HK 1.1 Rohstoffe annehmen, fördern und lagern Ü 3
Haslebacher HK 1.1 Rohstoffe annehmen, fördern und lagern Ü 3
Haslebacher HK 1.1 Rohstoffe annehmen, fördern und lagern Ü 3
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Cartes-fiches
Erklären Sie, weshalb im Frühling die Butter sicher eine leicht gelbliche Farbe hat und im Winter nicht.
Im Frühling ist im Futter der Anteil am Farbstoff „Karotin“ (z.B. Löwenzahn) sehr hoch. Dieser wird an das Fettmolekül gebunden. Für die Butter entsteht somit eine leichte gelbliche Farbe.
Im Winter, bei Dürrfütterung oder Silage, ist dieser Farbstoff praktisch nicht mehr vorhanden.
Wieso bekommt Rahm sehr schnell einen Fremdgeruch; mit welchen Massnahmen wird die Fremdgeruchsaufnahme verhindert?
Rahm ist im Geruch sehr neutral. Neutrale Produkte nehmen sofort den Geruch von riechenden Produkten auf.
Verhindert kann dies werden, dass der Rahm immer gut verschlossen gelagert wird, keine stark riechenden Produkte in der Nähe von Rahm lagern.
Welche Haupt- und Nebenbestandteile beeinflussen den Säuregrad der Milch?
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Das Milcheiweiss als Hauptbestandteil der Milch beeinflusst den Säuregrad. Bei den Nebenbestandteilen sind es phosphorsaure Salze, Zitronensäure und Kohlensäure.
Normale Milch hat einen pH-Wert von 6,6. Wenn sie jetzt bereits etwas sauer ist, hat sie dann einen höheren oder tieferen pH-Wert?
Wenn die Milch beginnt sauer zu werden, dann sinkt der pH – Wert.
Wieso könnte eingelieferte Milch bereits etwas sauer sein?
Gründe für bereits saure Milch: schlechte Kühlung; unsaubere Gerätschaften; unhygienisches Melken; „alte“ Milch
Erklären Sie, weshalb dass gewässerte Milch einen anderen Gefrierpunkt hat als ungewässerte. Nennen Sie mit einem Zahlenbeispiel den Gefrierpunkt von gewässerter Milch.
Durch die Wasserzugabe verdünnt sich der Anteil an gelösten Stoffen in der Milch. Sie wird dem Wasser ähnlicher. Daher verschiebt sich auch der Gefrierpunkt in die Richtung von gefrierendem Wasser bei 0°C.
Möglicher Gefrierpunkt von gewässerter Milch: -0,511°C
Durch welche Faktoren werden Mengen und Gehaltsschwankungen beeinflusst ?
Laktationsstadium / Fütterung / Witterung und Topographie / Gesundheitszustand der Tiere / Erbliche Veranlagung ( Genetik Rasse ) / Brunst, Trächtigkeit und Trockenstellen / Melken
Was heisst Laktationszeit, wie lange dauert diese Zeit ?
Zeit vom Abkalben einer Kuh bis zum Trockenstellen vor dem nächsten Kalben. Sie dauert bei einer Zwischenkalbezeit von einem Jahr rund 300 bis 310 Tage
Erläutern Sie die drei Abschnitte der Laktation
Kolostrum oder Brieschmilch 8 bis 12 Tage
Normale verkehrstaugliche Milch 270 bis 300 Tage
Altmelke Milch 0 bis 20 Tage
Wie weicht die Zusammensetzung von Brieschmilch von normaler Milch ab ?
Im Kolostrum sind erhöht:
• die fettfreie Trockenmasse
• das Eiweiss (Albumin, und vor allem das Globulin)
• der Mineralstoffgehalt
• der Säuregrad
• die Dichte
Im Kolostrum sind erniedrigt:
• der Wassergehalt
• der Milchzuckergehalt
Wann ist eine Kuh im Stadium der altmelken Milch ? Welche fehlerhafte Veränderungen kann sie aufweisen?
Wenn sie weniger als 2 kg Milch gibt oder pro Tag nur noch einmal gemolken wird
Räss salzig / labträge / ranzig / erhöhte Zellzahl / ist nicht Verkehrstauglich
Welche Usachen führen zu Euterkrankheiten ?
Schlecht funktionierende Melkanlagen
( zu hohes Vakuum, zu langes Melken , schlecht gewartete Anlagen )
Falsche Melchtechnik
Fütterung
Hygienemängel
Veranlagung
Stress ( z.B grosser Hitze )
Wie kann im Verarbeitungsbetrieb Euterkranke Milch festgestellt, getestet werden ?
Schalmtest / Laugentest / Bestimmung Zellgehalt
Welche Auswirkungen hat Euterkranke Milch auf die Produktion im Betrieb ?
Räss- Salzige Milch ( Geschmack )
Labträge Milch , weniger Ausbeute
Weniger Kasein weniger Ausbeute / Schlechte Konsistenz bei Jogurt
Kann pathogene Keime enthalten ( sind Hitzeresistent )
Welchen Milchbestandteil beeinflussen Sie mit der Fütterung von Heu oder altem Gras ? Was passiert mit der Milchmenge ? Wie wird die Butter farblich durch Heufütterung?
Fettgehalt steigt
Die Milchmenge sinkt
Die Butter wird weisslich
In welchen Regionen kann die Milchmenge und Zusammensetzung tiefer sein ?
Voralpine Zonen wie das Emmental