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Führung und Zusammenarbeit

Wirtschaftsfachwirt IHK

Wirtschaftsfachwirt IHK


Kartei Details

Karten 20
Lernende 28
Sprache Deutsch
Kategorie BWL
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 04.10.2015 / 03.03.2024
Lizenzierung Keine Angabe
Weblink
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Persönlichkeit und berufliche Entwicklung

Leistungsfähigkeit: die Gesamtheit der Kenntnisse und Fertigkeiten eines Menschen, aber auch die individuell unterschiedliche Begabung, diese zu kombinieren und sinnvoll einzusetzen.

Leistungsbereitschaft: die sich aus der individuellen Einstellung ergebende Motivation, die Leistungsfähigkeit auch abzurufen.

Einflussfaktoren: Selbstbild des Menschen, Wertesystem, Motivationsstruktur.

Sozialverhalten

Überwiegend in Kindheit und Jugend ausgeprägte Anpassung an das gesellschaftliche Umfeld. Dadurch im Kern zwar bereits früh geprägte, aber auch beim Erwachsenen stets veränderbare Formen der Interaktion mit anderen Menschen, wesentlich bestimmend für die Sozialkompetenz.

Rechtliche Grundlagen bestimmter Personengruppen

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG), Verbot der Benachteiligung wegen Rasse, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sekueller Identität. Bei Verstößen eventuell Schadenersatz- oder Entschädigungsansprüche gegen den Arbeitgeber.

Angebote einzelner Personengruppen

  • Jugendliche, Auszubildende: Rechtsgrundlage Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG), für Ausbildung: Berufsbildungsgesetz (BBiG)
  • Senioren, ältere Mitarbeiter: Teilzeitangebote, Nutzen der Erfahrung durch Aufträge für Mentoring.
  • Frauen: Betreuungsangebote für Kinder, flexiblere Arbeitszeitmodelle, Übergangsregelungen nach Mutterschutz.
  • Mitarbeiterentsendung ins Ausland: Sprachunterricht, Hilfe bei Wohnungs- und Schulsuche für Familie, Garantien für Einsatz nach Ende des Aufenthalts.
  • Migranten: Angebote von Sprach- / Integrationskursen, Bilden "gemischter" Teams bzw. Gruppen, Sprecher und/oder Tutor für jede Kulturgruppe.

Identifikation

mögliche Ursachen für mangelnde emotionale Bindung an die Firma:

  • lückenhafter Informationsfluss
  • keine Einflussmöglichkeit
  • Gefühl der Vernachlässigung durch Vorgesetzte
  • Eindruck einer ungerechten Behandlung
  • Reaktion auf Überforderung

Maßnahmen der Motivation

  • Verbesserung der internen Kommunikation / Information, Möglichkeiten für Mitarbeiter zur Stellungnahme
  • Mitwirkung der Mitarbeiter durch Vorschlagswesen
  • Angebote für Fortbildung
  • Einführung einer Umsatzbeteiligung
  • Prämien bei Zielerreichung
  • Durchführung von Gemeinschaftsveranstaltungen, Events

Führungsstile

  • autoritär
  • kooperativ
  • laissez-faire
  • situativ

Autoritärer (autokratischer) Führungsstil

Kennzeichen: Entscheidungen durch den Vorgesetzten ohne Rücksprache und ohne Begründung.

Vorteile: klare Regelung des Informationsflusses, einheitliche Anweisungen, klare Zuständigkeit und Verantwortung.
Nachteile: fehlende Teilhabe der Mitarbeiter, Motivation der Mitarbeiter rückläufig, evtl. Überforderung des Vorgesetzten, Gefahr von Fehlentscheidungen.
Geeignet in Funktionsbereichen ohne hohe Anforderungen an Flexibilität und Kreativität wie zB Durchführung von Buchungen, Eingabe von Daten, bei unmotiverten und/oder unqualifizierten Mitarbeitern

Patriarchalischer Führungsstil unterscheidet sich davon durch besondere Fürsorge des Führenden (Unternehmers) für "seine" Mitarbeiter und entsprechend besonderer Identifikation und Treue der Mitarbeiter.
"bürokratisch! durch eine rein formale Ableitung der Anweisungen aus starren Vorschriften.
Charismatischer Führungsstil meint eine auf der persönlichen Ausstrahlung des Führenden beruhende Autorität und ist so gesehen auch kein "Führungsstil", sondern eine Form der Führungs-Kompetenz.