg
  2. indirekter Absatzweg

Was ist der indirekte Absatzweg?

Ur-/Produzent direkt zum Endkunde

was ist der indirekte Absatzweg?

Urproduzent zu Produzent zu Grossist zu Detaillist zu Endkunde

Was sind die 3 Vorteile vom Direkten Absatzweg?

+ direkter Kontakt mit Kunden, persönliche Beratung / Anpassung

+ keine Zwischenhändler, günstiger

+ mehr Wissen über die Herkunft, Qualität

Was sind die 3 Nachteile vom direkten Absatzweg

- weniger Marktpräsenz / Reichweite

- erhöhter Aufwand für Kunden

- erreicht weniger Kunden (Nur in begrenztem Gebiet das Angebot

Was sind 4 Vorteile vom Indirekten Absatzweg?

+Produzent kann sich auf Herstellung konzentrieren

+Produzent sparrt Zeit, Aufwand, Geld

+grössere Reichweite (leicht zu kaufen)

+Zugang zu grösseren Märkten

Was sind 4 Nachteile zum indirekten Absatzweg

- Weniger Kundenkontakt

- möglicher Qualitätsverlust

- Abhängigkeit zwischenhändler

-zusätzliche Kosten - höhere Endpreise

Was gibt es für Handelsformen?

  1. Funktionaler Handel
  2. Institutioneller Handel
  3. Kombinierter Handel

Was ist der Funktionaler Handel?

  • Hauptaufgabe auf Produktion gelegt
  • man will so viel wie möglich produzieren
  • zb. Bauernhof mit einem kleinen Hofladen, Schokoladen Fabrik mit kleinem Laden

Was ist der Institutioneller Handel?

  • Hauptaufgabe der Handel
  • so viel wie möglich verkaufen
  • zb. Migros, Coop

Was ist der Kombinierter Handel?

  • Wenn man Produzieren und verkaufen zusammen mischt
  • zb. Bäckerei stellt Produkte selbst her  und verkauft sie

Was sind die Hauptaufgaben des Detailhandels?

  1. Warenbeschaffung
  2. Warenlagerung
  3. Warenverkauf

Was gibt es für Handelsfunktionen?

Warenfunktion

  • Qualitätsfunktion
  • Quantitätsfunktion / Mengenfunktion

Überbrückungsfunktion

  • Zeit-/Lagerfunktion
  • Raum-/Transportfunktion
  • Kreditfunktion
  • Risikofunktion

Was beeinhaltet die Qualitätsfunktion?

  1. passendes sortiment zusammenstellen
  2. richtet sortiment nach bedürfnissen der Kunden
  3. berät Kunden
  4. braucht gute produktkenntnisse

Was beeinhaltet die Quantitäts-/Mengenfunktion?

  • kauft beim produzenten grosse mengen ein
  • verkauft sie den kunden in den mengen die sie brauchen

Was beeinhaltet die Zeit-/ Lagerfunktion?

  • Dhf bestellt Ware oft lange vor saison und lagert die ware
  • überbrückt zeit zwischen einkauf und verkauf

Was beeinhaltet die Raum-/ Transportfunktion?

  • DHF überbrückt entfernung zwischen Herstellungs- / Verkaufsort
  • Ware wird in die Nähe des Kunden gebracht

Was beeinhaltet die Kreditfunktion?

Kreditfunktion: DHF überbrückt Zeit zwischen Kauf und Bezahlung zb. Kunde nimmt Ski heute mit und bezahlt in 30 Tagen.

Was beeinhaltet die Risikofunktion?

DHF trägt Risiko das die eingekaufte Ware nicht verkauft wird.

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