Herz-/Lungenkreislauf
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Flashcards
Wie funktioniert der Stoffaustausch in den Kapillaren?
Die Hauchdünne Kapillarwand besteht aus einer einzigen Schicht von ganz flachen Epithelzellen.
Kleine Moleküle (Wasser, Zucker, Aminosäuren) können diese Wand leicht durchdringen.
Das Blut fliesst in den Kapillaren so langsam, dass der Stoffaustausch durch Diffusion erfolgen kann.
Wie funktioniert der Wasseraustausch in den Kapillaren?
Flüssigkeit wird ins Gewebe gedrückt. 20l Wasser am Tag.
90% werden im venösen Teil der Kapillaren durch die Osmotische Wirkung des Blutes wieder zurückgesaugt. Die restlichen 10% des Wassers gelangen durch das Lymphsystem wieder in den Blutkreislauf.
Wie entsteht ein Ödem?
Mehr Wasser wird ins Gewebe gepresst als zurückgeholt wird.--> das Gewebe schwillt an.
Ursache:
erhöhter Druck in den Kapillaren (zu hoher Blutdruck oder Blutstau in den Beinvenen.
Bei unterernährten Kindern kann der Eiweissmangel ind der Nahrung zu einer sehr tifen Konzentration der Plasmaeiweisse führen.
Ungenügende resorption des Wassers --> Bauch schwellt an (Hungerbauch)
Wasn sind die Funktionen der Herzklappen?
Sie öffnen und schliessen sich, je nachdem ob das Blut fliessen soll oder nicht. Würde man dioe Taschenklappen mit den Segelklappen tauschen, so würde das Blut in die andere Richtung fliessen.
Wie kommt die Erregung des Herzmuskels zustande?
Die autonome Erregungsbildung geschieht in einem Nervenknoten im rechten Vorhof. (Sinusknoten)
Die elektrischen Impulse laufen dann in einer Welle von oben nach unten über den Herzmuskel. Es wird zuerst die Vorhof-Systole ausgelöst und danach die Herzkammer-Systole.
Kontrolliert wird der Takt vom übergeordneten Nervensystem und wird so an die Bedürfnisse des Körpers angepasst.
Was tut ein künstlicher Herzschrittmacher?
Er produziert einen elektrischen Impuls wenn das Herz nicht im richtigen Takt schlagen will.
Was ist ein Elektrokardiogramm?
Beim EKG werden die elektrischen Spannungen, die an der Körperoberfläche als Folge der Erregung im Herzen angezeigt werden, gemessen.
Man kann Rückschlüsse auf die Herzfunktion ziehen.
1. Impuls wird ausgesendet
2. Ausbreitung über die Vorhöfe (P-Welle)
3. Ausbreitung bis zur Herzspitze (PQ-Strecke)
4. Kammersystole (QRS-Zacke)
Welche sind die häufigsten Krankheiten des Herzkreislauf-system in der Schweiz?
Was kann man dagegen tun?
37% aller Todesfälle (durch Herzinfarkt und Angina pectoris)
Rauchen, fettreich und unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel, wenig Schlaf und viel Stress. Dies begünstigt Arteriosklerose und Bluthochdruck. 2 der wichtigsten Ursachen.
Was sind Angina pectoris und Herzinfarkt?
Was sind die Behandlubgsmöglichkeiten?
Koronare Herzkrankheit, erkrankung der Herzkranzgefässe. Gleicher Vorgang wie bei Arteriosklerose. Ein Thrombus kann sich bilden und verstopft die Herzkranzgefässe.
Angina pectoris: Brustenge, Schmerz in der Brust durch Durchblutungsstörung der Herzkranzgefässe
Herzinfarkt: Ein Thrombus verschliesst Herzkranzarterie --> Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff.
Behandlung: Herzkatheter, Bypass
Was ist ein Antigen und was ist ein Antikörper?
Antigen:
Die Erythrozyten tragen auf ihrer Oberfläche sogenannte Antigene. Es gibt 2 verschiedene; Antigen A und Antigen B.
Diese bestimmen die Blutgruppe des Menschen und sind vererbbar.
Antikörper:
Sie befinden sich im Plasma. Es sind Y-förmige, lösliche Proteine. Jeder Antikörper hat an seinen zwei Enden Bindungsstellen für Antigene. Sie sind spezifisch, das heisst, dass sie immer nur ein Antigen binden können. Schlüssel-Schloss- Prinzip
Was ist der Rhesusfaktor?
Antigen D ist auch auf den Erythrozyten zu finden.
Man hat das Antigen (rh+)oder man hat es nicht (rh-).
Bei rh- sind die Antikörper gegen den Rhesusfaktor nicht von Geburt an im Blut vorhanden, sondern werden erst gebildet wenn diese Person in Kontakt mit rh+-Blut kommt.
Was sind die Aufgaben des Blutes?
Flüssiges Organ:
Es zirkuliert durch unseren Körpe in einem geschlossenen System und die Blutzellen erfüllen bestimmte Aufgaben.
1. Transport von Stoffen
2. Wärmehaushalt: Durch die Verengung und erweiterung der Blutgefässe
3. Abwehr von fremden Stoffen wie Krankheitserreger und Gifte
4. Wundverschluss: Blutgerinnung
Welches sind die zellulären Bestandteile des Blutes?
Aussehen, Bildungsort, Lebensdauer, Dichte im Blut, Hauptaufgaben
Rote Blutzelle (Erythrocyten):
4.5-5 Mio. in 1mm3 , 100-120 Tage, Sauerstoff und Kohlenstoffdioxidtransport
Weisse Blutzellen:
(Leukocyten):5000-8000 in 1mm3 , Abwehr von Krankheitserregern
Blutplättchen:
200 000-300 000 in 1mm3 , 8-14 Tage, Blutgerinnung
Flüssige Betandteile:
Serum (Stofftransport, Infektionsabwehr), Fibrinogen (Blutgerinnung)
Transport von Nähr- und Abfallstoffen
SERUM = PLASMA OHNE GERINNUNGSFAKTOREN