Funktionsmorphologie

Funktionsmorphologie der Tiere

Funktionsmorphologie der Tiere


M. D.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Funktionsmorphologie von Wirbeltieren und anderen Chordaten, geeignet für Universitätsniveau. Sie behandeln Strukturen und Funktionen verschiedener Gruppen wie Mammalia, Reptilia, Aves und Haie, einschließlich spezifischer Merkmale wie das Revolvergebiss der Haie oder die Atmung von Fröschen. Die Karteikarten eignen sich für Biologiestudenten, die sich auf die Anatomie und Physiologie von Wirbeltieren und verwandten Gruppen spezialisieren möchten.
Karten
75
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
29.03.2015 / 04.02.2025

Lernkarten

Nenne Sie die Chordatenmerkmale!

Chorda dorsalis

Postanaler Schwanz

Neuralrohr

Kiemendarm

Wozu dienen die Pigmentbecherocellen von Branchistoma lanceolatum im Rückenmark?

Lichtsinnesorgan mit Richtungsempfindlichkeit

Beschreiben Sie den Weg der Geschlechtsprodukte von B. lanceolatum!

Gonaden in Peribranchialraumwänden platzen auf und Gonaden schwimmen im Wasser im Peribranchialraum. Gonaden verlassen im Wasser durch Atrioporus

Was unterscheidet Schleimaale und Neunaugeeim n in dem in der Vorlesung verwendeten Stammbaum?

Wirbelsäule bei Neunaugen

Nennen Sie die extraembryonalen Membranen und ihre Funktion!

Dottersack: Nährstoffversorgung des Embryos

Allantois: Speicherorgan

Chorion: Gasaustausch

Amnion: Schutz des Embryos gegen mechanische Erschütterungen und Austrocknung

Wie verläuft der Transport des Atemwassers bei Osteichtyes?

Durch Kiemendeckel (Operculum), Kiefer und Mundhöhlenboden

Die Placoidschuppen sind homolog zu ....

Zähnen

Welches Prinzip verbessert den Gasaustausch bei Kiemen?

Gegenstromprinzip

Nennen Sie die Zahntypen bei einem heterodontem Gebiss!

Schneidezähne (Incivisi)

Eckzähne (Canini)

Vordere Backenzähne (Praemolare)

Hintere Backenzähne (Molare)

Unterschied zwischen heterdont und diphyodont?

Heterdont: Gebiss mit verschiedenen Zahntypen

Diphyodont: Auftreten von 2 Zahngenerationen

Was ist ein Monophylum?

Taxon, dessen Vertreter sich auf einen nur ihnen gemeinsamen Vorfahren zurückführen lassen

Nennen Sie die Klassen der Amphibien!

Urodela (Schwanzlurche)

Anura (Froschlurche)

Apoda (Blindwühlen)

Wozu dient der Schleim der Knochenfische?

Schleim verbessert das hydrodynamische gleiten durch das Wasser, woraus leichteres schwimmen resultiert.

Das Wasser reibt weniger am Körper!

Was bildet das primäre und was das sekundäre Kiefergelenk?

Primäres: Artikulare und Quadratum

Sekundäres: Dentale und Squamosum

Wie ist die Lebensweise von larvaler und adulter Seescheiden (Ascidiacea)?

Larvale Seescheiden: freischwimmend, durch Metamorphose entwickeln sich adulte Tiere.

Adulte Seescheiden: sessl (solitäre, koloniale oder soziale Ascidien)

Funktion der Flügel / Quermuskulatur bei B. lanceolatum?

Auspressen von Wasser, Entleerung des Peribranchialraums

Wozu dienen die Lorenzinischen Ampullen der Haie?

Dienen der Elektroperzeption: Wahrnehmung elektrisches Felder und Temperaturunterschiede --> Beute fangen

Befruchtung der Selachii?

Innere Befruchtung, Bauchflossen der Männchen sind paarige Begattungsorgane

Was fehlt den Physoclisten im Vergleich zu Physostomen?

Verbindung der Schwimmblase zum Darm

Welche ungewöhnliche Merkmalskombination findet man bei Acanthosthega, einem Fossil aus dem Devon?

Landwirbeltier: Extremitätenskelett der Tetrapoden

Fisch: knöchernde Kiemenbögen --> Kiemen, Skelettelemente die Flossenraum gestützt haben

Welches Merkmal wird zur Unterscheidung der Anapsida, Synapside und Diapsida herangezogen?

Die Anzahl der Schläfenfenster

Nach Einschluss der .... können Reptilia weiter als monophyletische Gruppe betrachtet werden.

Aves

Wozu dient der Brustbeimkamm der Vögel?

Befestigung der großen Brustmukeln. Ansatzstelle der Brustmuskulatur.

Homologisieren sie folgende Strukturen: Hammer, Amboss, Steigbügel

Hammer = Malleus Articulare

Amboss = Incus Quadratum

Steigbügel = Stapes Hyomandibulare

Das in den Kiemendarm aufgenommene Wasser gelangt bei der Adultform von B. lanceolatum ...

Über den Peribranchialraum und den Atrioporus nach außen

Wie entsteht ontogenetisch das Neuralrohr?

Neurulation: Einfurchung des Ectoderm an der dorsalen Mittellinie (Neuralplatte). Ectoderm löst sich vom Oberflächenepithel, sinkt nach unten und schließt sich zum Neuralrohr

Welche Untergruppe der Chordata gehört schon zu den Craniota aber noch nicht zu den Vertebrata?

Schleimaale

Welcher Begriff beschreibt den Zahnwechsel der Haie?

Revolvergebiss

Welche Bauplanelemente ermöglichen die Entstehung schnell schwimmender Formen mit räüberischer Ernährungsweise?

Paarige Flossen und Kiefer

Welche Struktur fungiert bei Knochenfischen als Saugpumpe?

Mundhöhle und Kiemenhöhle, zwei hintereinander geschaltete Pumpen

Wovon sind die Knochenschuppen der Osteichyes bedeckt?

Epidermaler Überzug und darüber Schleim

Welche Erfindung ermöglicht den Amniota als erste Wirbeltiergruppe eine Entwicklung auf dem Land?

Amniotisches Ei

Bennen Sie die nächsten heute noch lebenden Verwandten der Vögel!

Krokodile

Auf welche Untergruppe der Reptilia lassen sich evolutiv die Säugetiere zurückführen?

Synapsida

Was wissen Sie über die Größe, Ernährungsweise und Chronobiologie der ersten Säugetiere?

Mausgroß, insectivor und nachtaktiv

Die Säugetiere stammen von den Therapsida ab (säugetierähnliche Reptilien, die von den Synapsida abstammen) ungefähre vor 220 Mio. Jahren. Konnten sich erst nach Aussterben der Dinos (Ende der Kreidezeit vor 65 Mio. Jahren) richtig entwickeln.

Welche extraembryonale Struktur steht im direkten Kontakt mit dem maternalen Placentagewebe?

Chorion

Material der Zähne von Neunaugen?

Horn

Funktion der Spiralfalte des Mitteldarms bei Haien?

Vergrößerung der resorptiven Oberfläche

Welches Merkmal gilt aus Neuerwerb der Gruppen, die Schleimaale, Neunaugen und Kiefermünder vereint? Wie heißt diese Gruppe?

Cranioten --> Cephalisation (Kopfbildung)

Warum sind Vögel zahnlos?

Wegen zu hohem Gewicht der Zähne und Schwerpunkt für das Fliegen; Zerkleinerung der Nahrung im Muskelmagen

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