Genetik Puoti: Fortpflanzung

Genetik A. Puoti Unifr 2015 Fortpflanzung

Genetik A. Puoti Unifr 2015 Fortpflanzung


M. H.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Fortpflanzung und Zellteilung auf Universitätsniveau. Sie beleuchten die Prozesse der Meiose und Mitose, die Bildung und Rolle von Gameten, sowie die Unterschiede zwischen sexueller und asexueller Fortpflanzung bei verschiedenen Organismen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Medizin, die sich mit den biologischen Mechanismen der Fortpflanzung und Zellteilung vertraut machen möchten.
Karten
17
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
02.12.2015 / 07.11.2016

Lernkarten

Was ist vegetative Forpflanzung?

Pflanze ist genetisch identisch, wie Mutter (Klon) und durch Abschneiden eines Stück, entsteht wieder eine ganze Pflanze.

- gehört zur asexuellen Fortpflanzung

sexuelle Fortpflanzung: grob was und warum?

Es gibt Gameten, die eine Meiose machen und dies führt zu einer genetischen Variabilität, was ein Vorteil ist (Anspassung an die Umwelt etc.)

axsexuelle Fortpflanzung: was ist das?

Nachkommen sind genetisch identisch, also Klone. (kann bei Menschen auch vorkommen , bei eineiigen Zwillingen, aber durch Epigenetik könnnen sie sich anders entwickeln).

Arten von asexueller Fortpflanzung bei Einzellern und bei welchen?

- Zweiteilung (durch Mitose) : Amöben und Paramecien (Pantoffeltierchen)

- Mehrfachteilung (wie Pizza): Plasmodium (Erreger von Malaria)

- Knospung (Teil wird angesondert) : Hefe (Kernteilung und dann trennt sich Zelle von Mutter, nur ca. 20 mal, Mutter altert, Chromosomen werden geschädigt)

Arten von asexueller Fortpflanzung bei Mehrzellern und Beispiele?

- Knospung : Hydra (Korallen), wachsen an der Mutter und trennen sich dann ab, sind genetisch identisch (Klon).

- Teilung : - Paratomie (Seeanemonen), das neue Individium wird vor der Teilung erzeugt
                   - Architomie (Seestern), die neuen Individuen werden erst nach der Teilung gebildet

Arten von sexueller Fortpflanzung bei Einzellern und was es ist?

Autogamie: Gameten stammen von einem Individuum, wobei man unterscheiden muss zwischen:
- isogametisch, Gamten sind morphologisch identisch, aber genetisch verschieden, Männlich & weibliche sind identisch
- anisogametisch, Gameten sind morphologisch und genetisch verschieden. männlich & weiblich verschieden.

Heterogamie: Gamten stammen von zwei verschiedenne Individuen

Konjugation (bei Pantoffeltierchen)

Konjugation des Parameciums

2 Individuen paaren sich --> MEIOSE--> 4 haploide (1N) Mikronuklei entstehen, wovon sich 1 teilt (Mitose) und die anderen verschwinden --> Die Mikronuklei werden ausgetasucht zwischen Individuen, so dass wieder ein kompletter Satz da ist(rot und blau) --> SYNGAMY --> Fusion der Mikornuklei, dadurch kommt es zum Austausch des genetischen Materials --> Mehrfache Teilung der Mikronuklei --> Makronuleus degeneriert und wird von 4 Mikronuklei ersetzt. -->  Die Zelle teilt sich in 4 Tochterzellen.

Mikornukleus : genetischer Austausch
Makronukleus . Genexpression

Autogamie

sexuelle Fortfplanzung bei Einzellern:
Gameten stammen von einem Individuum, wobei man unterscheiden muss zwischen:
- isogametisch, Gamten sind morphologisch identisch, aber genetisch verschieden, Männlich & weibliche sind identisch
- anisogametisch, Gameten sind morphologisch und genetisch verschieden. männlich & weiblich verschieden.

Heterogamie

sexuelle Fortpflanzung bei Einzellern:

Gamten stammen von zwei verschiedenne Individuen

Teilung, was ist es, bei wem?

Trennung der Zelle, ume zwei genetisch identische Nachkommen zu produzieren.

- bei Mehrzellern

Unterscheiden: - Paratomie (Seeanemonen), das neue Individium wird vor der Teilung erzeugt
                             - Architomie (Seestern), die neuen Individuen werden erst nach der Teilung gebildet

Mehrfachteilung bei Einzellern

Mehrfache Kernteilung und dann mehrfache Teilung von einer Zelle, also nicht hintereinander.

Keimung

Keimungslinie: Meiose --> Gameten oder Sporen -->Übertragung auf Nachkommen

somatische Linie wird nicht auf die Nachkommen weitergegeben.

Lebenszykus Tiere/Menschen?

haploide Gameten (1N) werden befruchtet --> Zygote (2N) -->Mitose --> doploide mehrzelliger Organismus --> Meiose

Lebenszyklus Pilze und Algen?

Haloider multizellulärer Organismus -->MItose --> Gamten (1N) -->Befruchtung --> Zygote (2N) --> Meiose --> 1N -->Mitose

Lebenszyklus Pflanzen und einige Algen?

haploider mehrzelliger Organismus(Gametophyt) --> Mitose --> Gamten kommen dazu --> Befruchtung --> 2N Zygote --> Mitose --> 2 N diploider mehrzelliger Organismus(Sporophyt) --> Meiose --> 1N und Sporen

Sporen können sich durch Mitose weiter trennen, Gameten können das nicht. Sporen können also weiterleben, Gamten nur, wenn sie befruchtet sind.

Meiose

reduziert die Chromosomensätze

 2N 2C bedeutet?

2 Chromosomensätze (N) =diploid

2 Chromatiden = Chromatingehalt (C)

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