GIS Basic

GIS - Hardware, Software, Daten und Anwender

GIS - Hardware, Software, Daten und Anwender


M. J.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen von GIS (Geoinformationssystemen) auf universitärem Niveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie das GIS-Modellierungsprozess, Eigenschaften von Modellen, Projektionen, Generalisierung von Karten und die Unterschiede zwischen ArcCatalog und ArcMap. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende der Geographie, die sich mit der Analyse und Darstellung geografischer Daten beschäftigen, um räumliche Fragestellungen zu lösen und Datenmodelle zu erstellen.
Karten
12
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
24.09.2016 / 12.12.2016

Lernkarten

EVAP-Prinzip?

E) Erfassen   -->   Eingabe
V) Verwalten   -->   Speicherung
A) Analysieren   -->   Werkzeuge
P) Präsentieren   -->   Ausgabe

Strukturelles Vierkomponenten-Modell?

- Hardware

- Software

- Daten

- Anwender

GIS-Projekte - systematische Herangehensweise:

1) Fragestellung (Was soll mit GIS gemacht werden?)

2) Datenmodellierung

3) Daten

4) Analysekonzept

5) Testlauf (Datenausschnitt)

6) Definitive Analyse (gesamter Datensatz)

7) Ausgabe und Präsentation

8) Dokumentation (laufender Prozess)

Mögliche GIS-Fragestellungen:

Standorte, Trends, Muster, Netzwerke, Modellierung, Entscheidungsfindung

Fünf mögliche Einsatzgebiete von GIS:

1) Versorgungsunternehmen

2) Mobilfunkbetreiber

3) Navigationsanbieter

4) Stadt- und Raumplanung 

5) Umweltschutz

6) Land- und Forstwirtschaft

Unterschied ArcCatalog und ArcMap:

Das EVAP-Prinzip teilt sich folgendermassen auf:

 

ArcCatalog: Daten Verwalten

ArcMap: Erfassen, Analysieren und Präsentieren

Kriterien einer guten Karte:

- Kartengrösse und Kartenmassstab

- Vollständigkeit

- Zweckmässige Strukturierung

- Aussagekräftige Symbolisierung und Farbgebung

- Karte ist gut lesbar

- Einheitlichkeit

- Typologie

Kartografie:

Ist die Wissenschaft und Technik zur Darstellung der Erdoberfläche in topografischen und thematischen Karten.

Topografische Karte: Orientierung im Raum – wie sieht das Gelände aus? Mit Höhenlinien, wie steil ist es? (Berge, Städte, Strassen)


Thematische Karten: Einblick in einen thematischen Sachverhalt. Nicht zur Orientierung geeignet. Zwingend notwendig: Legende für die Informationen. (Zu- oder Wegpendler, Solare Einstrahlung, Windstärke)

Generalisierung der Karten:

  • Karteninhalt wird vereinfacht, damit die Lesbarkeit erhalten bleibt

  • Massstabsgetreue Abbildungen durch Bilder, Symbole oder Signaturen ersetzt

  • Informationen ausgewählt, zusammengefasst und Wichtiges zugunsten Unwichtigem bevorzugt dargestellt

Projektionen: Kartennetzentwürfe.

(3d auf 2d projezieren)

Führt zu Verzerrung.

Fläche-, Länge- oder Winkeltreu (am häufigsten verwendet)

 

- Azimutalprojektion

- Zylinderprojektion

- Kegelprojektion

Eigenschaften eines Modells:

- Abbildungseigenschaft: Abbild der Realität

- Reduktionseigenschaft: Meist in Grösse und Komplexität reduziert --> idealisieren

- Pragmatische Eigenschaft: Zweckausrichtung --> bestimmter Zweck und Anwendungsbereich

GIS-Modellierungs-Prozess herleiten:

Realität --> Konzeptuelles Datenmodell --> Datenstruktur --> Implementation

 

Konzeptuelles Datenmodell: Eine Abstraktion, welche nur die Eigenschaften aufweist, von denen man annimmt, sie seien relevant für eine Anwendung - ein menschgemachtes konzeptuelles Abbild der Realität.

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