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KW 21: Gender

KW 21: Gender


M. G.
Diese Lernkartei behandelt geschlechtsspezifische Gesundheitsunterschiede auf Universitätsniveau. Sie beleuchtet Faktoren wie biologische, soziale und verhaltensbedingte Aspekte, die die Gesundheit von Männern und Frauen beeinflussen, sowie die Bedeutung von Routineuntersuchungen und Präventionsstrategien. Besonders relevant für Studierende der Sozialwissenschaften, die sich mit Geschlechterunterschieden und Gesundheit auseinandersetzen möchten.
Karten
7
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Soziales
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
24.05.2016 / 09.07.2025

Lernkarten

Welche Unterschiede zw. Den Geschlechtern gibt es bei der Häufigkeit von Erkrankungen?

Mann-Frau-Gesundheitsparadox: Frauen erkranken häufiger, Männer sterben früher.

  • Männer haben in allen Altersgruppen eine deutlich geringere Lebenserwartung als Frauen
  • Biologisch bedingte erhöhte Erkrankungsanfälligkeit für Frauen
  • Auswirkung von Sozioökonomische Faktoren auf Lebenserwartung
  • Gesellschaftliche Bedingungen
  • Geschlechtsspezifische Erkrankungen aufgrund bestimmter anatomischer Merkmale (z.B. Gebärmutterhals- od. Prostatakrebs)
  • Verkersunfälle: Männer sterben 2-3x häufige in Folge eines Unfalls als Frauen
  • Suizide: Männer in allen Altersgruppen mehr als 2x so hoch wie bei Frauen
  • Herzinfarkt: haben eher Männer
  • Schlaganfall: junge Männer sterben seltener an Stroke, während ü 65-jährige keinen Geschlechtsunterschied gibt

Welche Geschlechterunterschiede gibt es im Gesundheitsverhalten?

(Neben sozialen und biologischen Faktoren)

  • Risikoreiches Verhalten
  • Aggression und Gewalt
  • Rauchen
  • Alkohol und Drogenmissbrauch
  • Ernährung
  • Bewegungsmangel
  • Mangel an medizinischen Routineuntersuchungen

Welche Ursachen / Theorien werden bezüglich Geschlechterunterschiede eine Präventionsprogramm zu Grunde gelegt?

Unterschiede der gesundheitsbezogenen Wahrnehmung:

  • Frauen tendieren zu differenzierter Wahrnehmung gesundheitsbezogener Themen
  • Frauen fühlen sich stärker betroffen und setzten sich intensiver mit der Gesundheitsproblematik auseinander
  • Frauen verstehen Gesundheit eher auf psychischer Ebene
  • Frauen räumen gesunder Ernährung und psychischen Faktoren einen Einfluss auf Gesundheit ein
  • Männer räumen körperlicher Arbeit und Sport als Faktor auf die Gesundheit ein
  • Männer verstehen Gesundheit eher auf der Ebene von Leistungsfähigkeit und Abwesenheit von Krankheit
  • ►Männer scheinen der Gesundheit weniger Bedeutung bei zu messen und sind dadurch für Präventionsstrategien weniger erreichbar.
  • ►Es ist anzunehmen, dass Männer wegen geringeren subjektiven Beschwerden für die Gesundheitsförderung weniger zugänglich sind
  • ►Frauen zeigen eher ein allumfassendes Gesundheitsverständnis, messen der Gesundheit mehr Bedeutung zu un könnten demzufolge für Präventionsstrategien leichter erreichbar sein

Von welchen Faktoren hängen die Gesundheitsunterschiede ab?

  • Biologische Faktoren
    • Chromosome (xx, xy)
    • Hormone
    • Reproduktive Anatomie
    • Metabolismus
  • Soziale Faktoren
    • Arbeitsstress
    • Fehlen von sozialen Netzweken / sozialer Unterstützung
  • Verhaltensfaktoren
    • Risikoreiches Verhalten
    • Aggression und Gewalt
    • Rauchen
    • Alkohol und Drogenmissbrauch
    • Ernährung
    • Bewegungsmangel
    • Mangel an medizinischen Routineuntersuchungen

Unterschied zwischen Geschlecht und Gender?

Geschlecht „Sex“ ist das biologische Geschlecht: Umfasst also Hormone, Genexpression, Körpergrösse, Schwangerschaft

„Gender“ ist das soziale Geschlecht: bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechtsrollen von Frauen und Männern. Umfasst Umgangsformen, Gesundheitsvorsorge, Status…

Welche Messkriterien gibt es zwischen den Geschlechtern?

  • Wirtschaftliche Teilhabe: Präsenz der Frauen in der Arbeiterschaft bezüglich Anzahl, Einkommen, Status
  • Politischer Einfluss: Anzahl Jahre, die Frauen als Staatsoberhäupter, als Ministerinnen oder mit Sitz im Parlament gearbeitet haben
  • Bildungsniveau: primäre, sekundäre und tertiäre Immatrikulation, Alphabetisierungsrate
  • Gesundheit und Wohlbefinden: Lebenserwartung Frau vs. Mann, Geschlechstverhältniss

zusatzfrage, warum gibt es die Zusatzsfrage?

Weil erst ab 7 Karteikärtchen die Kartei in der Bibliothek gefunden werden kann..

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