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Demo Klima

Demo Klima


K. T.
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende Konzepte der Bevölkerungsentwicklung und Demografie, von Geburten- und Sterberaten über Phasenmodelle bis zu klimatischen Folgen in der Schweiz. Sie erklären Modelle wie den demografischen Übergang, analysieren Bevölkerungspyramiden und beleuchten globale sowie regionale Entwicklungen. Ideal für Mittelschüler, die sich mit gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen auseinandersetzen möchten.
Karten
75
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
11.09.2026 / 12.09.2026

Lernkarten

Nenne wichtige Folgen des Klimawandels.

Mehr/stärkere Hitzewellen; mehr Trockenheit und Dürren; mehr Starkniederschläge und Überschwemmungen; weniger Schnee; Gletscherschmelze; Meeresspiegelanstieg; Probleme für Landwirtschaft und Ökosysteme; Waldbrände; Naturgefahren; Schäden an Infrastruktur; gesundheitliche Belastungen; Migration/Abwanderung.

Welche Folgen des Klimawandels sind für die Schweiz besonders wichtig?

Extremere Hitze, weniger Schnee, Starkniederschläge und Trockenheit.

Was bewirken höhere Temperaturen?

Mehr Hitzewellen. Dadurch werden Menschen gesundheitlich belastet, der Wasserbedarf steigt und die Landwirtschaft kann stärker unter Trockenheit leiden.

Welche Ländergruppen sind besonders gefährdet?

Häufig Länder des Globalen Südens, Länder mit hoher Abhängigkeit von Landwirtschaft sowie Küsten- und Inselstaaten.

Warum sind Länder des Globalen Südens oft besonders betroffen?

Sie können starken Klimafolgen ausgesetzt sein und haben häufig geringere finanzielle Möglichkeiten, schwächere Infrastruktur und weniger Möglichkeiten zur Anpassung.

Was bedeutet Betroffenheit?

Wie stark der Klimawandel ein Land trifft.

Was bedeutet Anpassungsfähigkeit?

Wie gut ein Land etwas gegen die Folgen des Klimawandels unternehmen kann.

Warum ist Senegal besonders gefährdet?

Senegal ist stark von Landwirtschaft und Fischfang abhängig. Dürren und Überschwemmungen können dadurch direkt die Lebensgrundlage bedrohen; zusätzlich entstehen Probleme bei Wasser, Landwirtschaft und Migration.

Was ist ein Klimaszenario?

Ein mögliches „Was-wäre-wenn“-Szenario und keine genaue Vorhersage. Es beschreibt einen möglichen zukünftigen Entwicklungspfad auf Grundlage verschiedener Annahmen.

Welche Faktoren können bei Klimaszenarien angenommen werden?

Wirtschaft, Energieversorgung, Technologie, Politik, Bevölkerung, Konsumverhalten.

Wie entstehen mögliche Klimaentwicklungen aus Szenarien?

Annahmen über die Zukunft → mögliche Treibhausgasemissionen → Klimamodell → mögliche Klimaentwicklung.

Welche fünf SSP-Szenarien werden im Dossier genannt?

SSP1-1.9, SSP1-2.6, SSP2-4.5, SSP3-7.0 und SSP5-8.5.

Grundidee SSP1-1.9?

Sehr starke Klimaschutzmassnahmen; im Dossier ca. 1–1,9 °C Erwärmung.

Grundidee SSP1-2.6?

Starke Reduktion der Emissionen; ca. 1–2,6 °C.

SSP2-4.5?

Mittlere Entwicklung; ca. 2–4,5 °C.

SSP3-7.0?

Hohe Emissionen; ca. 3–7 °C.

SSP5-8.5?

Sehr hohe Emissionen; ca. 5–8,5 °C.

Was gilt grundsätzlich bei höheren Emissionen?

Je höher die zukünftigen Emissionen, desto stärker die zusätzliche Erwärmung.

Was passiert bei stärkerer globaler Erwärmung?

Temperaturen steigen stärker, extreme Hitze nimmt stärker zu, Schnee und Eis nehmen stärker ab; Trockenheit kann regional zunehmen und Starkniederschläge können zunehmen.

Worauf bei Niederschlagskarten achten?

Region, Richtung (trockener/nasser), Stärke, Szenario, mögliche Folgen.

Warum erwärmt sich die Schweiz stärker als das globale Mittel?

Landflächen erwärmen sich schneller als Ozeane; die Schweiz ist vollständig Landfläche; die Topografie spielt zusätzlich eine Rolle.

Welche Folgen hat extreme Hitze in der Schweiz?

Mehr Hitzetage/Hitzewellen, Belastung für Menschen, Probleme für Landwirtschaft und Natur.

Welche Folgen hat weniger Schnee in der Schweiz?

Kürzere Schneesaison, Wintersportprobleme, Veränderungen in Bergregionen.

Welche Folgen haben Starkniederschläge in der Schweiz?

Überschwemmungen, Schäden an Gebäuden/Infrastruktur, erhöhte Naturgefahr.

Welche Folgen hat Trockenheit in der Schweiz?

Wasserknappheit, Landwirtschaftsprobleme, Belastung für Wälder/Ökosysteme.

Wie entwickelte sich die Weltbevölkerung langfristig?

Erst langsam, ab 19./20. Jh. schneller, besonders stark seit 1950.

Wie gross war die Weltbevölkerung 1950 und 2020?

1950 ca. 2,516 Mrd.; 2020 ca. 7,840 Mrd.

Wie entwickelt sich die Weltbevölkerung bis 2100?

Ca. 9,8 Mrd. 2050 und 10,1 Mrd. 2100; das Wachstum wird deutlich langsamer.

Warum wird das Bevölkerungswachstum langsamer?

Die Fertilität/Geburtenrate sinkt in vielen Ländern, während die Lebenserwartung steigt.

Wie war die Situation in der Schweiz um 1900?

Geburtenrate und Sterberate hoch; Bevölkerung wächst langsam.

Warum sank die Sterberate früh im 20. Jahrhundert?

Bessere Medizin, Hygiene, Ernährung und Gesundheitsversorgung; die Kindersterblichkeit sinkt.

Was geschah während der Wirtschaftskrise 1929–1932?

Arbeitslosigkeit und Unsicherheit; Familiengründungen und Kinder wurden aufgeschoben; die Geburtenrate war besonders niedrig.

Was ist der Babyboom?

Starke Geburtenzunahme ca. 1940–1964, wirtschaftlicher Aufschwung, mehr Sicherheit, viele Familiengründungen.

Was ist der Pillenknick?

Starker Geburtenrückgang ab ca. 1965; Pille, bessere Familienplanung und gesellschaftlicher Wandel.

Wie entwickelte sich die Geburtenrate ab ca. 1980?

Relativ niedrig; spätere Familiengründung; weniger Kinder im Durchschnitt.

Warum wächst eine Bevölkerung stark, wenn die Sterberate sinkt und die Geburtenrate hoch bleibt?

Viele Geburten + wenige Todesfälle = starkes Wachstum.

Wie lautet die demografische Grundgleichung?

Geburten − Todesfälle + Einwanderung − Auswanderung.

Wie lautet die Formel der Geburtenrate?

Geburten / Bevölkerung × 1000.

Wie lautet die Formel der Sterberate?

Todesfälle / Bevölkerung × 1000.

Wie lautet die Formel der Wachstumsrate?

Bevölkerungszunahme / Anfangsbevölkerung × 100.

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