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Grundlagen Prävention, Konzepte und Strategien
Grundlagen Prävention, Konzepte und Strategien
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Lernkarten
Definiere und nenne Beispiele
Primärprävention
- Hauptziel: Aufklärung der Bevölkerung über Gesundheitsthemen und Massnahmen um Erhalt der Gesundheit zu gewährleisten
- Beispiel: Impfungen / Drogenprävention / Sexualprävention / Informationsveranstaltungen / Sportprogramm
- Ernährungsbereich: Werbung für mehr Bewegung / Gesunde Ernährung / Lebensmittelpyramide / Vegetarier Vitamin B12 Substituieren
Definieren und nenne Beispiele
Sekundär Prävention
◦Hauptziel: Früherkennung der Krankheit und rechtzeitige Massnahmen, Heilung der Krankheit kann noch möglich sein
◦Beispiel: Vorsorgeuntersuchungen / Screening / Frauenarzt / Zahnkontrolle / Risikogruppen testen
◦Ernährungsbereich: Ab 50 Blutzuckermessen / Gestationsdiabetes erkennen / Bei Osteoporose in Familie Messungen machen
Definieren und nenne Beispiele
Tertiäre Prävention
◦Hauptziel: Krankheit besteht, Ziel Verhinderung des Fortschrittes oder vermindern des Leidens und Komplikationen
◦Beispiel: Rehabilitation / Aromatherapie
◦Ernährungsbereich: Anpassen der Ernährung bei Diabetes / Lipidsenkung bei Übergewicht / Bariatrische Chirurgie
Erkläre und nenne Beispiele für universelle und zielgruppenspezifische Präventionsansätze
Universeller Prävention
- Prävention für die Gesamtbevölkerung, keine Kriterien
Beispiele
- Salz, welches mit Jod und Fluor angereichert wird
- Lebensmittelpyramide
Zielgruppenspezifischem Präventionsansatz
- Prävention für spezielle Zielgruppen, zb. Kinder, Schwangere
Beispiele
- Obligatorische Schulzahnkontrolle
- Folsäuresupplementierung bei Schwangeren
- Tag der Milch in der Schule, „Pausenapfel“
- Raucherkampagnen (je nach Kampagnenart)
- AIDS Kampagnen
Benenne den Unterschied zwischen Verhalten- und Verhältnisprävention.
Verhaltensprävention
Einflussnahme auf den individuellen Gesundheitszustand oder individuelles Gesundheitsverhalten
- Impfung
- Früherkennungsmassnahmen
- Prävention durch Werbespots / Plakate (z.B. Aidsaufklärung)
Verhältnisprävention
Einflussnahme auf Gesundheit / Krankheit durch Veränderung der Lebensbedingungen / Umwelt von Personen
- Gesetze (z.B. Asbestverbot)
- Jod im Salz
- Fluoridierung des Trinkwassers
Was wird unter "Gesundheitliche Ungleichheit" verstanden?
Nenne Faktoren (3)
Morbidität und Mortalität sind in der Gesellschaft unterschiedlich verteilt.
Einflussfaktoren:
- Materiell
- Einkommen
- Wohngegend (Luftverschmutzung, Fast Food Angebot,
- Psychosozial
- soziostrukturelle Möglichkeiten
- Parnerschafts- / Familienrolle
- Gesundheitsbezogen
- Individuelles Verhalten (Rauchen, Ernährung, Bewegung)
Nenne ethische Aspekte von Gesundheitsförderungs- und Präventionsprojekten.
Welches Hilfsmittel steht zur Verfügung?
Medizinische Prinzipien
- Autonomie
- Guten tun / Wohltun (beneficience)
- Nicht Schaden
- Gerechtigkeit
Ethikraster nach Seedhouse (1988). z.B.:
- Fördere ich die Autonomie meiner Klienten und ermögliche ich es ihnen, selbst ihr Leben zu bestimmen?
- Tue ich Gutes und wende ich Schaden ab?
- Erhöht meine Handlung das Wohl des Einzelnen?
- Ist meine Massnahme auch die effektivste und effizienteste?