Lernkarten

Ivonne Schulte
Karten 46 Karten
Lernende 4 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 06.01.2015 / 23.12.2015
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8. Vorlesung

Nenne die wichtigsten Studien zu Berichtzeugnissen mit ihren 5 Kritikpunkten

 

78 zwei Studien: Schmack und Schmidt, Ergebnis: Qualität sehr schlecht, stereotyp und undifferenziert

85 zwei Studien: Scheerer und Benner: Scheerer arbeitete erstmals mit einem Texterfassungssystem

Studie von Benner durfte nicht veröffentlicht werden, da die Reform noch zu frisch war für die Kritik

4 Zeugnisformen wurden formuliert: schönes Z., normatives Z.(reiner Curricularbezug), deskriptives Z.(rein beschreibend) und entwicklungsbezogenes Z.

96: Lübke: Qualitätssichernde Maßnahmen werden erstmals beurteilt

96: Valtin: zum Schulwechsel werden von Eltern Noten gefordert

97: Lehmann: Eltern mit hohen Bildungsabschlüssen tolerieren Berichtzeugnisse auch am Ende der 4. Klasse. Weist auf ein Problem hin. Die Zeugnisse müssen für alle verständlich und akzeptabel sein!

 

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8. Vorlesung

Wann war die Grundschulreform und was hat sie bewirkt?

Anfang der 80iger

Abschaffung der Noten in der Schuleingangsphase (74), Einführung erster Berichtzeugnisse, ab 76 Formulierungshilfen für Zeugnisse

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9.Vorlesung

wichtige Aspekte des Sprachsensiblen Unterrichts

  • geht von Sprachstand des Schülers aus
  • knüpft an Vorwissen an
  • ermöglicht echte Kommunikation
  • aktiviert die Erstsprache
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10. Vorlesung

Welche Funktionen haben Leistungsbeurteilungen?

  1.  Pädagogisches Förderungsmedium des Lernens (Als Beschreibungen orientieren sie über den indiv. Leistungsstand und Möglichkeiten zu dessen Verbesserung)

aber auch

        2. Disziplinierungs- und Selektionsmedium (als Bewertung)

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10. Vorlesung

 

Nenne das vorrangige Erziehungsziel einer demokratischen Schule

Nicht Anpassung und Gehorsam sondern Mitbestimmung und Selbstverantwortung

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10. Vorlesung

Die Notenvergabe birgt Fefahren der Systematische Verzerrung durch:

Soziale und ethnische Herkunft, Geschlecht, Verhaltensauffälligkeiten und persönliche Sympathie

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10. Vorlesung

Ziel des Drei-Experten-Gesprächs statt Elternsprechtag

Überwindung von Belehrung,

einseitiger Perspektive und

Oberflächlichkeit in der Rückmeldung

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10. Vorlesung

Lernlandkarten, Logbücher und Einschätzungsbögen

Was leisten diese Instrumente?

Welche Beratungsaufgaben gehören für uns dazu?

Wie können wir diese realisieren

Diskurtive Leistungsrückmeldung. Die SuS lernen Eigenverantwortung für ihr Handeln zu übernehmen

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Vorlesung 11

Die Konstruktive Lernarbeit lässt sich grob in drei Ebenen aufteilen. Benenne/Beschreibe diese und gib Beispiele zur Umsetzung(wer lenkt sie)

Äußere Rhytmisierung (Die Schuleinheitlich festgelegte Strukturierung)

--> Gelenkt durch das System

Innere Rhytmisierung (Interne Lernstruktur innerhalb des Unterrichts7der außerunterrichtlichen Angebote)

--> Gelenkt durch die unterrichtende Lehrkraft/dem päd. Personal

Individuelle Rhytmitisierung (Individuelle Ausrichting auf den einzelnen Schüler

--> Gelenkt durch das Kind

 

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10. Vorlesung

Was bedeutet eine partizipative Lernbegleitung für unser Unterrichtskonzept?

Rückmeldung und Hilfestellung

Portfolio

Eigenverantwortlichkeit der Schüler stärken

Schüler in Planung mit einbeziehen

(Partizipation = Beteiligung, Mitbestimmung und Mitwirkung)

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11. Vorlesung

!!! Welche 5 Verstöße gegen Bildungsgerechtigkeit gibt es nach Edelstein?

  1. Diagnostische Kompetenz/Inkompetenz der Lehrer
  2. Überbewerteter Sprachhabitus der SuS
  3. Vorurteile gegen Migranten
  4. Beteiligung/ Benachteiligung im Unterricht
  5. Ergebnisstandards anstatt Prozessstandards
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11. Vorlesung

Nenne die 3 Ebenen der konstruktiven Lernarbeit

1. Äußere Rhythmisierung - schuleinheitlich festgelegte Struktur

2. Innere Rhythmisierung - interne Lernstruktur in Klassen, von Lehrer bestimmt

3. individuelle Rhythmisierung - individuelle Steuerung der Lernprozesse durch Kind, in Abstimmung mit Lehrer

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2. Vorlesung

Was bezweckt Heterogenität?

Konstruktion und Abbau von Ungleichheiten

Anerkennung von Vielfalt als grundlegende Voraussetzung für indiviuelle Förderung

Vielfalt als Bereicherung

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2. Vorlesung

Nenne 3 Indikatoren für Ungleichheiten im Bildungssystem
 

Bildungsbeteilugung - Ausländer an Hauptschulen

Bildungsabschlüsse - Mädchen machen Abi

Leistung - Deutsche machen Abi

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6. Vorlesung

Was versteht man unter Service Learning?

Projekte, die die moralische Handlungskompetenz stärken

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Horst Bartnitzky

1. Was wurde in der Civic-Education-Studie abgefragt?

2. Was waren die Folgen dieser Studie?

1. Die Bereitschaft zum politischen Handeln der Schüler zwischen 14 und 15.

2. Das Modellprogramm "Demokratie Lernen und Leben", ab 2002 für 5 Jahre. Es läuft dieses Jahr aus.

  Lerngelegenheiten um Erfahrungen der Mitwirkung in ihrer Lebenswelt zu sammeln.

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Horst Barnitzky

von Gerhard Himmelmann: 3 Formen der Demokratie mit Erklärung

1. Demokratie als Regierungsform

Deutschland als Land mit Wahlfreiheit, den Grundgesetzen, Meinungsfreiheit....

2. Demokratie als Gesellschaftsform

Hierzu zählen die Öffentlichkeit und die Medien, Schüler bauen durch Verantwortungsprojekte moralische Handlungskompetenz auf

3. Demokratie als Lebensform

Engagement, Einmischung und Mitwirkung unter Beachtung der Menschenrechte und der demokratischen Ethik

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Horst Barnitzky

Aus welchen Kompetenzen setzt sich nach Heinrich Roth das oberste Bildungsziel der Mündigkeit zusammen?

1. Selbstkompetenz

die Fähigkeit für sich selbst verantworlich handeln zu können wie Selbstorganisation im Lernen - "Ich Stärke"

2. Sachkompetenz

Methodenkompetenz ist eine Teilkompetenz der Sachkompetenz

es meint Sachwissen, was zu urteils- und handlungsfähigkeit führt und befähigt Methoden und Strategien anzuwenden

3. Sozialkompetenz

Urteils- und Handlungsfähigkeit für soziale, gesellschaftliche und politisch relevante Sach- und Sozialbereiche, in Schulen z.B. Kooperation mit anderen Mitschülern - Umgang miteinander


 

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Horst Bartnitzky

Welche 2 Bedingungen stärken das Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit?
 

1. Blick auf individuelle Lernstände und Lernentwicklung und damit auf individuelle Lernziele und Lernwege

2. Mitwirkung des Kindes bei Entscheidungen über Ziele, Wege und der Einschätzung des Lernerfolges

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1.Wann entstanden die Kinderrechte der Kinderrechtskonvention ?

2.Wann wurden sie in Deutschland wirksam?

3.Für wen gelten sie?

1.1989 in den vereinigten Staaten

2.wirksam seit 1992 durch den dt. Bundestag

3.Für Kinder von 0 bis 18

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1. Vorlesung

Was versteht man unter dem "Best-Practice-Ansatz"?

Damit sind gehaltvolle Modelle gemeint, die das widerspiegeln, was man heute von "guter Schule" erwartet.

  • geht vom Einzelfall und dessen Umfeldbedingungen aus
  • im Sinne einer heterogenitätsadäquaten Schulentwicklung
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1. Vorlesung

Nenne ein wichtiges Schulentwicklungsinstrument

Der Deutsche Schulpreis

  • Funkion ist u.a. die selbstreflektive Darstellung von "Best Practice"
  • besteht seit 2006, ist jährlich

 

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1. Vorlesung

Nenne 2 Qualitätsbereiche des deutschen Schulpreises

Leistung

Umgang mit Vielfalt

Unterrichtsqualität

Verantwortung

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2. Vorlesung

Was versteht man unter dem "Diversity Ansatz"

Die Wertschätzung und Förderung aller Differenzkategorien

  • fördert die Reflexion von Identitätskonstruktionen, Dominanz und Machtmechanismen
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2. Vorlesung

Nenne die 5 Dimensionen von Heterogenität

  1. Sozioökonomischer Status
  2. Kultur
  3. Gender
  4. Leistungsvermögen
  5. Behinderung
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3. Vorlesung

Verständnis von Vielfalt -  Möglicher Umgang mit Vielfalt seitens der Schule durch...

  • Differenzierungsmuster
  • Entwicklungsunterschiede und ganzheitliche Perspektive
  • Didaktische Formate und Fachlernen
  • Jahrgangsübergreifender Unterricht
  • Förderdiagnostische Wochenpläne + ihre Evaluation
  • Kompetenzorientierte Lerngruppen
  • Muttersprachlicher Unterricht
  • Tischgruppen und Tutorensysteme
  • Unterrichtsplanung aus der Perspektive der Lernens
  • Lernen in breiter Wirkungsanalyse
  • Führung, Partizipation, Konzeptstärke
  • ...
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3. Vorlesung

Individualisierung als Bindeglied in den Qualitätskriterien des DSP(Deutscher Schulpreis)

1) Welche Qualitätskriterien werden unterschieden? was bedeutet das in Hinblick auf den Umgang mit Vielfalt?

Leistung: Erfahrung umfassender, an der Zukunft der Lernenden ausgerichteter Bildung und Sicherung von   Bildungserfolg (über Prognosen hinaus);

Umgang mit Vielfalt: Erkenntnis der „Lernquellen“ (Ressource) heterogener Gruppen für das Lernen und Zusammenleben. Entfaltung von Schulbiographien im Lichte von Möglichkeiten;

Unterrichtsqualität: Individualförderliche Curricula und didaktische Formate für eine konstruktive Lernarbeit;

Verantwortung: Individualitätsstarke und individualitätsstärkende Projektkultur mit gemeinsamer Dokumentation und Präsentation des Lernens.

Schulklima/Schulleben: Peer-to-Peer-Projekte; Kulturleben, Beiträge zur Bildungsregion und Elternstärkungskonzepte.

Schule als lernende Institution: Beteiligende Aussprache, zeitnahe Entschlossenheit und praxisrelevante Konzepte zur Veränderung, wenn die Entwicklungstatsachen der Kinder und Jugendlichen dies nahe legen.

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3. Vorlesung

Was kennzeichnet Lehrende der DSP-Schulen?

Die Lehrenden der Deutschen-Schulpreis-Schulen zeigen:

  • einen hohen Anspruch an die Professionalität
  • Leidenschaft für Erziehung, Lehre und Lernen
  • eine hohe Transparenz und Nachvollziehbarkeit beruflichen Handelns (müssen sie ja sonst hätten sie sich ja nicht für den Schulpreis bewerben können)
  • ein demokratisches Verständnis von Bildung, Erziehung und schulischem Handeln (alle Beteiligten sind mit einbezogen)

Außerdem pflegen die Schulen eine diskursive Schulkultur (Beteiligung der Bildungspartner) und die Schulleitung organisiert und pflegt die Profession

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2. Vorlesung

Was sagt der Kompensatorische Ansatz zum Umgang mit Heterogenität aus?

Betonung von Gleichheit

Bsp.: Vorschulische Sprachförderung, kompensatorisches Bildungsangebot (DaZ)

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2. Vorlesung

Was sagt der Integrative Ansatz zum Umgang mit Heterogenität aus?

Ziel ist es den Blick von Defiziten abzuwenden und die Potenziale der benachteiligten Kinder zu erkennen

--> dadurch anerkennung des "Anderen" aber Vorsicht !Dadurch können Klischees verstärkt werden!