Lernkarten

Ivonne Schulte
Karten 46 Karten
Lernende 4 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 06.01.2015 / 23.12.2015
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2. Vorlesung

Was versteht man unter dem "Diversity Ansatz"

Die Wertschätzung und Förderung aller Differenzkategorien

  • fördert die Reflexion von Identitätskonstruktionen, Dominanz und Machtmechanismen
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2. Vorlesung

Nenne die 5 Dimensionen von Heterogenität

  1. Sozioökonomischer Status
  2. Kultur
  3. Gender
  4. Leistungsvermögen
  5. Behinderung
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3. Vorlesung

Verständnis von Vielfalt -  Möglicher Umgang mit Vielfalt seitens der Schule durch...

  • Differenzierungsmuster
  • Entwicklungsunterschiede und ganzheitliche Perspektive
  • Didaktische Formate und Fachlernen
  • Jahrgangsübergreifender Unterricht
  • Förderdiagnostische Wochenpläne + ihre Evaluation
  • Kompetenzorientierte Lerngruppen
  • Muttersprachlicher Unterricht
  • Tischgruppen und Tutorensysteme
  • Unterrichtsplanung aus der Perspektive der Lernens
  • Lernen in breiter Wirkungsanalyse
  • Führung, Partizipation, Konzeptstärke
  • ...
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3. Vorlesung

Individualisierung als Bindeglied in den Qualitätskriterien des DSP(Deutscher Schulpreis)

1) Welche Qualitätskriterien werden unterschieden? was bedeutet das in Hinblick auf den Umgang mit Vielfalt?

Leistung: Erfahrung umfassender, an der Zukunft der Lernenden ausgerichteter Bildung und Sicherung von   Bildungserfolg (über Prognosen hinaus);

Umgang mit Vielfalt: Erkenntnis der „Lernquellen“ (Ressource) heterogener Gruppen für das Lernen und Zusammenleben. Entfaltung von Schulbiographien im Lichte von Möglichkeiten;

Unterrichtsqualität: Individualförderliche Curricula und didaktische Formate für eine konstruktive Lernarbeit;

Verantwortung: Individualitätsstarke und individualitätsstärkende Projektkultur mit gemeinsamer Dokumentation und Präsentation des Lernens.

Schulklima/Schulleben: Peer-to-Peer-Projekte; Kulturleben, Beiträge zur Bildungsregion und Elternstärkungskonzepte.

Schule als lernende Institution: Beteiligende Aussprache, zeitnahe Entschlossenheit und praxisrelevante Konzepte zur Veränderung, wenn die Entwicklungstatsachen der Kinder und Jugendlichen dies nahe legen.

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3. Vorlesung

Was kennzeichnet Lehrende der DSP-Schulen?

Die Lehrenden der Deutschen-Schulpreis-Schulen zeigen:

  • einen hohen Anspruch an die Professionalität
  • Leidenschaft für Erziehung, Lehre und Lernen
  • eine hohe Transparenz und Nachvollziehbarkeit beruflichen Handelns (müssen sie ja sonst hätten sie sich ja nicht für den Schulpreis bewerben können)
  • ein demokratisches Verständnis von Bildung, Erziehung und schulischem Handeln (alle Beteiligten sind mit einbezogen)

Außerdem pflegen die Schulen eine diskursive Schulkultur (Beteiligung der Bildungspartner) und die Schulleitung organisiert und pflegt die Profession

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2. Vorlesung

Was sagt der Kompensatorische Ansatz zum Umgang mit Heterogenität aus?

Betonung von Gleichheit

Bsp.: Vorschulische Sprachförderung, kompensatorisches Bildungsangebot (DaZ)

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2. Vorlesung

Was sagt der Integrative Ansatz zum Umgang mit Heterogenität aus?

Ziel ist es den Blick von Defiziten abzuwenden und die Potenziale der benachteiligten Kinder zu erkennen

--> dadurch anerkennung des "Anderen" aber Vorsicht !Dadurch können Klischees verstärkt werden!

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2. Vorlesung

Was sagt der Inklusive Ansatz zum Umgang mit Heterogenität aus?

Zentrum ist die "egalitäre Differenz"

Die Inklusiven Ansätze zielen auf Wechselseitigen Bezug und Verflüssigung von Differenzen

Anerkennung von Heterogenität als Normalität

Heterogenität als Ausgangspunkt des Lernens über/durch Unterschiede

keine Zuschreibung von Differenzen, sondern Forderung nach Freiheit für plurale Lebensmöglichkeiten