GdM: Strategie und Marketing
Definitionen etc zur Vorbereitung auf die Gesamtprüfung (UIBK) WS 2013/14
Definitionen etc zur Vorbereitung auf die Gesamtprüfung (UIBK) WS 2013/14
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Cartes-fiches
aktivitätsorientierte Definition
Marketing = Bündel von marktgerichteten Aktivitäten eines Unternehmens
beziehungsorientierte Definition
Marketing = Aufbau, Erhalt und Stärkung von Kundenbeziehungen
führungsorientierte Definition
Marketing = Führung des gesamten Unternehmens nach der Leitidee der Marktorientierung / marktorientiertes Entscheidungsverhalten von Unternehmen.
Konsumentenverhalten
alle beobachtbaren Handlungen von Individuen im Zusammenhang mit dem Kauf oder Konsum wirtschaftlicher Güter.
Aktivierung
Erregungszustand ("psychische Aktivität"), der den Konsumenten zu Handlungen stimuliert und ihn in den Zustand der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft versetzt.
Emotion
augenblicklicher oder anhaltender Gefühlszustand eines Individuums, der zumeist mit (mehr oder minder stärker) körperlicher Erregung verbunden ist.
Motivation
aktivierende Ausrichtung eines Individuums auf einen als positiv (oder negativ) bewerteten Zielzustand
Einstellung
relativ zeitbeständige innere Denkhaltung des Konsumenten gegenüber einer Person, Idee oder Sache, verbunden mit einer Wertung oder einer Erwartung
Involvement
zielgerichtete Form der Aktivierung des Konsumenten zur Suche, Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Informationen
Kundenzufriedenheit
spezielle Form der Einstellung des Kunden bezüglich der Zufriedenheit mit der Transaktion bzw. der Beziehung zum Anbieter
Werte
dauerhafte Überzeugung, dass ein bestimmtes Verhalten wünschenswert oder gut ist
Lebensstil
(Life Style) kennzeichnet die charakteristischen kulturellen und subkulturellen Verhaltensmuster Einzelner oder einer Gruppe von Personen. Im Lebensstil kommen die Werte - und Zielorientierungen der Konsumenten zum Ausdruck.
Informationssuche
aktive Suche nach externen Informationen im Umfeld des Individuums
Informationsaufnahme
sämtliche Vorgänge, in denen Informationen bzw. Reize aus der Umwelt zunächst in das sensorische Gedächtnis und dann weiter in das Kurzzeitgedächtnis gelangen
Informationsbeurteilung
Interpretation der aufgenommen Sinnesreize und Entscheidung im Kurzzeigedächtnis über deren Relevanz, Bewertung und Gewichtung
Informationsspeicherung
Speicherung von Information im Langzeitgedächtnis durch einen Prozess des Lernens.
Informationsabruf
Prozess des Erinnerns, so dass Informationen im Kurzzeitgedächtnis zur Verfügung stehen
wahrgenommenes Kaufrisiko
das wahrgenommene Risiko ist das unvollständigen Informationsstandes des Konsumenten und die subjektiv empfundene Unsicherheit im Hinblick auf potenzielle Verluste z.B. bezüglich der Funktionserfüllung oder finanzieller Investitionen.
Produkt
= ein Bündel von Eigenschaften, das auf die Schaffung von Kundennutzen (jedweder Art) abzielt
Produktmanagement
umfasst alle Tatbestände, die sich (1) auf die marktgerechte, dh an Kundenbedürfnisse orientierte Gestaltung, (2) bestehender und zukünftiger Produkte, unter Berücksichtigung unternehmerischer Zielsetzungen beziehen
Innovation
jedes Produkt (bzw. jeder Produktidee), das (die) von den Kunden als neu wahrgenommen wird.
Diffusion
Ausbreitung von Innovationen im Markt im Zeitablauf
Produktprogramm (Sortiment)
Gesamtheit der zu einem bestimmten Zeitpunkt von einem Unternehmen angebotenen Produkte.
Produktvariation
unter einer Produktvariation versteht man die Modifikation von Eigenschaften eines bereits existierenden Produktes, wobei dessen Kernfunktionen nicht verändert werden
Produktdifferenzierung
eine Produktdifferenzierung bezeichnet die Ergänzung eines bereits eingeführten Produktes um einen "Ableger" bzw. eine neue Produktvariante.
Diversifikation
Im Zuge der Diversifikation nimmt das Unternehmen Produkte in das Produktprogramm auf, die in keinem direkten Zusammenhang mit dem bisherigen Produktprogramm stehen
Marke
eine im Bewusstsein des Kunden verankerte Vorstellung, die das Angebot eines Unternehmens von Wettbewerbsangeboten differenziert.
Preis
Zahl der Geldeinheiten, die ein Käufer für eine Mengeneinheit des Produktes oder der Dienstleistung entrichten muss.
Preispolitik
umfasst alle Entscheidungen im Hinblick auf das vom Kunden für ein Produkt zu entrichtende Entgelt (Preis).
Preispolitik des Absatzes
Maß für die Stärke der Wirkung des Preises P auf den Absatz Q. Sie gibt das Verhältnis der relativen Änderung des Absatzes zu der sie verursachenden relativen Änderung des Preises an.
verhaltenswissenschaftlche Preistheorie
Die verhaltenswissenschaftliche Preistheorie untersucht, wie Kunden Preise tatsächlich wahrnehmen, beurteilen, speichern und erinnern.
Preisschwellen
Preise, bei denen sich die Preisbeurteilung durch den Kunden sprunghaft verändert
Referenzpreis
Preis, den der Kunde bei der Beurteilung anderer Preise als Vergleichsmaßstab heranzieht
Preisdifferenzierung
gleiche oder ähnliche Produkte werden verschiedenen Kunden (Segmenten) zu unterschiedlichen Preisen angeboten.