Geografie
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Cartes-fiches
Ersatzniveau
Ersatzniveau
2.13 Kinder pro Frau
(Nullwachstum der Bevölkerung)
Fertilitätsrate
Gibt an, wie viele lebend geborene
Kinder eine gebärfähige Frau
durchschnittlich zur Welt bringt.
(Kinderzahl pro Frau)
Geburten- und Sterbeziffer
Anzahl der jährlichen
Geburten/Sterbefälle auf 1000
Einwohner
Theorie von Malthus
Bevölkerung wächst exponentiell.
Nahrungsmittelproduktion linear.
Bevölkerung wird Nahrungsmittelproduktion überholen
es kommt zu Hungersnöten/Kriegen
Bevölkerungszahl pendelt sich auf der
Höhe des Sättigungsniveaus ein
Migration
Ausführung einer raumgebundenen
Bewegung, die einen
vorübergehenden oder dauerhaften
Wechsel des Wohnsitzes zur Folge hat.
Tragfähigkeit
Fähigkeit einer Region, eine
bestimmte Anzahl Menschen zu
ernähren.
Überbevölkerung
Bevölkerungszahl liegt über dem
Sättigungsniveau
(Bevölkerung kann nicht mehr
ausreichend versorgt werden)
Verdoppelungszeit
2N0= N0 x (1+r)t
r = Wachstumsrate als Dezimalbruch
Wachstumsrate
Durchschnittliche, jährliche
Zunahme der Bevölkerung in
Prozent.
Exponentielles Wachstum
(Formel)
Nt= N0 x (1 + r)t
(r = Wachstumsrate als Dezimalbruch)
Babyboomer
Zeit nach dem 2. Weltkrieg.
Wohlstand nahm zu.
-Es wurden viele Kinder geboren
Bevölkerungspyramiden
-Dreieck
-Dreieck mit breiter Basis
-Zwiebel
-Bienenkorb
-Urne
Bevölkerungsstruktur
Zusammensetzung der
Bevölkerung aus Teilgruppen.
-Geschlecht
-Altersaufbau
Pillenknick
Erfindung der Anti-Baby-Pille.
Geburten gingen stark zurück
Agglomerationseffekte
Vorteile/Nachteile, die durch die
räumliche Konzentration von
Betrieben gleicher Ausrichtung
entstehen
Lokalisationsvorteile
Vorteile, die durch die räumliche
Konzentration von Betrieben gleicher
Ausrichtung entstehen
-Räumliche Häufung von Zulieferer- und
Servicebetrieben
-grosses Reservoir an Facharbeitern
-gemeinsame Ausblidungsstätten
Standortfaktoren
Einflussfaktoren, die die Eignung
eines Orts als Standort für ein
Unternehmen beschreiben.
-Naturgegebene Bedingungen
-Arbeitskräftepotenzial
-Abgaben und Steuern
-Herrschende Gesetze
-Grundstückpreise
-Transportmöglichkeiten
Urbanisationsvorteile
Vorteile, die durch räumliche
Konzentration von Betrieben
verschiedener Branchen entstehen.
-gute Infrastruktur
-intensive wirtschaftliche Verflechtung
Nomadismus
Eine mobile, auf Viehzucht
basierende Wirtschafts- und
Gesellschaftsform.
Push-Faktoren
Abstossende Gesichtspunkte des
Herkunftgebietes
-Arbeitslosigkeit
-keine beruflichen Perspektiven
-schlechte Lebensbedingungen
-Unterdrückung / Verfolgung
Pull-Faktoren
Anziehende Aspekte der Zielregion -Wohlstand -Verdienstmöglichkeiten -„gute“ Lebensbedingungen -Bereits Verwandte am Zielort (Netzmigration)
Räumliche Disparitäten
Unterschiedliche Lebensbedingungen / wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten zwischen verschiedenen Räumen.
Dimensionen der Migration
räumlich -Binnenmigration (innerhalb eines Landes) -transnationale Migration (Länderübergreifend) Zeitlich -andauernde / vorübergehende Migration Umfang -Einzel- Gruppen- Massenmigration
Arten / Beweggründe der
Migration
-Arbeitsmigration
-Politisch bedingte Migration
-Durch Umweltveränderungen
-katastrophen ausgelöste Migration
Teufelskreis der Landflucht
1. Armut auf dem Land
2. Junge, gut ausgebildete Männer ziehen in die Stadt unqualifizierte, Alte und Frauen bleiben zurück
3. Erträge sinken und Armut wird auf dem Land noch grösser --> Abwanderung von noch mehr jungen
Erneuerbare Energien
Energien, die sich mit oder ohne Zutun des Menschen immer oder immer wieder zur Verfügung stehen. -Windenergie -Solarenergie -Wasserkraft -Erdwärme
Fossile Energieträger
Erdöhl
Erdgas
Steinkohle
Braunkohle
Graue Energie
Vorgelagerte Energieverbräuche,
die für die Her- / Bereitstellung von
Waren und Dienstleistungen
benötigt werden.
Kernenergie
-kein CO
2
-Ausstoss – „nur“ graue
Energie
-gefährlicher Abfall
-verheerende Schäden bei Unfällen
Nicht erneuerbare Energien
Erschöpfliche Energieträger.
-Kohle
-Erdöl
-Erdgas
-Kernbrennstoffe
Sekundärenergie
Energie, die vom Verbraucher
verwendet werden kann (Benzin,
Elekrizität)
(Dafür müssen die Primärenergien
umgewandelt werden)
Primärenergie
Die, in den natürlich
vorkommenden Energieträgern
(Kohle, Erdöl, Erdgas,
Naturkräften) enthaltene Energie.
Treibhauseffekt
Kurzwellige Lichtstrahlen von der Sonne
prallen an der Erdoberfläche ab und
steigen als langwellige Wärmestrahlen in
die Atmosphäre auf. Treibhausgase fangen
die Wärmestrahlung teilweise auf und
erwärmen so die Atmosphäre.
Stromerzeugung in der Schweiz
55-60% Wasserkraftwerke
40% Kernkraftwerke
ca. 5% weitere erneuerbare Energien
Entwicklungstheorien
-endogene Theorien (Lage der Länder ist durch innere Gegebenheiten bedingt) -exogene Theorien (Lage der Länder ist durch äussere Einflüsse bedingt Ausbeutung durch Industrieländer)
Entwicklungsstrategien
-1960-1970: Werte- /Know-How-Transfer -1970-1980: Kooperation des Südens (Abkoppelung von Industrieländern) -1980-1990: Grundbedürfnisstrategie (Armutsbekämpfung) -1990-...: Nachhaltigkeit (viele Ansätze)
Index des menschlichen
Entwicklungsstandes
HDI – beinhaltet drei Komponenten
-Lebenserwartung
-Bildung
-Lebensstandard
Kaufkraftparität
Durchschnittliches Einkommen in
Beziehung zu den Preisen der Güter
(wie viel kann man sich für sein Geld
leisten
Modernisierungstheorie
EL entwickeln sich in die gleiche
Richtung wie IL – nur langsamer
-IL sollen politische und rechtliche
Systeme modernisieren + wirtschaftliche
Rahmenbedingungen in EL verbessern
Dependenztheorie
Die Abhängigkeit der EL von den IL
ist die Hauptursache für die
Unterentwicklung