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Alle 3

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S. J.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die pädagogischen Herausforderungen und Perspektiven im Umgang mit Menschen mit Mehrfachbehinderungen (MmgB) im Alter. Sie behandeln zentrale Themen wie syndromspezifische Probleme, strukturelle und numerische Aberrationen, sowie soziale und psychologische Aspekte des Alterns. Die Karteikarten richten sich an Studierende und Fachkräfte, die sich mit der Unterstützung und Integration von MmgB in verschiedenen Lebensbereichen wie Arbeit, Wohnen und Freizeit auseinandersetzen. Sie bieten wertvolle Einblicke in Konzepte wie Supported Employment und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
Karten
118
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
Pädagogik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
16.09.2015 / 12.04.2019

Lernkarten

Zu chemischen Noxen gehören

Alkohol, gleicher Pegel wie Mutter

Drogen

und Medikamente, Tahlidomid (Contergan 1961)

Perinatale Ursachen sind

Geburtskomplikationen, Sauerstoffunterversorgung des Kindes

Zu postnatalen Ursachen zählen

-Meningitis (Hirnhautentzündung)

-Enzephalitis (Entzündung d. Gehirns)

-Meningoenzephalitis (Entzündung d. Gehirns u. der Hinrhäute)

Verkehrsunfälle, Ertrinkungsunfälle, Verbrennungsunfälle

Syndrom Definition

bei verschiedenen Menschen bestimmte Symptome, Auffälligkeiten oder Krankheitsanzeichen

Syndrom-Beschreibungen dienen zur

Unterstützung der Eltern, Zukunftsperspektiven

Entlastung

Sensibilisierung für Bedürfnisse

Die Hauptwahrnehmungsbereiche der basalen Stimulation sprechen die

somatische Stimulation (Wahrnehmung der Haut als Begrenzung des Körpers zur Umwelt) z.B.: Massagen, Gegenstände mit versch. Oberflächen (Fell, Schwamm) -> Eigenen Körper erfahren

vibratorische Stimulation (Wahrnehmung von Schwingungen) z.B.: Schwingung d. Körpers , vibrierende Gegenstände, Klangschalen, Wasserbetten, Massagegeräte, Lautsprecher

vestibuläre Stimulation(Wahrnehmung von Gleichgewicht) z.B. Gymnastikball, Schaukel, Hängematte, Wippe -> Verbesserung d. Muskulatur u. Koordination

an

Die basale Stimulation baut ebenfalls auf

 

  • Visuelle Stimulation (hell vs. dunkel, verschiedene Lichtquellen)

  • Olfaktorische Stimulation (angenehme vs. unangenehme Gerüche)

  • Gustatorische Stimulation (Geschmackssinn- süß vs. saurer)

  • Taktil-haptische Stimulation (greifen – Bausteine, Igelbälle…)

  • Auditive Stimulation (Musik, einzelne Instrumente)

auf

Ulrich-Turner-Syndrom

Rett-Syndrom

Morbus Gaucher

Trisomie 21

Enzephalitis

5-p-minus-Syndrom

Fetales Alkoholsyndrom

Phenylketonurie

Phenylketonurie

Enzephalopathie

Rötelnembryopathie

Der Unterschied zwischen Mitose und Meiose ist

Mitose: Replikation mütterlicher & väterlich Chromosomensätze (identische genetische Informationen)

Meiose: Reduktionsteilung: Chromosomenanzahl halbiert, Crossing-Over: Neukombination der Gene

Nennen Sie Methoden der Pränataldiagnostik

Ersttrimesterscreening: Ultraschall Nackentranzparenz und Nasenbein gemessen, Risikoerkennung zB Trisomie 21, kein FGRisiko

Nabelschnurpunktion: Ultraschall, Einstich in Bauchdecke -> Blut des Kindes aus Nabelschnur, Risikoerkennung Infektion und Chromosomensätze, 1-3% FGRisiko

Welche sind die aktuellsten Formen der Elternarbeit bei Frühberatung?

Kooperationsmodell

Familienzentrierte Frühförderung

Nennen Sie Programme der Frühförderung

Sensorische Integrationstherapie
Psychomotorik
„Kleine Schritte“
Straßmeier-Programm
Heilpädagogische Übungsbehandlung

Nennen Sie Zielgruppen der Frühförderung

Säuglinge und Frühgeborene mit Entwicklungsrisiken
Mehrfachbehinderte Kinder
Kinder mit Verhaltensbesonderheiten sowie Lern- und Leistungsstörungen
Entwicklungsgefährdete Kinder aus sozial benachteiligten Familien
Verunsicherte Eltern und Familien

Wer erfand die Basale Stimulation und wozu?

Andreas Fröhlich (1977), Sonderpädagoge
Erstes Konzept zur Arbeit im Unterricht mit schwersten Behinderungen

Nennen Sie andere Konzepte zur Arbeit mit Kindern mit Schwerstbehinderung.

Basale Aktivierung

Basale Kommunikation Förderung der Kommunikation, (zu-) viel Nähe

Bobath-Konzept Normaliesierung der Haltung und Bewegung

Vojta-Konzept Auslösung von Bewegungsmustern durch Drücken am Körper

Taktile Gebärden erfühlen

Snoezelen

Umsetzung: Bällchenbad, weißer Raum, Fühlraum, Schwimmbad, stiller Raum, Geschmack- Geruchsraum

Welche Bedeutung haben Arbeit und Beruf?

Materielle Existenzsicherung
Sozialer Status
Soziale Netzwerke
Strukturierung des Alltags
Steigerung des Selbstwertgefühls und der Identitätsentwicklung
Sicherheit

Was sind die so genannten Schlüsselqualifikationen?

Teamfähigkeit
Sauberkeit
Pünktlichkeit
Zuverlässigkeit

Nennen Sie Begriffsversuche zu schwersten Behinderungen

intensiv behindert

schwerbehindert

schwerstbehindert

schwerstgeschädigt

schwer mehrfachbehindert

schwer körperlich und geistig behindert

schwere geistige Behinderung

massive Behinderung

komplexe Behidnerung

Behindertenhilfe: Mensch mit Komplexer Behinderung & schwerste Behinderung

Autosomale Aberration Syndrome

Angelman Syndrom

Cornelia de Lange-Syndrom

5p-minus-Syndrom

Down-Syndrom (Trisomie 21)

Noonan-Syndrom

Prader-Willi-Syndrom

Smith-Magenis-Syndrom

Tuberöse Sklerose

Williams-Beuren Syndrom

Wolf-Hirschhorn-Syndrom

Gonosomale Aberration

Fragiles-X-Syndrom

Klinefelter-Syndrom

Ulrich-Turner-Syndrom

Angelman-Syndrom

Harry Angelman (1965)

1: 20.000-30.000

Deletion mütterliches 15q11-13

Ataxie, häufig unpassendes Gelächter, beeintr. Sprachentwicklung

Infektionen der Atmenwege, Mittelohrentzündungen, Übergewicht, abnormes EEG

sehr freundlich, gute visuelle Wahrnehmung, gutes Gedächtnis

 

Autismus-Specktrum-Störung

frühkindlicher Autismus, atypischer Autismus, Rett-Syndrom, desintegrative Störungen des Kindesalters, überaktive Störung mit Intelligenzminderung und Bewegungsstereotypien, Aspberger-Syndrom, sonstige tiefgreifende Entwicklungsstörungen

multikausale Ätiologie: genetische Einflüsse, komorbide Störungen, Hinrfunktionsstörungen, kognitive und neuropsychologische Symptome, emotionale sowie Störungen der Theory of Mind/ Empathie

 

Frühkindlicher Autismus

Leo Aspberger: abnorme/ beeinträchtigete Entwicklung (3-4 Lj.) in 3 psychopathologisches Bereichen der sozialen Interaktion, Kommunikation und repetiven Verhalten

Jungen 3-4x häufiger

Unfähigkeit Blickkontakt aufzustellen, ungewöhnliche Interessen, zwanghaftes Bedürfnis nach unveränderter Umwelt, Low-Functioning-Autismus (beeinträchtigte Intelligenz & Sprache) High-Functioning-Autismus (keine Intelligenz- oder Sprachbeeinträchtigungen)

Aspberger-Syndrom

Hans Aspberger (1941)

große Variation abhängig von Defin. 1-3:1000

keine allgemeine Entwicklungsverzögerung/sprachliche Beeinträchtigung/ kognitiven Bereich

Beeinträchtigungen in der sozialen Interaktion: kein sozialer Gesichtsausdruck, fehlendes soziales Lächeln, unübliche Gesten

Unfähig Beziehungen zu gleichaltrigen aufzubauen, Mangel an sozioemotionaler Gegenseitigkeit

großer Wortschatz mit originellen Wortschöpfungen, sonderinteresse an bestimmten Wissensgebieten

Cornelia de Lange-Syndrom

Cornelia Catharina de Lange (1933)

1:40.000-100.000

Ätiologie unklar

häufige Infektion der Atemwege

Cri-du-chat-Syndrom

5p-minus-Syndrom

Jérôme Léjeune (1963)

1:20.000-50.000 Frauen häufiger

partielle Deletion 5p15.2

Magen-, Darm-, Herz- und Atemprobleme

Kompetenzen: Motorik, lebenspraktische Fähigkeiten, freundlich

 

Down-Syndrom (Trisomie 21)

 

John Langdon Down

1:850-1.000

Trisomie des Chromosom 21 (Freie Translokationsform, Mosaik-Form)

zusätzliche Lidfalte, schräg nach oben Lidspalten, kleiner Mund + Kiefer, schmaler Gaumen, Minderwuchs, teils unvollständig entwickelte Handknochen, Sandalenfurche, Muskelhypotonie, verzögerte Sprachentwicklung

häufig: angeborene Herzfehler, Immunabwehrschwäche, Sehstörungen, Schwerhörigkeit, Hypothyreose(Schilddrüse), Hepatitis B, Leukämie, Adipositas, Demenz vom Alzheimer Typ

gute pragmatische Kompetenzen, gute soziale Kompetenzen, Erwerb der Schriftsprache, Freude am Imitieren der Bewegungsabläufe, Stärken im visuellen Bereich, frühe Lesekompetenz, musikalische Kompetenz

Fetales Alkohol-Syndrom

Jacqueline Rouquette (1957), Paul Lemonie (1968)

1:300-1.000

Alkoholembryopathie

kleine Lidspalten, kurze Stupsnase, dünner Oberlippe, Mikrozephalie

leicht Ablenkbar, Impulsiv, leichte Irritierbarkeit und Erregbarkeit

häufig: Augenerkrankungen, Mittelohrentzündungen, ZNSStörungen, angeborener Herzfehler, herabgesetztes Schmerzempfinden

soziale Kompetenzen, freundliches Wesen

Fragiles-X-Syndrom

James Purdon Marti, Julia Bell (1943)

1:2.500

gonosomale Aberration, Deletion Xq27.3

Noonan-Syndrom

Jacqueline Noonan (1963)

1:1.000-2.500

X0-Konstitution, autosomal dominant, 12qA

Minderwuchs, Skelettanomalien, Herzfehler, verzögerte Pubertät, Hodenhochstand

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