Gender

Test Gender, Careum J, Kapitel 5

Test Gender, Careum J, Kapitel 5

Diese Lernkarten bieten einen Überblick über genderspezifische Betreuung und historische Meilensteine der Frauenbewegung, geeignet für die Berufslehre. Sie behandeln Themen wie die Einbeziehung von Eltern, die bewusste Gestaltung des Alltags und die Beteiligungsmöglichkeiten von Mädchen und Jungen. Die Karteikarten beleuchten auch die Unterschiede zwischen Vorurteilen und Stereotypen sowie die Bedeutung von Gleichberechtigung im Eherecht. Ideal für Betreuungspersonen, die ihre Grundhaltung reflektieren und geschlechtersensibel handeln möchten.
Karten
9
Lernende
10
Sprache
Deutsch
Kategorie
Psychologie
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
21.10.2014 / 21.12.2022

Lernkarten

Erkläre die Vereinigung "avanti donne"

Plattform für Mädchen und Frauen mit Behinderung oder chronischem Leiden. Dienstleistungen, Stellen, Kurse, Beratung usw. werden angeboten.

Wichtigste historische Ereignisse der Frauenbewegung

1971 Wahl-und Stimmrecht

1981 Gleichberechtigung in der bundesverfassung

1984 erste Bundesrätin

1988 neues Eherecht: eigener Name, Aufgabenteilung, Errungenschaftsbeteiligung, Bürgerrecht behalten.

2002 Fristenregelung

2012 Beide Namen der Ehegatten kann im Familiennamen sein z.B. Sofie Dietschi-Perez, Azahara Perez -Dietschi usw.

 

Eigenschaften eines Stereotyps

Stereotype sind Kategorisierungen

-sind nicht negativ

-fassen Eigenschaften und Verhaltensweisen zusammen

-beschreiben gleichbleibende Muster

-bieten Identifikationsmöglichkeiten

Eigenschaften von Vorurteilen

Vorurteile sind falsche Verallgemeinerungen.

-meist negativ

-einseitig übertrieben

-subjektiv

 

Genderspezifische Betreuung:
 

1. Bei sich selbst Anfangen und eine Grundhaltung aufbauen.

Beispiel?

Ich bemerke dass ich seit anbeginn meiner beruflichen Laufbahn, den weiblichen Betreuten bei der Arbeit eher Hilfestellung biete oder Arbeit abnehme, auch wenn diese offensichtlich nicht benötigt wird.

In Zukunft werde ich darauf achten dies zu unterlassen und beide Geschlechter gleich zu behandeln.

Genderspezifische Betreuung:

 

2. Mehr über Mann und Frau erfahren und wissen.

Ich informiere mich regelmässig über die aktuellen Kenntnisse und Studien bezüglich Gender/ Geschlecht. So kann ich Benachteiligungen oder Einschränkungen aufheben.

Genderspezifische Betreuung:

3. Mädchen und Jungen beteiligen.

 

Wir bemalen eine Tischplatte. Jede beteiligte Person soll eine Farbe wählen und erhält einen Bereich der Platte die sie nach Wunsch bemalen kann. 

Genderspezifische Betreuung:

4. Den Alltag bewusster gestalten.

 

Ich stelle fest das die Cafeteria über den Mittag mehrheitlich von Frauen besucht wird. Die männlichen Betreuten haltens sich im Zimmer auf oder beschäftigen sich mit ihren Hobbys. Wird in der Cafeteria jedoch ein Spiel gespielt, gesellen sich die männlichen Betreuten oft dazu.

Genderspezifische Berteuung

5. Mütter und Väter einbeziehen.

Ein Bewohner wünscht sich seinen Vater öfters zu sehen und mehr Zeit mit ihm zu verbringen. Wir nehmen Kontakt mit den Eltern auf und organisieren regelmässige Treffs.

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