Geographie 2

Testfragen

Testfragen


G. D.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über geografische und wirtschaftliche Themen für die Mittelschule. Sie behandeln die EU, Österreich, wirtschaftliche Ziele, Probleme und Infrastruktur, sowie Tourismus und regionale Disparitäten. Besonders nützlich für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Wissen in Geografie und Wirtschaft vertiefen möchten.
Karten
89
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
05.05.2015 / 17.06.2017

Lernkarten

Wann ist der jährliche Europatag und an was soll er erinnern, wieso ist er für die europäische Integration so bedeutend

09. Mai.  Erinnerung an die Rede des französichen Ausenminister Schuhmann in der er die Idee die gesamten Kohle und Stahlproduktion Frankreichs und Deutschlands unter die Verwaltung einer hohen Behörde zu stellen.

In der Päambel des Vertrages wurde bereits das Grundkonzept der EU vorgegeben.

Beitritt Österreichs zur EU und Gründe des verspäteten Beitrittes

Beitritt: 1995

Grund des späten Beitrittes: Staatsvertrag bestimmt  Neutralität Auflockerung erst nach dem Fall des Ostblockes gesehen.

Seit wann gibt es die Bezeichnung Europäische Union und wie hießen die Vorgängerorganisationen

Europäische Union EU - ab 1992

Europäische Gemeinschaft EG - 1967

Europäische Wirtschaftsgemeinschaft EWG - 1957

Montanunion oder EGKS Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl - ab 1951

Aufgaben des Europäischen Rechnungshofes

Vertritt die Interessen der Steuerzahler

Wacht über die Gelder ob sie nach den Regeln geordneter Haushaltsführung und für die vorgesehenen Zwecke ausgegeben werden.

Was ist Subsidiarität in der EU

Probleme und Fragen sollen stets auf jener Ebene gelöst werden auf der sie entstehen

Reihenfolge: Gemeinde - Region - Staat - EU

Wann wurde der Name von EG auf EU geändert und was sollte durch die Änderung zum Ausdruck gebracht werden

1992 

die weitere Integration in Europa wird nur durch die EU getragen

Was versteht man unter Nettozahler und Nettoempfänger wo gehört Österreich dazu

Nettozahler dieser Staat zahlt mehr in die EU als Beitrag ein als er mit Förderungen bekommt

Nettoempfänger dier Staat bekommt mehr Förderungen als er mit seinem Beitrag bezahlt.

Österreich gehöhrt zu den Nettozahlern

Kriterien für den Beitritt in die Eurozone

Staatsverschulung unter 60% des BIP

Inflationsrate nicht mehr als 1,5% des Mittelwertes der 3 preisstabilsten Länder der EU

Zinsniveau nicht mehr als 2% des Mittelwertes der 3 besten Länder der EU

Welche Faktoren erhöhen bzw. senken den Ertrag einer Landwirtschaft

- Einfluss der Natur (Boden, Witterung)

- Marktpreis der Erträge

- Einsatz von Düngemittel

Warum braucht die österreichische Landwirtschaft Subventionen

- Marktpreis liegt unter den Entstehungskosten

- höherer Kostenaufwand aufgrund des Reliefs und der Böden in Gebirgsregionen

Welche Umstände führen zur laufenden Desertifikation

- Abholzung von Wäldern

- Ausweitung der Landwirtschaft infolge stark wachsender Bevölkerung

- Klimatische Veränderungen

Womit kann man der Desertifikation entgegenwirken

-  Wiederauffordtungen

-  Bau von Schutzwällen

-  schonendere Nutzung 

-  Eindämmung des Treibhauseffektes

Vorteile und Nachteile des Tourismus auf die lokale Bevölkerung

+ Verbesserung der Wirtschaftsleistung höheres Einkommen, erhöhte Kaufkraft etc.

+ Neue  Arbeitsplätze - Bereich des Gastgewerbes

+ Eindämmung der Landflucht

+ Landschaftspflege

+ Umweltschutz durch Kanalisation und Ausbau der Infrastruktur

- Umweltverschmutzung durch erhöhtes Verkehrsaufkommen, Abfälle, Abwässer

- Luftverschmutzung und Lärmbelestigung

- schlecht bezahlte Arbeitsplätze mit ungünstigen Arbeitszeiten im Dienstleistungsgewerbe

- Zerstörung des Landschaftsbildes durch Hotelburgen

- Überlastung der Infrastruktur 

- Verlust von landwirtschaftlichen Flächen

- Ansteigen der Grundstückpreise

- Eingriffe in unberührte Landschaften

- Verdrängung der lokalen Kultur

 

Vorteile und Nachteiler der vom Tourismus betroffenen Landschaften

+ Landschaftspflege 

+ Umweltschutz durch Infrastruktrurausbau Kanalisatzion

- Eingriffe in unberührte Landschaften

- Umweltverschmutzung und Lärmbelastung

- Umweltverschmutzung durch verstärktes Verkehrsaufkommen mehr Abfälle, Abwasser

- Zerstörung des Landschaftsbildes durch Hotelburgen

- Verlust an landwirtschaftlich nutzbaren Flächen

 

Welche Voraussetzungen begünstigt den Tourismus in Österreich.

Warum ist der Tourismus für die österreichische Wirtschaft so wichtig.

- zentrale Lage in Europa

- naturnahe Gebirgs.- und Seenlandschaften

- attraktive Städte

- viele Kulturdenkmale

- gut ausgebaute Infrastruktur

 

- Einnahmen von 24 Mrd Euro

- 5,5% des Bruttoinlandproduktes

- Zahlungsbilanzüberschuss

 

Welche Faktoren wirken im Tourismus anziehen "pull" oder abschoßend "push"

+ Schöner Naturraum

+ touristische Infrastruktur - Jugendherberge bis Luxushotel

+ allgemeine Infrastruktur

+ intakte Umwelt

+ politische Lage stabil, keine Streiks, keine Terrorgefahr, nur geringe Kriminalität

- übererschlossener Kulturraum

- Massenhotels

- abseits gelegene Hotelburgen

- lästige Industrie mit Lärm und Schmutz

- unsichere politische Lage, Gefahr von Streiks, Terrorismus, hohe Kriminalität

Hauptziele des Ökotourismus

Rücksichtsnahme auf 

- die Belange der Umwelt

- die lokale Bevölkerung

Vorteile und Probleme beim Ausbau der europäischen Binnenschifffahrt

+ geringere Transportkosten

+ geeignet für geringwertige Massegüter

+ touristische Zwecke

+ ausgedehntes Binnenwasserstraßennetz

- langsame Beförderung

- Abhängigkeit vom Wasserstand, Strömungsgeschwindigkeit und Vereisung

- veralterte Kanäle

Was ist die GAP und deren wesentlichen Ziele

- gemeinsame Agrarpolitik zwei Säulen

  • gemeinsame Marktordnung
  • Entwicklung des ländlichen Raumes

-Ziele

  • Steigerung der Produktivität
  • angemessene Lebenshaltung der landw. Bevölkerung
  • Stabilisierung der Märkte
  • Sicherhstellung der Versorgung
  • angemessene Preise 

Warum ist der Abbau der Hemmnisse eines freien Wettbewerbes eines der vorrangigen Ziele der EU

- Liberalisierung des Handels

- Senkung von Zöllen

- Aufgrund des EU 28 Anteils von 33,2% des Welthandels 

Wie werden die Mittel des EU Regionalfonds verteilt

- über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

- über den Europäischen Sozialfonds (ESF

- über die Mittel des Kohäsionsfonds

Ziel 1: Regionen mit Entwicklungsrückstand (BIP unter 75% des EU Mittelwertes)

Ziel 2: Regionen die in bestimmten bereichen Probleme haben (veralterte Industrie etc.)

Ziel 3: Förderung von Beschäftigungsprojekten

Wo gibt es regionale Disparitäten in Österreich

- Waldviertel

- Weinviertel

- Mühlviertel

- südliches Burgenland

- inneralpine Täler

Befürchtungen der alten Mitgliedsländer vor der Osterweiterung.

Sind die Befürchtungen eingetroffen

Befürchtungen:

- Betriebe wandern in die neuen EU Länder aufgrund der Lohnkosten ab

- Zuwanderung von Arbeitskräften aus den neuen EU Ländern

- alte EU Länder bekommen weniger EU Strukturhilfen

Realitäten:

- Betriebe wanderten in die neue EU Länder

- durch die steigende Kaufkraft und en Entfall der Zölle wurden aber auch mehr Güter in die neuen EU Länder exportiert

 

Was sind Euregios und was sind die Ziele

- grenzüberschreitende Regionalentwicklungen

Ziele:

- Umsetzung des Europagedanken auf regionaler Ebene

- Entwicklung grenzüberschreitender Regionen als Arbeit und Lebensraum

- Verbesserung als wettbewerbsfähiger Wirtschaftsraum

- Erhöhung der Umwelt und Lebensqualität

- Maßnahmen im Bereich der Kultur

Was ist CENTROPE

- grenzüberschreitendes Kooperationsnetzwerk mit den Ziel der Zusammenarbeit in Wirtschaft, Infrastruktur, Bldung und Kultur sowie gemeinsame Werbund in Tourismus

zu dieser Region gehört:

Westungarn, Bratislava und Trnava, Südmähren und Südböhmen, NÜ, Wien und Burgenladn

Sind in den Euregios auch Gebiete außerhalb der EU inkludiert

JA

Lichtenstein

Schweiz

in der Baltischen Palette ist auch Kalingrad RUS inkludiert

Ziele und Vorteile der Zwillingsstädte Wien und Bratislava

Entwicklung und Ausbau der Schienen und Wasserwege als Europas Tor zu Asien

Verringerung der Transportzeit von Gütern aus China

Besatzungszonen in Österreich nach dem 2 Weltkrieg

- sowjetische Zone: Oberösterreich nördlich der Donau, Niederösterreich, Burgenland und das östliche Wien (Bezirke 2, 4, 10, 20, 21, 22)

- britische Zone: Steiermark, Kärnten, Osttirol

- amerikanische Zone: Oberöstereiche (ohne Mühlviertel), Salzburg

- französiche Zone: Tirol und Vorarlberg

 

Folgen der Ostöffnung für die österreichische Wirtschaft

- Österreich nicht mehr an der Ostgrenze des westlich demokratisch orientierten Europa

- Österreich wird zum starken Investor in den neuen Reformländern (Banken, Versicherungen, Bau und Immobilienfirmen, Mineralölfirmen)

Schwierigkeiten bei der Lösung der Transitprobleme

- EU Vorgabe der Freizügigkeit des Personen und Warenverkehrs

- Verlagerung auf Eisenbahn und Schiffsverkehr ist schwierig

- es dürfen nur generelle EInschränkungen getroffen werden

 

Der Flächenwidmungsplan einer Gemeinde regelt?

Der Flächenwidmungsplan ist das Raumordnungsinstrument einer Gemeinde.

Es regelt welche Nutzung auf einem Grundstück zulässig ist

Bauland: Wohngebiet, Kerngebiet, Betriebsgebiet

Verkehrsflächen

Grünland: Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Parkanlagen, Ödland, Sondernutzung wie z.B.: Sandgruben, Campingplätze

übrige Nutzungen: Eisenbahnlinien, Energieleitungen, hochrangige Straßen, etc.

Was bezeichnet man als Dorf oder Stadterneuerung. Welche Kräfte stehen dagegen?

Bedürfnis nach Harmonie und rechten Proportionen: zentrale Bauwerke sollen auch vom Ortsrand sichbar sein.

Bedürfnis nach Schutz und sozialem Kontakt: Ansiedlung von Geschäften oder Gaststätten.

Kräfte die entgegen stehen sind: Fremdenverkehr, Industrialisierung, Landflucht.

Nationalparks in Österreich und deren vorrangige Ziele?

Hohe Tauern: Reichtum an klaren Wassern

Neusiedler See - Seewinkel: Aufeinandertreffen von ost und westeuropäischen Tier und Planzenarten

Donau Auen: letzte große unverbaute Flussauen Landschaft in Mitteleuropa

Kalkalpen: größtes Waldschutzgebiet Österreichs

Thayatal: jahrzentelange unberührte Flusslandschaft in Österreich und Tschechien

Gesäuse: Erhaltung und Verbesserung der Lebensräume von gefährdeten Tier und Planzenarten

 

Trinkwasserversorgung Österreichs?

49% aus Quellwasser

50% aus Grundwasser

1% aus Oberflächenwasser

5 Mio Menschen von öffentlichen Wasserversorgungsnetzen

2 Mio Menschen von Ortswasserwerken

1 Mio Menschen Quellen oder Hausbrunnen

 

Was nennt man Bodenversiegelung und welche Folgen hat sie?

Bedecken des natürlichen Bodens mit Bauwerken oder baulichen Elementen wie Straßen.

Negative Auswirkung auf den natürlichen Wasserhaushalt.

oberflächlicher Abfluss wird gesteigert und das Grundwasser veringert.

Faktoren welche die Bevölkerungsentwicklung eines Staates bestimmen sind?

Geburtenziffer Geburtenrate GR

GR = B/P x1000

Sterbeziffer Sterberate SR

SR = d/p x1000

Fruchtbarkeitsziffer Fertilitätsrate = AFZ

AFZ = B/F15-45 x 1000

Säuglingssterblichkeit (SS)

SS = d1/B x1000

Mittlere Lebenserwartung

zum Zeitpunkt der Geburt gibt jene Jahre an die ien neugeborenes Kind aufgrund der Sterblichkeitsverhältnisse im Mittel leben würde.

Nettoreproduktionsrate NRR

gibt die mittlere Anzahl der Mädchengebruten einer Frau im Laufe ihres Lebens an unter Berücksichtigung der Fruchtbarkeits und Sterblichkeitsverhältnisse

Wie viele Kinder muss eine Frau durchschnittlich bekommen damit die Gesamtbevölkerung gleich bleibt?

etwas mehr als 2 Kinder

Staatliche Anreize zur Erhöhung der Geburtenzahl?

Schaffung und Förderung von Plätzen in Kindertagesstätten

Höhere Kindergelder vom ersten Kind an

Geeignete Einwanderungspolitik rot-weis-rot Karte

Kostenlose Ausbildung

Reduktion der Unterhaltspflicht - Haftung der ganzen Gesellschaft

Probleme bei Überalterung der Bevölkerung

Finanzierung der Pensionen

Finanzierung der Kranken und Pflegekosten

Was ist Mobilität und warum wird diese immer wichtiger?

Mobilität ist die örtliche als auch die berufliche Veränderung

Wichtig aufgrund der technischen wirtschaftlichen und demographischen Veränderungen

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