Geologie der Schweiz - Begriffe
Wichtige Begriffe aus Geologie der Schweiz
Wichtige Begriffe aus Geologie der Schweiz
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Lernkarten
Fazies
der gesamte sedimentologiesche, paläontologische und mineralogische Charakter eines Gesteins
- Fazies weiderspiegelt die Ablagerungsbedingungen und den Ablagerungsraum eines Gesteins
Meeresspiegel und Küstenfazies
- Transgression
- Regression
Bei der Transgression verschieb sich wegen Meeresspiegelanstiegs die Küstenlinie gegen das Landesinnere: Kontinentale Ablagerungen werden von marinen Sedimenten überlagert.
- zB nach letzten Eiszeit (vor 15000J) - Meeresspiegelanstieg wegen Schmelze (Polareis): während Eiszeit trocken gelegte Schelfgebiete wurden überschwemmt.
Beim Absinken des Meeresspiegels kommt es zu einer Regression: Küstenlinie wandert Richtung offenen Meers: Tiefenmarine Ablagerungen werden von Flachmeer- und kontinentalen Sedimenten überlagert
- Lithostratigraphie
- Biostratigraphie
- Lithostratigraphie : Fasst die Ablagerungen zusammen, die unter gleichbleibenden Umweltbedingungen gebildet wurden (Wassertiefe, Temperatur, Nährstoffe,...). Diese Einheiten haben gleiches Aussehen und gleiche Zusammensetzung.
- Biostratigraphi: erlaubt Datierung von Sedimentgestein anhand von darin vorkommenden Leitfossilien
Leitfossil
nur Organismus mit weiter geografischer Verbreitung un eines kurzzeitigen Auftretens im Gesteinarchiv kann als Altersindikator verwendet werden.
Ablagerungsraum des Helvetikums?
ursprünglicher Nordrand der Tethys
- nördlicher Kontinentalrand der Tethys: flachmarin
- während Neubildung oz. Kruste (mittlerer Jura) - Eisenreiche Ablagerungen , Sedimentation im Gg mit Subsidenz! =>mächtige Kalkablagerungen (Helvetikum)
- zwei Ablagerungsräume:
- westlich keltischer: Falchwasserkalke, Riffkalke und lagunäre Sedimente
- östlich schwäbischer: Mergel, Tone, Flachwasserkalke (tieferes Schelfbecken)
- Wegen Meeresspiegelschwankungen: Grenzen haben sich verschoben
Ablagerungsraum des Penninikums?
zentraler Tethysbereich
Ablagerungsraum des Ostalpin/Südalpin?
südlicher Rand der Tethys
Rifting-Phase
Pangäa beginnt zu zerbrechen (Trias/ vor 220Ma)
- verstäkte subsidenz im Gebiet künftiger Schwächezonen
- Unterschiedliche Mächtigkeit:
- Südliche Alpine Trias mächtige Sedimentschichten
- im Gebiet der früheren Südalpen/ Ablagerungsraum der Ostalpen kommen va kontinentale Sedimente zur Ablagerung: fluvial Sandsteine und Konglomerate - sind von mächtigen Dolomitabfolgen (dazw bituminösen Schiefer), Flachwasserkalken und Evaporiten (mittl Trias) überlagert.
- Evaporite: aus Gips, Seinsalzablagerungen fehlen (nicht wie in Germ. Trias)
- Fossilien - Hinweis auf flachmarine Ablagerungsbedingungen (=Arabischen Golf mit Stromatolithen)
- in Ostalpinen Decken und Südalpin
- im Gebiet der früheren Südalpen/ Ablagerungsraum der Ostalpen kommen va kontinentale Sedimente zur Ablagerung: fluvial Sandsteine und Konglomerate - sind von mächtigen Dolomitabfolgen (dazw bituminösen Schiefer), Flachwasserkalken und Evaporiten (mittl Trias) überlagert.
- Nördlichen Germanische Trias geringmächtige (Buntsandstein: rote Sandsteine, fehlt oft im Süden / Muschelkalk: Kalke, Tonsteine, Evaporite / Keuper: Sandsteine, Mergel, Tonsteine, Kohleablagerungen, Dolomite)
- Schw.Wald, Nordschweiz
- Helvetikum
- Südliche Alpine Trias mächtige Sedimentschichten
- Unterschiedliche Mächtigkeit:
- 2 Kontinentalränder bilden sich aus:
- Europäischer (N)
- Adira-Kontinentalrand und Kontinentalrand der ostalpinen Mikroplatte (S)
Drifting-Phase
übergang zum späten Jura (148Ma)
- durch Auseinanderbewegung von Afrika/Adria und Europa: im zentralen Teil der alpinen Tethys eine MOR - neue oz. Lithosphäre (Peridotiten, Serpentiniten, Gabbro, Basalt)
- zwischen Afrika/Adria und Europa: Piemontesischer Ozean
- zwischen Europa/Afrika und Nordamerika: Atlantik
Tektonische Entwicklung der alpinen Tethys während der Drifting-Phase in südpenninischen Decken festgehalten:
- in den Südalpen und in den ostalpinen Decken
- der gesamte südliche Kontinentalrand in Südalpen zwischen Lago Maggiore und Slowenien erhalten:
- Slowenien: küstennahe Ablagerungsräume
- am Westende der Südalpen: Sedimente die am distalen Kontinentalrand gebildet wurden
- reine Flachwasserkalke und pelagische Kalke und Mergel (wenig durch Detituszuguhr von Kontienten beeinflusst: auf Mikrokontinent Adria kein Gebirge vorhanden)
- Monte San Giorgio: Gesteine einer ehem. marinen Hochzone
- Brekzien: markieren Zerbrechen einer Karbonatplattform (aus Trias)
- Gestein mit vielen Rissen und Spalten mit Sedimenten gefüllt: Arzo-Marmo
- Monte san Giogo lag am Übergang der submarinen Hochzone zum entstehenden tieferen Becken (Genrosobecken)
- Monte Generose: Gesteine aus tiefer werdenden Becken
- va aus Kalken (Ablagerung der Jura im Generosobecken)