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Grundlagen Prävention, Konzepte und Strategien

Grundlagen Prävention, Konzepte und Strategien

Diese Lernkarten behandeln Gesundheitsförderung und Prävention auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf verschiedene Präventionsansätze wie Verhaltens- und Verhältnisprävention, sowie universelle und zielgruppenspezifische Maßnahmen. Themen wie Ernährung, Bewegung und ethische Aspekte von Präventionsprojekten werden behandelt. Gesundheitsfachleute und Studierende profitieren von diesen Karteikarten, um fundierte Kenntnisse über präventive Maßnahmen und deren Umsetzung zu erlangen.
Karten
8
Lernende
11
Sprache
Deutsch
Kategorie
Naturkunde
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
22.05.2016 / 23.05.2017

Lernkarten

Definiere und nenne Beispiele

Primärprävention

  • Hauptziel: Aufklärung der Bevölkerung über Gesundheitsthemen und Massnahmen um Erhalt der Gesundheit zu gewährleisten
     
  • Beispiel: Impfungen / Drogenprävention / Sexualprävention / Informationsveranstaltungen / Sportprogramm
     
  • Ernährungsbereich: Werbung für mehr Bewegung / Gesunde Ernährung /  Lebensmittelpyramide / Vegetarier Vitamin B12  Substituieren

Definieren und nenne Beispiele

Sekundär Prävention 

◦Hauptziel: Früherkennung der Krankheit und rechtzeitige Massnahmen, Heilung der Krankheit kann noch möglich sein

◦Beispiel: Vorsorgeuntersuchungen / Screening / Frauenarzt / Zahnkontrolle / Risikogruppen testen

◦Ernährungsbereich: Ab 50 Blutzuckermessen / Gestationsdiabetes erkennen / Bei Osteoporose in Familie Messungen machen

Definieren und nenne Beispiele

Tertiäre Prävention 

◦Hauptziel: Krankheit besteht, Ziel Verhinderung des Fortschrittes oder vermindern des Leidens und Komplikationen

◦Beispiel: Rehabilitation  / Aromatherapie

◦Ernährungsbereich: Anpassen der Ernährung bei Diabetes / Lipidsenkung bei Übergewicht / Bariatrische Chirurgie

Nenne die Methoden der Prävention (3)

Erkläre und nenne Beispiele für universelle und zielgruppenspezifische Präventionsansätze

Universeller Prävention

  • Prävention für die Gesamtbevölkerung, keine Kriterien

Beispiele

  • Salz, welches mit Jod und Fluor angereichert wird
  • Lebensmittelpyramide

 

Zielgruppenspezifischem Präventionsansatz

  • Prävention für spezielle Zielgruppen, zb. Kinder, Schwangere

Beispiele

  • Obligatorische Schulzahnkontrolle
  • Folsäuresupplementierung bei Schwangeren
  • Tag der Milch in der Schule, „Pausenapfel“
  • Raucherkampagnen (je nach Kampagnenart)
  • AIDS Kampagnen

Benenne den Unterschied zwischen Verhalten- und Verhältnisprävention.

Verhaltensprävention

Einflussnahme auf den individuellen Gesundheitszustand oder individuelles Gesundheitsverhalten

  • Impfung
  • Früherkennungsmassnahmen
  • Prävention durch Werbespots / Plakate (z.B. Aidsaufklärung)

Verhältnisprävention

Einflussnahme auf Gesundheit / Krankheit durch Veränderung der Lebensbedingungen / Umwelt von Personen

  • Gesetze (z.B. Asbestverbot)
  • Jod im Salz
  • Fluoridierung des Trinkwassers

Was wird unter "Gesundheitliche Ungleichheit" verstanden?

Nenne Faktoren (3)

Morbidität und Mortalität sind in der Gesellschaft unterschiedlich verteilt.

Einflussfaktoren:

  • Materiell
    • Einkommen
    • Wohngegend (Luftverschmutzung, Fast Food Angebot, 
  • Psychosozial
    • soziostrukturelle Möglichkeiten
    • Parnerschafts- / Familienrolle
  • Gesundheitsbezogen
    • Individuelles Verhalten (Rauchen, Ernährung, Bewegung)

Nenne ethische Aspekte von Gesundheitsförderungs- und Präventionsprojekten.

Welches Hilfsmittel steht zur Verfügung?

Medizinische Prinzipien

  • Autonomie
  • Guten tun / Wohltun (beneficience)
  • Nicht Schaden
  • Gerechtigkeit

Ethikraster nach Seedhouse (1988). z.B.: 

  • Fördere ich die Autonomie meiner Klienten und ermögliche ich es ihnen, selbst ihr Leben zu bestimmen?
  • Tue ich Gutes und wende ich Schaden ab?
  • Erhöht meine Handlung das Wohl des Einzelnen?
  • Ist meine Massnahme auch die effektivste und effizienteste?

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