12.11


K. H.
Diese Lernkarten decken medizinische Themen auf Universitätsniveau ab, insbesondere Erkrankungen der inneren Organe und der HNO-Region. Sie behandeln Tumoren, Entzündungen wie Sialadenitis und Symptome, die mit Veränderungen der Mundschleimhaut, dem Ösophagus und der Parotis verbunden sind. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudierende und Ärzte, die sich auf Diagnostik und Therapie von HNO-Erkrankungen und inneren Erkrankungen spezialisieren möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
13.11.2015 / 11.12.2015

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Radiologie:

  • Radium-Brei-Schluck
  • Endosonographie -> Man kann die Wandschichten bestimmen -> und wo der Tumor wächst und auch Lymphknoten können abgegrenzt werden, T und N stadium ( Tiefe und Lymphknoten können beschrieben werden)

all1:

  • 56 jähriger Patient in NA bei Schmerzen im Brustkorb seit längerer Zeit

  • Vorerkrankungen: Art. Hypertonie, Adipositas, Nikotinabusus, pAVK
  • Primär: Ausschluss einer myokardialen Ursache(Blutabnahme und EKG), falls nicht, dann ist es ein nicht kardialer Brustschmerz
  • DD-kardial: ACS, Myokarditis, Perikarditis, Hypertensive Entgleisung, Kaediomyopathie
  • DD- nicht-kardial: Pneumothorax, Aortendissektion, Lungenembolioe, Pleuritis, GI-Ursachen -> die meisten erhöhen Troponin T und D-Dimere -> Aortendissektion! -> Dann direkt ins CT

Ursachen    eines    kardialen    Brustschmerzes    können    sein:

akutes    Koronarsyndrom/Myokardinfarkt,    Myokarditis,    Perikarditis,    hypertensive    Entgleisung,    Kardiomyopathie   

der    nicht‐kardiale    Thoraxschmerz    kann    entstehen    durch:   

Pneumothorax,    Aortendissektion,    Lungenembolie,    Pleuritis/Traumatisch    oder    GI‐Ursachen

die    gastroenterologischen    Ursachen    eines    nicht‐kardialen    Thoraxschmerzes    nach    Organ:

  • Ösophagus:    Refluxerkrankungen,    Motilitätsstörungen,    Ösophagitis,    Verletzungen    (Mallory‐Weiss),    Divertikel,    Hernien,    Fremdkörper   
  • Magen:    Ulcus    ventriculi,    Perforation   
  • Gallenwege:    akute    Cholezystitis   
  • Pankreas:    akute    Pankreatitis 

funktionelle    Dyspepsie:

für    >12Wo    in    einem    Jahr,    persistierende    od.    rez.    Oberbauchbeschwerden,    keine    organische    Ursacheauffindbar,    kein    Zusammenhang    mit    Defäkation

Ösophageale Symptome:

  • Sodbrennen
  • Regurgitationen
  • Dysphagie
  • Epigastrischer Schmerz

Extraösophageale Symptome:

  • Asthma
  • Chronischer Husten
  • Chronische Heiserkeit
  • Chronische Bronchitis
  • Sinusitis
  • Otits
  • Schlaf-Apnoe-Syndrom
  • Laryngitis
  • Pharyngitis
  • Larynx-CA
  • Pharynx-CA
  • Idiopathische Lungenfibrose
  • Zahnerosionen

GERD

GERD unterschieden in NERD(60%) und ERD(40%)

pH-Metrie -> Säure steigt auf

NERD -> Nicht erosive Reflux-KH -> Man sieht nichts in der Gastroskopie, aber in der pH-Metrie

ERD-> Erosive Refluxkrankheit, hier gibt es verschiedene Grad einteilungen

GERD    ist    definiert    als:

Durch    Rückfluss    von    Mageninhalt    hervorgerufene    Beschwerden,    die    zu    einer    Beeinträchtigung    der    Lebensqualität    führen.   

eine    GERD    ist    in       

  • 60%    eine    nicht    erosive    Reflux‐Krankheit    NERD   
  • 40%    eine    erosive    Reflux‐Krankheit    ERD   
  • 5‐10%    finden    sich    extraintestinale    Manifestationen   

bzgl.    der    Pathophysiologie    siehe    rechts  

Klinik der GERD

  • ösophageale    Symptome    sind    Sodbrennen,    Regurgitation,    Dysphagie    und    epigastrischer    Schmerz   
  • extraösophageale    Symptome    bestehen    aus    Asthma,    chronischer    Husten,    chronische    Heiserkeit   

(weiterhin    chron.    Bronchitis,    Sinusitis,    Otitis,    Schlaf‐Apnoe‐Syndrom,    Laryngitis/Pharyngitis    bzw.    – Ca,    idiopathische    Lungenfibrose    und    Zahnerosionen)   

der    Barrett‐Ösophagus 

  (=Endobrachyösophagus)    ist    der    histologische    Nachweis    von    intestinalem    metaplastischen    Zylinderepithel,    hierbei    besteht    ein    Karzinomrisiko    von    0,5‐3%/Patientenjahr    ° zu    unterscheiden    sind    der    Long‐Segment‐Barrett    >3cm    und    der    Short‐Segment‐Barrett    <3cm   

10er‐Regel:

 10%    d.    Pat.    mit    Refluxbeschwerden    haben    eine    Refluxösophagitis,    10%    davon    entwickeln    einen    Barrett‐Ösophagus

eine    Gastropskopie    sollte    bei    folgenden    Alarmsymptomen    durchgeführt    werden:

  • Dysphagie   
  • starke    Schmerzen   
  • Anämie   
  • Gewichtsverlust   
  • atypische    Symptome    (zB    extraösophageale    Symptome)   
  • chron.    Refluxsymptome   
  • Indikation    bei    Alter>45J.    großzügig    stellen 

Stadieneinteilung des GERD

es    gibt    verschiedene    Stadieneinteilungen,    am    wichtigsten    ist    die    Klassifikation    nach    Savary    und    Miller,    darüber    hinaus    gibt    es    noch    die    Los    Angeles    und    die    MUSE‐Klassifikation    (Metaplasie,    Ulcus,    Striktur,    Erosion    zur    Bewertung    d.    Barrett    und    des    Ulkus)

die    pH‐Metrie    im    Ösophagus 

  •  sollte    bei    persistierenden    Beschwerden    unter    Standardtherapie    und    zur   

Diagnosesicherung    des    NERD    eingesetzt    werden   

  • Parameter    ist    die    relative    Refluxdauer    (pH<4    in    %    der    Messdauer),    Norwerte    liegen    bei    <8%    tagsüber    und    <3%    nachts   

Therapie der Refluxösophagitis:

  • Lifestylemedikation
  • Protonenpumpeninhibitoren
  • Operativ: Fundoplicatio
  • Bett anwinkeln

NW Protonenpumpeninhibitoren:

Schwindel, Kopfschmerzen, Durchfall, Obstipation, Exanthem, Wichtig: Erhöhung der Leberenzyme

KI: Schwangerschaft und Stillzeit

Barett-Ösophagus:

Schleimhaut ist nicht dafür gemacht Säure auszuhalten

-> Dysplasie entwickeln sich -> Karzinom

  • Short Segment -> Kontrolle alle 4 Jahre
  • Long Segment -> bekommt schneller Krebs -> Kontrolle alle 3 Jahre
  • -> dort ist es unterschiedlich wie stark Krebs entsteht
  • Immer dann wenn eine highgrade Dysplasie auftritt, muss es entfernt werden und engmaschige Überwachung

Kappenmukosektomie

Das was weg soll. Darunter wird wasser gespritzt und dann wird beides Abgesaugt

Radiofrequenzablation

Sonde brennt alles Kreisförmig weg

Prognose Ösophaguskarzinom:

  • In situ : 95% überleben
  • Später 10-15%

Achalasie:

  • Neuromuskuläre Erkrsnkung
  • Verlust inhibitorische innervation der Ösophagus Mukulatur
  • Möglicherweise Autoimmun, Viren oder Chargas-Krankheit

Achalasie:

neuromuskuläre    Erkrankung    gekennzeichnet    durch   

  • mangelnde    Erschlaffung    des    unteren    Ösophagussphinkters    UÖS   
  • fehlende    propulsive    Peristaltik    des    tubulären    Ösophagus   
  • durch    Verlust    der    inhibitorischen,    NO‐produzierenden    Innervation    der    Ösophagusmuskulatur    (Plexus    Auerbach)   
  • Ursache:    Infektion/Autoimmun???,    sekundäre    Achalasie    in    Tropen    durch    Chagas

Klinik der Achalsie

  • Dysphagie    (Nachtrinken)   
  • Regurgitation   
  • retrosternale    Schmerzen   
  • Globusgefühl

Diagnostik  der Achalgesie

  • Röntgen‐Ösophagus‐Breischluck:    hier    ergibt    sich    die    typische    „Sektglas‐Form“       
  • Manometrie:    Quantifizierung    der    Störung,    →Goldstandard    in    der    Diagnostik    d.    Achalasie

Therapie der Achalgesie

  • medikamentös    mit    Nitraten    und    Calciumantagonisten    →    geringe    Wirksamkeit   
  • die    pneumatische    Dilatation    des    UÖS    mit    einem    Ballon    hat    eine    70%ige    primäre    Erfolgsrate,    nur    40%    langfristig    →    häufige    Wiederholung,    das    Perforationsrisiko    liegt    bei    2%;    Methode    der    1.    Wahl!   
  • operativ    mittels    Myotomie    (Spaltung    d.    Ösopahgusmuskulatur    auf    4‐5cm    Länge;    Ind.:    nach    erfolgloser    Dilatation    od.    primär    bei    jungen    Pat.   
  • endoskopische    Injektion    von    Botulinum‐Toxin   
  • das    Problem    aller    Methoden    ist    in    bis    zu    10%    eine    Insuffizienz    d.    UÖS    (=LES)    mit    Entwicklung    einer    GERD

Differentialdiagnosen

der Achalgesie

  • der    diffuse    Ösophagusspasmus    ist    gekennzeichet    durch    nichtperistaltische    spontane    Kontraktionen   
  • beim    hyperkontraktilen    Ösophagus    ist    die    Peristaltik    erhalten,    die    Druckamplitude    und    –dauer    jedoch    drastische    erhöht    (→Nussknackerösophagus)

Medis bei Achalgesie

  • Nitrate
  • Ca- Antagonisten
  • Pneumatische Dilatation
  • Erfolgsrate 70%, aber es muss häufig wiederholt werden
  • Botox-Injektion
  • Chirurgische Myotomie -> aufspaltung der Muskelschichten

 

Entzündlich, akut:

Parotitis epdemica-> Mumps

Radiogene Sialadenitis

Marantische Sialadenitis bei Patienten im reduzierten Allgemeinzustand und reduziertem Speichelfluss

Akute obstruktive Sialadenitis

Entzündlich, chronisch:

Chronisch-rezidivierende Parotitis

Chronisch Sklerosierende Sialadenitis der Gl submandibularis ( im Endstadium wird es ein Küttner-Tumor) durch Speichelsteine, Medikamente, Immunschwäche,  regionale Bestrahlung, Flüssigkeitsmangel, schlechte Mundhygiene

Immun Sialadenitis

Sjögren‐Syndrom: Auto AK gegen Ausführgang epithel, oft assoziiert mit anderen rheumatischen Erkrankungen

Heerfordt‐Syndrom: Varianteder Sarkoidose

Küttner‐Tumor: chronisch sklerosierende Sialadenitis der Gl.submandibularis

Speichelsteine am häufigsten

->Submandibularis

Küttner-Tumor ->

massiv vernarbte Drüse durch immer wieder auftretende

Sjögren ->

Primär oder sekundär auf Grund einer andern Immunkrankheit

Sialolithiasis

-> Submandibularis 83%

-> Parotis 10%

Sublingualis 7%

Hospitalisierung

  • Bei Sialolithioasis, papillennah in Lokalanästhesie
  • Iv. Antibiotika Gabe
  • Normalisieren des Wasser und Elektrolytaushalts

Sialographie

Methode: Einführen einer Kanüle in die Speichelgang‐Öffnung→Injektionvon wasserlöslichemKM→Rontgen

Akute Sialadenitis:

  • Elastographie mit dem Ultraschall -> rot weich, hart blau
  • Akute Entzümdung sehr weich

Therapie der Sialadenitis:

  • Elastographie mit dem Ultraschall -> rot weich, hart blau
  • Akute Entzümdung sehr weich

Marsupialisation:

  • Stein rausholen und neuen Ausgang schaffen

Étudier