Genetik Puoti: Definitionen

Genetik A.Puoti Unifr 2015 Definitionen

Genetik A.Puoti Unifr 2015 Definitionen


M. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über grundlegende genetische Konzepte auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Genotypen, Phänotypen, Allele, Chromosomen und ihre Wechselwirkungen ab, einschließlich spezifischer Phänomene wie Pleiotropie, Epistasie und Kodominanz. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Medizin, die ein tiefes Verständnis der Vererbungslehre und ihrer praktischen Anwendungen benötigen, um genetische Zustände und Merkmale bei Organismen zu verstehen und zu analysieren.
Karten
23
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
02.12.2015 / 07.11.2016

Lernkarten

Genetik

Vererbungslehre

Gen

Erbfaktor, der einen spezifische Position im Genom hat und die Information für ein bestimmtes Merkmal hat

Locus

Position eines Gens auf der genetischen Karte

Allel

Ausprägung eines Gens = einer von mehreren alternativen Zuständen eines Gens, die sich durch Mutationen unterscheiden. z.B. w+ und wa sind zwei verschiedene Allele des Gens "weiss"

Mutation

Veränderung des genetischen Materials

Genotypus

Gesamtheit der genetischen Konstitution eines Organismus

Phän

das dem Gen zugeordnete Merkmal

 Phänotypus

Erscheinungsbild eines Organismus (Gesamtheit der Phäne)

Homozygot

wenn beide Loci auf den beiden Chromosomen gleich sind z.B. w/w oder w+/w+

Heterozygot

wenn beide Loci auf beiden Chromosomen verschieden sind z.B. w/w+

Hemizygot

wenn ein Gen nur einfach vertreten ist, also nur auf einem Chromosom existiert. z.B. bei haploiden Zellen, oder auf dem X Chromosom beim XY (männlichen) Geschlecht

haploid

bezeichnet eine Zelle oder einen Organismus, der nur einen Chromosomensatz enthält (N)

Diploid

bezeichnet eine Zelle oder einen Organismus, der zwei Chromosomensätze enthält (2N)

Dominanz

Äusserung eines Allels in diploiden Organismen in heterozygotischem Zustand. z.B. bei w+ (wildytyp) ist dominant über w (mutant), deshalb ist w+//w phänotypisch wildytyp

Rezessivität

Äusserung eines Allels im diploiden Organismen nur im homozygoten Zustand. z.B. bei A dominant und 0 rezessiv --> A//0 der Blutgruppe A und 0//0 der Blutgruppe 0.

Kodominanz

Ausdruck beider Allele in diploiden Organismen im heterozygoten Zustand. z.B. A//B --> Blutgruppe AB.

Epistasie

Unterdrückung einer bestimmten Genwirkung durch ein anderes nicht allelisches Gen

Penetranz

Manifestationswahrscheinlichkeit eines Gens

Expressivität

Manifestationsstärke eines Gens

Pleiotropie

Die Ausprägung mehrerer Phäne durch ein mutiertes Gen

Monohybridie

Bezeichnet eine Kreuzung zwischen zwei Individuen, die um ein Merkmal verschieden sind.

Di-/Polyhybridie

Bezeichnet eine Kreuzung zwischen zwei Individuen, die sich um zwei bzw. mehrere Merkmale unterscheiden

Phänokopie

durch Aussenfaktoren bewirkte Veränderung des Phänotyps, die zur Nachbildung des Manifestationsmuster eines anderen Genotyps führt. Aussenfaktoren sind zum Beispiel: RNA Interferenz, Temperatur, Hormone

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