Lernkarten

Lars Wallimann
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Lernende 76 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 04.02.2011 / 16.02.2020
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Wer hat das Bundesgesetz über die

Jagd und den Schutz wildlebender

Säugetiere und Vögel erlassen

(Jagdgesetz, JSG)?

Der Bundesrat.

Die Bundesversammlung (National- und Ständerat).

Das eidgenössische Amt für Jagd.

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Das JSG bezweckt unter anderem

folgendes:

Die Artenvielfalt und die Lebensräume der einheimischen und ziehenden wildlebenden Säugetiere und Vögel zu erhalten.

Bereitstellung von Futtermitteln für Notzeiten.

Eine gute Ausbildung der Jägerschaft.

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Das JSG bezweckt unter anderem

folgendes:

Die Ausscheidung von kantonalen Wildschutzgebieten.

Erstellen von kantonalen Abschussplänen.

Bedrohte Tierarten zu schützen.

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Das JSG bezweckt unter anderem

folgendes:

Dem Jäger eine gute Jagdbeute zu ermöglichen.

Die von wildlebenden Tieren verursachten Schäden an Wald und an landwirtschaftlichen Kulturen auf ein tragbares Mass zu begrenzen.

Die Hirschbestände zu heben.

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Das JSG bezweckt unter anderem

folgendes:

Eine angemessene Nutzung der Wildbestände durch die Jagd zu gewährleisten.

Die Wildbestände auf ein Minimum zu reduzieren.

Das Aussetzen von Grossraubtieren.

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In welchem Gesetz sind

Grundsätze aufgestellt, nach denen

die Kantone die Jagd zu regeln

haben?

In der Bundesverfassung.

Im Bundesgesetz über die Jagd und den Wald.

Im Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz, JSG)

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Das JSG bezieht sich auf folgende

in der Schweiz wildlebenden Tiere:

a. Vögel, b. Raubtiere, c. Paarhufer, d. Hasenartige, e. Biber, Murmeltiere und Eichhörnchen.

a. Hirsche, b. Gämsen, c. Rehe, d. Raubwild, e. Hasen

Alle in der Schweiz wildlebenden Tiere.

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Wer ist zuständig für die Regelung

und Planung der Jagd.

Der Bund.

Die Kantone.

Die Jagdverbände.

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In der Schweiz gibt es das Patentund

das Revierjagdsystem. Wer

legt das Jagdsystem fest?

Die Bundesversammlung (National- und Ständerat).

Die Kantone.

Die Gemeinden.

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Die Kantone führen nach den

Vorschriften des Bundesrates eine

Statistik über den Abschuss und

den Bestand der wichtigsten Arten.

Es gibt keine diesbezüglichen Vorschriften.

Diese Vorschriften erlässt die eidgenössiche Jagdverwaltung.

Diese Aussage trifft zu.

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Wer bestimmt die für die Jagd

verbotenen Hilfsmittel?

Der Bundesrat.

Die Bundeskanzlei.

Auf der Jagd sind alle Hilfsmittel erlaubt.

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Wer jagen will, braucht eine

Jagdberechtigung. Wer stellt diese

aus?

In Kantonen, in denen nach dem Patentsystem gejagt wird, die Kantone; im Revierjagdsystem die zuständigen Reviere.

Die Kantone.

Der Bund hat die Oberaufsicht über die Jagd und ist somit auch zuständig für die Ausstellung der Jagdberechtigungen.

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Die Jagdberechtigung wird

Bewerbern erteilt, die in einer vom

Kanton festgelegten Prüfung

nachweisen, dass sie über die

erforderlichen Kenntnisse verfügen.

Diese Ausführungen treffen zu.

Die Kantone haben diesbezüglich unterschiedliche Regelungen.

Zuständig für die Erteilung der Jagdberechtigung ist der Bund.

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Sie sind im Kanton Graubünden

jagdberechtigt. Nun erhalten Sie die

Möglichkeit als Gast in einem

anderen Kanton zwei Tage an der

Jagdausübung teilzunehmen. Ist

dies möglich?

Nein, die Jagdberechtigung ist nur für den Kanton Graubünden gültig.

Dies ist ohne weitere Formalitäten möglich.

Die Kantone können Personen, die sich auf die Jagdprüfung vorbereiten, und Jagdgästen eine auf einzelne Tage beschränkte Jagdberechtigung erteilen.

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Weil Rothirsche und Wildschweine

Schäden an land- und

forstwirtschaftlichen Kulturen

verursachen, haben diese beiden

Wildarten keine Schonzeiten.

Für diese Wildarten gelten folgende Schonzeiten: Rothirsch vom 1. Februar bis 31. Juli und Wildschwein vom 1. Februar bis 30. Juni.

Diese Ausführungen treffen zu.

Die Schonzeit für den Rothirsch wurde vom 1. Januar bis 31. August und für das Wildschwein vom 1. Februar bis 30. Juni festgelegt.

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In einzelnen Kantonen kann der

Rehbock bereits im Mai bejagt

werden. Die Schonzeit für diese

Wildart endet somit bereits am 30.

April.

Im Mai darf Rehwild noch nicht bejagt werden. Die Schonzeit dauert vom 1. Februar bis 31. Juli.

Während der Setzzeit im Mai / Juni soll das Rehwild nicht gestört werden. Die Schonzeit dauert vom 1. Januar bis 31. August.

Die Schonzeit für das Rehwild wurde vom 1. Februar bis 30. April festgelegt.

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Wegen der fast schwarzen Decke

und dem langen Gemsbart wird

Gemswild in verschiedenen

Kantonen im Winter bejagt. Die

Schonzeit beginnt somit erst am 1.

Februar und dauert bis am 31. Juli.

Es trifft zu, dass die Schonzeit für Gemswild vom 1. Februar bis am 31. Juli dauert

Gemswild hat vom 1. Januar bis am 31. Juli Schonzeit.

Die Schonzeit vom Gemswild wird durch die Kantone festgelegt.

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Die Niederjagd im Kanton

Graubünden dauert bis 30.

November. Somit beginnt die

Schonzeit für Feld- und

Schneehasen am 1. Dezember.

Die Schonzeit für Feld- und Schneehasen dauert vom 1. Januar bis 30. September.

Es ist richtig, dass die Schonzeit für Feld- und Schneehasen am 1. Dezember beginnt und bis am 30. September dauert.

Feld- und Schneehasen haben keine Schonzeit.

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Weil das Murmeltier im Winter

schläft, erübrigt sich eine

Schonzeit.

Diese Aussage trifft zu.

Murmeltiere haben vom 16. Oktober bis am 31. August Schonzeit.

Die Schonzeit für Murmeltiere beginnt am 16. Oktober und dauert nur bis am 30. Juni, dies weil Murmeltiere in Wiesen Schäden verursachen.

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Die Jungtiere von Fuchs, Dachs,

Edel- und Steinmardern werden zu

unterschiedlichen Zeiten geboren.

Aus diesem Grunde haben diese

Arten auch nicht die gleichen

Schonzeiten.

Diese Tiere verursachen immer wieder Schäden und gefährden zudem verschiedene Kleintiere und Vögel. Aus diesem Grunde haben sie keine Schonzeit.

Die einheitliche Schonzeit für diese Arten dauert vom 1. März bis am 15. Juni.

Dies trifft zu, die Schonzeiten für diese Arten wurden wie folgt festgelegt: Fuchs: 1. März bis 15. Juni, Dachs 16. Januar bis 15. Juni, Edel- und Steinmarder vom 16. Februar bis 31. August.

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Birkhahn und Schneehuhn werden

nur noch in wenigen Kantonen

bejagt. Somit sind für die

Schonzeiten dieser Arten die

Kantone zuständig.

Ja, dies trifft zu.

Die Schonzeit für Birkhahn und Schneehuhn dauert vom 1. Dezember bis am 15. Oktober.

Die Niederjagd im Kanton Graubünden beginnt am 1. Oktober. Somit dauert die Schonzeit vom 1. Dezember bis am 1. Oktober.

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Rabenkrähe, Elster, Eichelhäher

und verwilderte Haustauben haben

nur eine kurze Schonzeit vom 1.

Februar bis am 31. Mai. Dies ist so,

damit schadenstiftende Tiere erlegt

werden können.

Rabenkrähe, Elster, Eichelhäher und verwilderte Haustauben können während des ganzen Jahres bejagt werden.

Wegen der Aufzucht der Jungvögel haben diese Arten eine Schonzeit vom 1. Januar bis am 30. Juni.

Die Aussage, wonach die Schonzeit nur vom 1. Februar bis am 31. Mai dauert, trifft zu.

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In Art. 5 des Eidgenössischen

Jagdgesetzes sind die jagdbaren

Arten und die Schonzeiten

aufgeführt. Können die Kantone

hier Änderungen vornehmen?

Nein, das JSG steht über den kantonalen Regelungen.

Die Kantone können die Schonzeiten verlängern oder die Liste der jagdbaren Arten einschränken.

Die Kantone haben hier unbeschränkten Handlungsspielraum.

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Die jagdbaren Arten sind in Art. 5

des Eidgenössischen Jagdgesetzes

aufgeführt. Gibt es eine Möglichkeit,

um die Liste der jagdbaren Arten

gesamtschweizerisch zu

beschränken?

Der Bundesrat kann nach Anhören der Kantone die Liste der jagdbaren Arten gesamtschweizerisch beschränken, wenn es zur Erhaltung bedrohter Arten notwendig ist.

Beim JSG handelt es sich um ein eidgenössisches Gesetz. Zuständig für Änderungen ist somit die Bundesversammlung (National- und Ständerat).

Im JSG sind keine Änderungen möglich.

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Das Aussetzen von Tieren

jagdbarer Arten ist unter

bestimmten Voraussetzungen

möglich.

Nein, es gibt keine Möglichkeit, Tiere jagdbarer Arten auszusetzen.

Jedermann ist berechtigt, Tiere jagdbarer Arten auszusetzen.

Die Kantone können jagdbare Tiere aussetzen, sofern geeigneter Lebensraum vorhanden und genügend Schonung gewährleistet ist.

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Steinwild ist in Art. 5 des

Eidgenössischen Jagdgesetzes

unter den jagdbaren Arten und den

Schonzeiten nicht aufgeführt.

Warum kann Steinwild trotzdem

bejagt werden?

Steinwild ist in Art. 5 JSG unter den jagdbaren Arten aufgeführt. Die Schonzeit dauert vom 1. Januar bis am 31. August.

Gemäss Art. 7 JSG können Steinböcke zur Regulierung der Bestände zwischen dem 1. September und dem 30. November bejagt werden.

Zuständig für die Bejagung des Steinwildes ist der Kanton. Im JSG finden wir zum Steinwild folglich keine Vorschriften.

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Wer ist zuständig für einen

ausreichenden Schutz der

wildlebenden Säugetiere und Vögel

vor Störungen?

Die entsprechenden Vorschriften erlässt der Bund.

In dieser Sache sind die Kantone zuständig.

Die Zuständigkeit liegt hier bei den kantonalen Jagdverbänden.

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Die Kantone regeln insbesondere

den Schutz der Muttertiere und der

Jungtiere während der Jagd sowie

der Altvögel während der Brutzeit.

Je nach Jagdsystem wird dies durch die Kantone oder die Jagdreviere geregelt.

Diese Regelungen erfolgen durch das eidgenössische Jagdinspektorat.

Ja, dafür sind die Kantone zuständig.

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Jagdberechtigte dürfen jederzeit

kranke und verletzte Tiere erlegen.

Wildhüter, Jagdaufseher und Revierpächter sind berechtigt, verletzte Tiere auch ausserhalb der Jagdzeit zu erlegen.

Ja, verletzte und kranke Tiere dürfen auch von Jägern jederzeit erlegt werden.

Ausserhalb der Jagdzeit dürfen keine Tiere erlegt werden.

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Auf einem Spaziergang finden Sie

in der Nähe des Rheins einen

jungen Iltis. Sie entschliessen sich,

das Tier zu Hause aufzuziehen. Ist

dies ohne Weiteres möglich?

Ja, dies ist ohne weitere Vorkehrungen möglich.

Wer geschützte Tiere halten will, braucht eine kantonale Bewilligung.

Wer geschützte Tiere halten will, braucht eine Bewilligung des Bundes.