Geld und Konjunktur
Grundwissensfragen Lehrmittel Volkswirtschaft/Staat - Übungsbuch S. 62+63
Grundwissensfragen Lehrmittel Volkswirtschaft/Staat - Übungsbuch S. 62+63
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Flashcards
Inflation und Deflation
Das allgemeine Preisniveau steigt anhaltend an. Der Wert des Geldes sinkt.
Die Unternehmen sind in ihren Produktionsmöglichkeiten ausgelastet, es herrscht Vollbeschäftigung und die Geldmenge steigt gleichzeitig.
Die Geschäftsbanken können zusätzliches Buchgeld schaffen, indem sie den Produzenten, Konsumenten oder dem Staat Kredite gewähren.
Im Ausland sind Sachgüter teurer geworden. Sobald solche verteuerten Sachgüter importiert werden (Import von Rohstoffen, Halbfertigprodukten und Endprodukten), steigen die Preise für diese Sachgüter im Inland.
Das ist ein Prozess, bei dem sich die Erhöhung der Löhne auf die Preise und die gestiegenen Preise sich wiederum auf die Löhne auswirken.
Wenn die Inflation sehr hoch ist, dann will niemand Geld aufbewahren. Jedermann versucht, sein Geld sofort wieder loszuwerden, indem er Sachgüter kauft. Dadurch steigt die Umlaufgeschwindigkeit, was die Inflation ebenfalls in die Höhe treibt.
Da die Kaufkraft des Geldes sinkt, erleiden Arbeitnehmer, Gläubiger, Rentner und Sparer Verluste.
Die Deflation ist ein Prozess anhaltender allgemeiner Preisrückgänge. Die Deflation ist das Gegenteil der Inflation.
Guthaben bei der Post und Bank.
durch Einzahlung von Bargeld auf ein Konto // durch Gutschrift auf einem Konto // durch Überweisung (z.B. bargeldlose Lohnzahlung) // durch Kreditgewährung der Geldinstitute (= Geldschöpfung)
Mit der Kaufkraft
Der Binnenwert zeigt auf, welchen Wert das Geld im Inland hat. Der Aussenwert zeigt auf, welchen Wert das inländische Geld gegenüber fremdem Geld hat.
Geldkurs = Ankauf, Briefkurs = Verkauf
Noten: Landeswährung wird bar in eine Fremdwährung gewechselt. «Devisen» hat zwei Bedeutungen: a) Ein Geldbetrag wird auf ein Konto im Ausland überwiesen (Buchgeld). Dieser Geldbetrag muss in ausländischer Währung beglichen werden. b) Devisen sind ausländische Zahlungsmittel (z.B. Dollar, Euro).
Konjunkturpolitik ist die Summe aller staatlichen Massnahmen zur Steuerung der Konjunktur.
Man unterscheidet: die monetäre Konjunkturpolitik (betrifft die Geldmenge) und die nicht monetäre Konjunkturpolitik.
Der Staat erhöht seine Ausgaben beim Konjunkturabschwung und vermindert sie während des Konjunkturaufschwungs.
Der Mensch spart, wenn er denkt, dass die Zukunftsaussichten schlecht sind. Anderseits erhöht er seine Ausgaben, wenn er die Zukunft positiv einschätzt.
Bei einer konjunkturellen Abkühlung werden die Unternehmer sofort skeptischer und halten sich mit Investitionen zurück, während der private Konsum noch anhält. Jene Unternehmer, welche Investitionsgüter herstellen, sind somit zuerst von der konjunkturellen Schwäche betroffen.
Die Konjunkturentwicklung wird mit dem realen Wirtschaftswachstum (BIP) aufgezeigt bzw. gemessen. Die Schwankungen der Konjunktur widerspiegeln die Schwankungen des Wirtschaftswachstums.
Ein Konjunkturzyklus zeigt den wiederkehrenden Verlauf der Wirtschaftsentwicklung. Dabei betrachtet man eine Periode entweder von einem Wellental zum nächsten Wellental oder von einem Wellenberg zum nächsten Wellenberg.
Erholung, Hochkonjunktur, Abschwung, Depression
Das Angebot bzw. die Produktion wird weiter vermindert. Die Produktionsanlagen werden zum Teil nicht genutzt.
den Warenkorb, die Preiserhebung, den Berechnungsmodus
Der Landesindex der Konsumentenpreise ist eine Preisstatistik. Daher werden zwar die Preise für Medikamente und Arzttarife berücksichtigt, nicht aber die Krankenkassenprämien.