Grundwissen RS/RA
Grundwissen zur Ausbildung von RS/RA
Grundwissen zur Ausbildung von RS/RA
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Flashcards
Was ist die Diagnose
Entscheidung/Urteil, überzeugende Zuordnung von Krankheitsbildern zu einem Krankheitsbegriff
Was ist die Arbeits- und Verdachtsdiagnose
Bezeichnung für eine Symptomatik / Verdacht
was sind Subjektiven Krankheitszeichen
sind nicht messbar z.B. Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen
Was sind Objektive Krankheitszeichen
sind messbar, RR, Themp., HF
wie ist der Ablauf einer Diagnosestellung
Überprüfung ( VF1Ord.), Vorgeschichte/Begleitumstände ( Anamnese, Unfallhergang ), Unsersuchung ( IPPAF ), Apparative Diagnostik ( RR,EKG,Pulsoxymetrie, BZ )
wie ist der Ablauf der Sofortdiagnostik und Therapie (10)
Eigenschutz, VF1.O., Anamnese, Untersuchung, erweiterte Diagnostik, Lagerung-Therapie-Transport, Transportfähigkeit herstellen, Assistents, Dokumentation und Übergabe, Einsatzbereitschaft herstellen
was sind NICHT invasive Maßnahmen
psych. Betreuung, Lagerung, Ruhigstellung, Wärmeerhalt, Fenster öffnen
was sind invasive Maßnahmen
O2 Gabe, i.v. / i.O., Medikation, Entlasstungspunktion
wie erfolgt die Schmerzanamnese Abdomen / Thorax (6)
Lokalisation, Charakter, Abhängigkeit, Dauer, Intensität, Lagerung-Therapie-Transport => PQRST-Schema
was ist die Hilfsfrist
ist die mittlere Zeitspanne vom Eingehen des Notrufes in der RLS und dem Eintreffen des RD beim Notfallpatienten
wer sind träger des RD
RZV ( Rettungszweckverband ) LRA ( Landratsamt ) kreisfreie Städte und Komunen
Wer sind Leistungserbringer der Träger von RD
Hilfsorganisationen wie DRK, Johanitter ASB etc., Berufsfeuerwehren, Private ( z.B. Private Krankentransportunternehmen )
welche Aufgaben hat der RD
Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der VF 1. und 2. Ordnung, Schmerzen nehmen, Transportfähigkeit herstellen, weitere Schäden vermeiden
welche Aufgaben hat die RLS
nimmt Hilfeersuchen entgegen
hält Verbindung zu Nachbarleitstellen
Überwacht den Funkverkehr
koordiniert und überwacht die Einsätze
ständiger Ansprechpartner für E-Kräfte
alamiert in Großschadensereignissen den Leitenden NA und den OrgL RD
meldet Notfallpat. im KH an
ist E-Kräfte Weisungsbefugt bis Eintreffen E-Ort danach nur Unterstütztent tätig
was ist das Bewusstsein
Denkfähigkeit, Merkfähigkeit, Orientierungsfähigkeit
Wodurch zeichnet sich ungestörtes Bewusstsein aus
Sehen, hören, fühlen, Schmecken
wie zeichnet sich die Benommenheit aus
denken und Handeln verlangsamt, Orientierung eingeschränkt
wie zeichnet sich Somnolenz aus
Pat, ist schläfrig, kann durch äußere Reize erweckt werden / Schutzreflexe sind vorhanden
wie zeichnet sich Sopor aus
tiefschlafähnlicher Zustand / kann nicht aufgeweckt werden / um Abwehrreaktionen auszulösen ist starker Schmerzreiz notwendig / Übergang zum Koma ist fließent / Schutzreflexe können nur noch vorhanden sein
wie zeichnet sich Koma aus
schwerste Form der Bewusstseinsstörungen / kann aus Bewusstlosen Zusatnd nicht erweckt werden / reagiert nicht auf Schmerzreize / Schutzreflexe sind erloschen
wie kann man Bewusstseinslagen beurteilen
mithilfe der Glagow-Coma-Scale
welche Ursachen können zur Bewusstlosigkeit führen
Gewalteinwirkung auf den Kopf
O2 Mangel im Gehirn
Stoffwechselstörung
Vergiftung
Hirnbedingte Krampfanfälle
primäre Hirnerkrankung
sekundäre Hirnerkrankung
respiratorische Ursachen
kardiale Ursachen
Einwirkung von Elek. Strom
was sind primäre Hirnerkrankungen
Gefäßbedingte Erkrankung ( Appoplex )
entzündliche Erkrankungen
Hirntumore
Traumen
Epilepsien
was siind Sekundäre Hirnerkrankungen
O2 Mangel
exogene Intoxikation ( Alkohol, Medi´s, Drogen )
Metabolische Störungen ( Hypogykämie )
was sind respiratorische Ursachen für Bewusstlosigkeit
Verlegung der Atemwege
Lungenödem
Lungenembolie
Thoraktrauma
Alerg. Reaktion
was sind kardiale Ursachen einer Bewusstlosigkeit
Myokardinfarkt
Herzrhythmusstörngen
kardiogener Schock
Herzinsuffizienz
wie kommt es zu Sauerstoffmangel im Gehirn und somit zur Bewusstlosigkeit
zu geringer O2 Gehalt der Atemluft
Verletzung der Atemwege
Störungen des O2 Transportes im Blut
sonstige Atemstörungen
Welche Stoffwechselstörungen können zur Bewusstlosigkeit führen
zu hoher / zu niedriger BZ Gehalt
Störung der Leber und Nierenfunktion
Welche Hirnbedingten Krampfanfälle können zur Bewusstlosigkeit führen
Epileptische Anfälle
Fieberkrämpfe ( nur bei Kindern )
Einwirkung von Elek. Strom
Vorgehensweise bei unklarer Bewusstlosigkeit
Überprüfung VF
Stab. Seitenlage / Kopfreklination
BZ Kontrolle
EKG
Pulsoxymetrie
was bedeutet TIA
Transistorische Ischämische Attacke
= kurzzeitige Durchblutungsstörung mit O2 Mangel
Rückbildung innerhalb 24 Std ohne Folgeschäden
was bedeutet PRIND
Prologendes reversibles ischämisches neurologisches Defizit
Rückbildung innerhalb von 3 Wochen i.d.R. 7 Tage
was bedeutet Appoplex
Schlaganfall
CS = Complete Stoke = dauerhafte Neurologische Ausfälle
welche Maßnahmen sind beim TIA, PRIND, oder Appoplex zu treffen
O2 Gabe
Oberkörperhochlagerung
EKG, BZ, Themp, RR
Zugang an nicht betroffener Seite legen
Was ist Diabetes Melitus
Stoffwechselerkrankung / Erkrankung der Bauchspeicheldrüse ( Pankreas )
was ist der Typ I Diabetes
Junddiabetes, Autoimunreaktion mit zerstörung der Betazellen, Insulinmangel, rasche Fortschreitung
Was ist Typ II Diabetes
Altersdiabetes, Insulin nicht ausreichend vorhanden, langsam zunehmende Insulinresistenz, auch Schwangerschaftsdiabetes
wie kann man den Typ II Diabetes unterteilen
A= ohne Adipositas ( Teufelskreis
B= mit Adipositas
was passiert bei einer Hyperglykämie bei Typ I Pat.
Körper schaltet um auf Fettstoffwechsel, es entsteht Asketessigsäure ( Fötor Azeton ), dadurch Kussmaulbildung um Stoff los zu werden, schnelle tiefe Atmung
was passiert bei einer Hyperglykämie beim Typ II Diabetiker
Glukosespiegel steigt bis Nierenschwelle überschritten wird, dadurch kommt es zur Polyuri ( vermehrtes Wasserlassen um Stoff los zu werden ), Dadurch Dehydration, dadurch Exikose ( Abnahme der Körperflüssigkeit