Herzinfarkt

Herzinfarkt

Herzinfarkt


Leonie Reiter
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Herzinfarkte und deren Behandlung auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Ursachen, Symptome wie Atemnot und Unruhe, sowie die Diagnose und Therapie, einschließlich Thrombolysetherapie und PTCA. Die Karteikarten erläutern auch die Risikofaktoren und Komplikationen wie Herzrhythmusstörungen. Sie richten sich an Medizinstudenten und Fachpersonal, die sich auf die Erkennung, Behandlung und Pflege von Herzinfarktpatienten vorbereiten.
Cartes-fiches
17
Utilisateurs
8
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
29.11.2013 / 07.06.2025

Cartes-fiches

Wie wird ein Herzinfarkt definiert? 

akuter Verschluss eines Koronargefäßes setzt die Durchblutung des zu versorgenden Herzmuskelgewebes kritisch herab oder hebt sie komplett auf

Wozu führt der Verschluss des Koronargefäßes beim Herzinfarkt? 

Nekrose d. nicht mehr durchbluteten Muskelgewebes

Welche RIsikofaktoren begünstigen einen Herzinfarkt? 

beeinflussbare RIsikofaktoren: 

  • Fettstoffwechselstörungen
  • Hypertonie
  • Thrombogene Faktoren
  • DM
  • Zigarettenkonsum
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Stress
  • ev. entzündlich infektiöse Prozesse

nicht beeinflussbare Risikofaktoren: 

  • Lebensalter
  • Geschlecht
  • genetische Disposition
     

Welche Leitsymptome treten bei einem Herzinfarkt auf? 

  • akuter retrosternaler Schmerz
  • ausstrahlender Schmerz in den linken Arm, Hals, Unterkiefer, Rücken, Oberbauch
  • Todesangst, Vernichtungsgefühl
  • Beengungsgefühl
  • Atemnot
  • Unruhe

Welche Begleitsymptome treten bei einem Herzinfarkt auf? 

  • Schweißausbrüche
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Blutdruckveränderungen
  • Herzrhythmusstörungen

Wie wird ein Herzinfarkt diagnostiziert? 

  • Infarktsymptomatik,
  • Anamnese
  • EKG
  • Blutuntersuchung (Troponin, I+T, CK-MB)
  • Linksherzkatheterisierung

Welche Komplikationen treten bei einem Herzinfarkt auf? 

  • hohe Todesrate, 40% in ersten Stunden
  • Herzrhythmusstörungen
  • kardiogener Schock

Welche Therapieziele werden bei einem Herzinfarkt angestrebt? 

  • Begrenzung d. Infarktgebietes
  • Vorbeugung eines Zweitinfarkts
  • Lysetherapie oder PTCA
  • Schmerzfreiheit und Reduzierung d Angst
  • Verhindern von Komplikationen

Welche Sofortmaßnahmen kommen bei einem Herzinfarkt in Frage? 

  • Sauerstoff
  • Schmerzmittel, ev. Sedativa
  • Bettruhe

Wie sieht die medikamentöse Therapie bei einem Herzinfarkt aus? 

  • Nitrate zur Vor- und Nachlastsenkung und Verbesserung d. Koronarperfusion
  • Betarezeptorenblocker
  • Analgetika
  • Heparin, Avetylsalicylsäure
  • systemische Thrombolysetherapie

wie sieht die längerfristige medikamentöse Therapie bei einem Herzinfarkt aus? 

  • Betablocker
  • ACE Hemmer
  • Acetylsalicylsäure

Aus welchem Grund werden während eines Herzinfarktes speziell Vitalzeichen überwacht? 

  • Linksherzdekompensation --> Lungenödem
  • kardiogener Schock

Wie zeigt sich eine drohende Linksherzdekompensation? 

  • zunehmende Unruhe
  • Atemnot
  • Zyanose, Tachykardie
  • zunehmender Hustenreiz mit brodelnden Rasselgeräuschen und schaumig blutiger Auswurf

wie zeigt sich ein drohender kardiogener Schock? 

  • RR abfall
  • kaum tastbarer, tachykarder Herzschlag
  • Lippen- und Akrenzyanose
  • Sauerstoffsättigungsabfall

Wie kann das Herzkreislaufsystem entlastet werden? 

  • Optimierung d. Sauerstoffversorgung
  • Gewährleistung von Schmerzfreiheit
  • Überwachung d. medikamentösen Therapie
  • Überwachung d. Thrombolysetherapie

Wie kann die Pflege entlastend auf die ATL´s bezogen agieren? 

  • Sicherzeit vermitteln, Stress reduzieren
  • Hilfestellungen bei der Körperpflege
  • Für Entlastung bei der Ausscheidung sorgen
  • Belastungen durch die Ernährung entgegenwirken
  • Der Situation angepasste und bequeme Lagerungen ermöglichen
  • Sekundärproblemen vorbeugen
  • Temperatur kontrollieren und regulieren

Welche Pflegeschwerpunkte gibt es im weiteren Verlauf? 

  • Frühmobilisation
  • Mobilisationsstufenplan
  • weitere Überwachungsmaßnahmen
  • Beratung für zukünftige Lebensgestaltung
  • Rehabilitation

Étudier