Harnwegs Infektion

Anatomie Geschlechtsorgane Multiple Sklerose Niereninsuffizienz

Anatomie Geschlechtsorgane Multiple Sklerose Niereninsuffizienz


Nagel Desideria
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über Harnwegsinfektionen auf Berufsschulniveau. Sie behandeln die Definition, Ursachen, Symptome, Risikofaktoren, Formen, Therapien und Präventionsmaßnahmen von Zystitis, wie z.B. reichliche Flüssigkeitszufuhr, korrekte Intimpflege und Hygiene. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Pflegekräfte und Medizinstudenten, die ihr Wissen über Harnwegsinfektionen vertiefen und verstehen möchten, wie man diese Infektionen behandelt und verhindert.
Cartes-fiches
12
Utilisateurs
9
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
30.10.2013 / 02.07.2023

Cartes-fiches

Was ist ein HArnwegs infektion ?

Unter einem Harnwegsinfekt wird die Anwesenheit von Bakterien oberhalb der Urethra verstanden.

Ursache

Besiedelung der ableitenden Harnwege durch Bakterien. In den meisten Fällen (ca. 80%) durch Darmbakterien

Formen

Den oberen Harnwegsinfekt (Bakterienbesiedlung oberhalb der Blase) Den unteren Harnwegsinfekt (Zystitis)

Definition Zystis

Durch Infektion verursachte Entzündung der Blasenschleimhaut.

Ursache einer Zystis

Besiedelung der Blasenschleimhaut mit Krankheitserregern, in deren Folge eine mehr oder weniger ausgeprägte Entzündungsreaktion auftritt.

Risikofaktoren einer Zystis

Harntransportstörung

  • Verengung der Harnröhre (Vernarbungen, Harnsteine)

  • Neurogene Blasenentleerungsstörung (z.B. infolge Querschnittslähmung)

  • Schwangerschaft (hormonal bedingte Ureterweitstellung oder Ureterkompression durch Uterus)

  • Restharnbildung (z.B. wegen Prostatahypertrophie)

Verminderter Harnfluss

  • Zu geringe Trinkmenge

  • Oligurie

Verminderte lokale Infektabwehr

  • Minderdurchblutung der Blasenschleimhaut

  • Östrogenmangel (z.B. Menopause, Nebenwirkung der Anti – Baby – Pille)

  • Diabetes mellitus

  • Immunsuppression

Hygienemängel (z.B. verspäteter Einlagenwechsel bei Inkontinenz, falsche Wischrichtung bei der Intimpflege, zu seltene Intimpflege)

Risikofaktoren einer Zystis

Harntransportstörung

  • Verengung der Harnröhre (Vernarbungen, Harnsteine)

  • Neurogene Blasenentleerungsstörung (z.B. infolge Querschnittslähmung)

  • Schwangerschaft (hormonal bedingte Ureterweitstellung oder Ureterkompression durch Uterus)

  • Restharnbildung (z.B. wegen Prostatahypertrophie)

Verminderter Harnfluss

  • Zu geringe Trinkmenge

  • Oligurie

Verminderte lokale Infektabwehr

  • Minderdurchblutung der Blasenschleimhaut

  • Östrogenmangel (z.B. Menopause, Nebenwirkung der Anti – Baby – Pille)

  • Diabetes mellitus

  • Immunsuppression

Hygienemängel (z.B. verspäteter Einlagenwechsel bei Inkontinenz, falsche Wischrichtung bei der Intimpflege, zu seltene Intimpflege)

Symptome einere Zystis?

  • Bakteriurie (Nachweis von Bakterien und/oder deren Stoffwechselprodukte wie z.B. Nitrit im Urin).

  • Dysurie (schmerzhafter Harndrang mit erschwertem Wasser lösen).

  • Pollakisurie (häufiges Wasser lösen kleiner Portionen).

  • Algurie (schmerzhafte Harnentleerung).

  • Blasentenesmen (Blasendauerschmerz).

  • Makro- oder Mikrohämaturie (Blut im Urin, sichtbar oder unsichtbar).

Therapie einer Zystis

  • Reichliche Flüssigkeitszufuhr (so viel der Klient/die Klientin verträgt, Ziel: 3 – 4 l/Tag)

  • Regelmässige Blasenentleerung

  • Lokale Wärme

  • Spasmolytika

  • Antibiotika

Formen einer Zystis

  • Akut

  • Rezidivierend

  • Chronisch

Komplikationen einer Zystis

  • Aufsteigen des Infekts in die oberen Harnwege (Pyelonephritis = Nierenbeckenentzündung), was zur Schrumpfniere führen kann.

  • Nierenabszess

  • Urosepsis

  • Exitus

Präventionen zur zystis

  • Reichliche Flüssigkeitszufuhr(Trinkmenge von 3-4 Litern anstreben) bewirkt gutes Durchspülen der ableitenden Harnwege

  • Blase ganz entleeren, Zeit lassen beim Wasserlassen verhindert starke Vermehrung der Keime im Restharn

  • Wasserlassen nach Geschlechtsverkehrspült übertragene Bakterien aus.

  • Nach Stuhlgang Analgegend von Vorne nach Hinten säubern Verhindert das Verschleppen von Darmbakterien in die Harnröhre.

  • Ausgelastetes Inkontinenzmaterial sofort wechseln

  • 100% Synthetische Unterwäsche meiden

  • Strings meidenbilden eine ständige feuchte Brücke von der Analregion zur Harnröhrenmündung

  • Korrekte Einstellung des Diabetes mellitus

  • Vermeidung von länger dauernder Unterkühlung der Blase

Étudier