Haut MGL 450

Ausbildung NHP

Ausbildung NHP


A. J.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Funktionen der Haut, insbesondere für medizinische Fachkräfte. Sie behandeln die verschiedenen Schichten wie die Epidermis, das Corium und die Subcutis, sowie die darin enthaltenen Zelltypen und Strukturen wie Melanozyten, Tastkörperchen und Drüsen. Themen wie die Bildung der Hautfarbe, die Aufgaben der Haut und die Unterteilung des Coriums werden detailliert erklärt. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Ärzte, die ihr Wissen über die Haut und ihre Funktionen vertiefen möchten.
Flashcards
15
Students
13
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
06.10.2016 / 26.05.2023

Flashcards

Aufgaben der Haut

  • Schutz vor äusseren Einflüssen wie mechansiche und chemische, Strahlung, Krankheitserreger und Austrocknung
  • Temperaturregelung
  • Flüssigkeitsregulation
  • Sinnesorgan (Schmerz-, Tast- und Temperaturwahrnehmung)
  • Kommunikation (Erröten, Weiss werden vor Ärger etc.)
  • Abwehrfunktion im Rahmen des unspez. Immunsystems

Aufbau der Haut (Cutis)

  1. Epidermis (Oberhaut)
  2. Corium (Lederhaut oder Dermis)
  3. unter der Cutis (1. und 2.) liegt die Subcutis

Unterteilung des Coriums / Dermis (Lederhaut)

  • Papillarschicht
  • Geflechtschicht

Funktionen der Epidermis (Oberhaut)

  • Epidermis:
    • starke, wasserdichte Schuztschicht
    • mehrschichtige verhorntes Plattenepithel
    • hauptsächlich Hornzellen
    • Dicke variiert je nach Loaklisation, Alter und Geschlecht (bei stärker Beanspruchung Hornhaut)
    • erneuert sich ständig- Proliferatonsgewebe (alle 30 Tage)
    • nicht durchblutet.
    • Melanozyten-Zellen bilden Melanin, welches vor Strahlung schützt (Anhäufung: Muttermal), bösartige Entartung führt zu Melanom (Hautkrebs)

Funktionen der Lederhaut (Corium / Dermis)

  • verleiht der Haut durch dichte, starke Faserbündel Reissfestigkeit und Verformbarkeit
  • Fasern zur Elastizität der Haut - können sich nicht erneuern
  • daher Abnahme der Elastizität im Alter
  • ist durchblutet und versorgt die Epidermis durch Diffusion mit Sauerstoff und Nährstoffen
  • beinhaltet Tastkörperchen, Talg- und Schweissdrüsen und Haarfolikel.

Funktionen der Subcutis

  • besteht aus lockerem Bindegewebe und Fettgewebe
  • verbindet die Lederhaut mit den unter ihr liegenden Strukturen, wie Knochenhaut oder Muskelhüllen
  • dient als Verschiebeschicht und an vielen Stellen als Fettspeicher
  • führt grosse Blutgefässe, Nerven und Lymphgefässe

Leistenhaut

  • längsverlaufende, bogenförmige bis wirbelartige Rinnen in den Handinnenflächen und Fusssohlen
  • genetisch festgelegt (Fingerabdruck), für jedes Individuum unterschiedlich
  • keine Haar, Talg- und Duftdrüsen

Felderhaut

  • durch Verzahnung der Epidermis mit dem Corium entstehen vieleckige Felder
  • in Schnittpunkten Haarfollikel
  • besonders ausgeprägt an Ellenbogen- und Kniegelenk

Hautanhangsgebilde

  • Drüsen- Schweissdrüsen, Duftdrüsen, Talgdrüsen, Brustdrüsen
    • Schützende Sekrete- Säureschutzmantel, Wärmeregulation, Kommunikation, individueller Körpergeruch)
  • Haare- bestehen aus Haarschaft, Haarwurzel, Haarzwiebel, Ernährung durch Haarpapille
    • Wärmeregulation, Tastempfindung, Schutz vor Sonneneinstrahlung
  • Nägel- besteht aus Nagelmatrix (allg. Nagel), Lunula (weisse Zone am Anfang), Cuticula  (Nagelhäutchen)
    • Schutzeinrichtung für die Endglieder der Finger und Zehen
    • bilden als Hilfsstrukturen des Tatssinns, ein Widerlager für den Druck, der auf Fingerkuppen ausgeübt wird

Drüsentypen der Haut

  • Schweissdrüsen
  • Duftdrüsen
  • Talgdrüsen
  • Brustdrüsen

Aufbau Haar

  • Haarschaft
  • Haarwurzel
  • Haarzwiebel
  • Haarpapille (Ernährung)

Aufbau, Funktion, Wachstum eines Nagels

  • Nagelplatte
  • Nagelfalz
  • Lunula
  • Funktion: Schutzeinrichtung und Hilfsstrukturen des Tastsinns
  • Wachstum: 0.14-04.mm täglich, Zehennagel dreimal langsamer

Zelltypen der Epidermis (Oberhaut)

und ihre Funktionn

  • Keratozyten (Hornbildung)
  • Merkelzellen (nehmen mechanische Reize auf und leiten sie ans Nervensystem weiter)
  • Melanozyten (produzieren Melanin als Sonnenschutz)
  • Langerhanszellen (Immun- Abwehrsystem)

Bildung der Hautfarbe

  • Melanozyten bilden Melanin
  • dieses schützt Zellen vor Strahlung und somit das kostbare Erbgut
  • bei starker Sonneneinstrahlung nehmen die Zellen vermehrt Melanin auf und gruppieren es wie einen Sonnenschirm um ihren Zellkern = Bräunung der Haut
  • in Gegenden mit konstant hoher Sonneneinstrahlung haben die Menschen genetisch eine höhere Melaninproduktion = dunklere Hautfarbe

Sinnesrezeptoren der Haut

und ihre anatomische Lage

  • Merkel'sche Scheiben: einzeln oder gruppiert inder basalzellschicht der Epidermis
    • nehmen mechnische Reize auf und eliten si an das Nevrensystem weiter
  • Meissner'schen Tastkörperchen: in der Papillarschicht der Lederhaut, vor allem in den Fingerkuppen
    • registrieren Berührungen
  • Vater-Paccini'sche Lamellenkörperchen und freie Nervenendigungen: Übergang zur oder in der Subcutis
    • Temperatur- und Schmerzwahrnehmung

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