Heterogene Lerngruppen - Beutel

Master - LABG 2009 - Lehramt Grundschule - 1. Semester

Master - LABG 2009 - Lehramt Grundschule - 1. Semester


Ivonne Schulte
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Pädagogik im Grundschulbereich, mit Fokus auf heterogene Lerngruppen und deren Umgang. Sie decken Themen wie Service Learning, Indikatoren für Bildungsungleichheiten, Heterogenität, konstruktive Lernarbeit, sprachsensiblen Unterricht und Instrumente der Lernbegleitung ab. Besonders relevant sind die Vorlesungen, die verschiedene Aspekte des Lernens und Lehrens in heterogenen Gruppen beleuchten, sowie die Bedeutung von Mitwirkung und Demokratie im schulischen Kontext. Diese Karteikarten richten sich an Lehrkräfte und Pädagogen, die ihr Verständnis für die Förderung von Schülern in vielfältigen Klassen verbessern möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Pédagogie
Créé / Mis à jour
06.01.2015 / 24.04.2023

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7.Vorlesung

!Verbindliche Kriterien für Berichtzeugnisse!

  • Bezugsnormen :curriculare und individuelle
  • Adressatenbezug-Kind ansprechen, Eltern zweitrangig
  • Kompetenznachweis:Bezug zum Lehrplan
  • Varianz der Zeitform
  • Förderliche Hinweise
  • Zielvereinbarungen
  • Diktion-kindgerechte Sprache
  • Attribuierung-nicht in Junge/Mädchenmuster verfallen, sondern Kompetenzbasiert
  • Individuelle Lernplanung

 

8. Vorlesung

Nenne die wichtigsten Studien zu Berichtzeugnissen mit ihren 5 Kritikpunkten

 

78 zwei Studien: Schmack und Schmidt, Ergebnis: Qualität sehr schlecht, stereotyp und undifferenziert

85 zwei Studien: Scheerer und Benner: Scheerer arbeitete erstmals mit einem Texterfassungssystem

Studie von Benner durfte nicht veröffentlicht werden, da die Reform noch zu frisch war für die Kritik

4 Zeugnisformen wurden formuliert: schönes Z., normatives Z.(reiner Curricularbezug), deskriptives Z.(rein beschreibend) und entwicklungsbezogenes Z.

96: Lübke: Qualitätssichernde Maßnahmen werden erstmals beurteilt

96: Valtin: zum Schulwechsel werden von Eltern Noten gefordert

97: Lehmann: Eltern mit hohen Bildungsabschlüssen tolerieren Berichtzeugnisse auch am Ende der 4. Klasse. Weist auf ein Problem hin. Die Zeugnisse müssen für alle verständlich und akzeptabel sein!

 

8. Vorlesung

Wann war die Grundschulreform und was hat sie bewirkt?

Anfang der 80iger

Abschaffung der Noten in der Schuleingangsphase (74), Einführung erster Berichtzeugnisse, ab 76 Formulierungshilfen für Zeugnisse

9.Vorlesung

wichtige Aspekte des Sprachsensiblen Unterrichts

  • geht von Sprachstand des Schülers aus
  • knüpft an Vorwissen an
  • ermöglicht echte Kommunikation
  • aktiviert die Erstsprache

10. Vorlesung

Welche Funktionen haben Leistungsbeurteilungen?

  1.  Pädagogisches Förderungsmedium des Lernens (Als Beschreibungen orientieren sie über den indiv. Leistungsstand und Möglichkeiten zu dessen Verbesserung)

aber auch

        2. Disziplinierungs- und Selektionsmedium (als Bewertung)

10. Vorlesung

 

Nenne das vorrangige Erziehungsziel einer demokratischen Schule

Nicht Anpassung und Gehorsam sondern Mitbestimmung und Selbstverantwortung

10. Vorlesung

Die Notenvergabe birgt Fefahren der Systematische Verzerrung durch:

Soziale und ethnische Herkunft, Geschlecht, Verhaltensauffälligkeiten und persönliche Sympathie

10. Vorlesung

Ziel des Drei-Experten-Gesprächs statt Elternsprechtag

Überwindung von Belehrung,

einseitiger Perspektive und

Oberflächlichkeit in der Rückmeldung

10. Vorlesung

Lernlandkarten, Logbücher und Einschätzungsbögen

Was leisten diese Instrumente?

Welche Beratungsaufgaben gehören für uns dazu?

Wie können wir diese realisieren

Diskurtive Leistungsrückmeldung. Die SuS lernen Eigenverantwortung für ihr Handeln zu übernehmen

Vorlesung 11

Die Konstruktive Lernarbeit lässt sich grob in drei Ebenen aufteilen. Benenne/Beschreibe diese und gib Beispiele zur Umsetzung(wer lenkt sie)

Äußere Rhytmisierung (Die Schuleinheitlich festgelegte Strukturierung)

--> Gelenkt durch das System

Innere Rhytmisierung (Interne Lernstruktur innerhalb des Unterrichts7der außerunterrichtlichen Angebote)

--> Gelenkt durch die unterrichtende Lehrkraft/dem päd. Personal

Individuelle Rhytmitisierung (Individuelle Ausrichting auf den einzelnen Schüler

--> Gelenkt durch das Kind

 

10. Vorlesung

Was bedeutet eine partizipative Lernbegleitung für unser Unterrichtskonzept?

Rückmeldung und Hilfestellung

Portfolio

Eigenverantwortlichkeit der Schüler stärken

Schüler in Planung mit einbeziehen

(Partizipation = Beteiligung, Mitbestimmung und Mitwirkung)

11. Vorlesung

!!! Welche 5 Verstöße gegen Bildungsgerechtigkeit gibt es nach Edelstein?

  1. Diagnostische Kompetenz/Inkompetenz der Lehrer
  2. Überbewerteter Sprachhabitus der SuS
  3. Vorurteile gegen Migranten
  4. Beteiligung/ Benachteiligung im Unterricht
  5. Ergebnisstandards anstatt Prozessstandards

11. Vorlesung

Nenne die 3 Ebenen der konstruktiven Lernarbeit

1. Äußere Rhythmisierung - schuleinheitlich festgelegte Struktur

2. Innere Rhythmisierung - interne Lernstruktur in Klassen, von Lehrer bestimmt

3. individuelle Rhythmisierung - individuelle Steuerung der Lernprozesse durch Kind, in Abstimmung mit Lehrer

2. Vorlesung

Was bezweckt Heterogenität?

Konstruktion und Abbau von Ungleichheiten

Anerkennung von Vielfalt als grundlegende Voraussetzung für indiviuelle Förderung

Vielfalt als Bereicherung

2. Vorlesung

Nenne 3 Indikatoren für Ungleichheiten im Bildungssystem
 

Bildungsbeteilugung - Ausländer an Hauptschulen

Bildungsabschlüsse - Mädchen machen Abi

Leistung - Deutsche machen Abi

6. Vorlesung

Was versteht man unter Service Learning?

Projekte, die die moralische Handlungskompetenz stärken

Étudier