Führung und Organisation, Stufe Marketingleiter

Führung und Organisation, Stufe Marketingleiter

Führung und Organisation, Stufe Marketingleiter


D. L.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Führungsstile, Organisationsstrukturen und Managementmodelle, geeignet für angehende Marketingleiter. Sie behandeln Themen wie Aufbauorganisation, Führungsstile, Projektmanagement und Lohnsysteme, inklusive der kritischen Pfad Methodik und der Metra Potential Methode. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Führungskräfte, die ihre Kenntnisse in strategischer Planung, Problemlösung und Teamführung vertiefen möchten, um effektivere Entscheidungen zu treffen und ihre Teams besser zu führen.
Flashcards
97
Students
11
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
21.01.2015 / 06.07.2023

Flashcards

Phasen Projektablauf?

1 Projektinitialisierung
2 Vorstudie


Meilenstein Entscheid
 

3 Hauptstudie
 

Meilenstein Entscheid/Alternativen
 

4 Realisierung
5 Erfolgskontrolle
6 Erhaltungsphase

Welche Führungsmodelle kennen Sie?

KKK - Kommandieren - Kontrollieren - Korrigieren
KKK - Kommunizieren - Kooperieren - Koordinieren
KKK - Kinder - Küche - Kirche
FFF - Fordern - Fördern - Feedback geben

Bestandteile der Prozessorganisation?

  • Management Processes
  • Value Chain (Kernprozesse)
  • Support Processes

Führungsstilkonzept nach Lewin?

  • Autoritär/Autokratisch
  • Demokratisch/Kooperativ
  • Laissez-faire

-> eindimensionales Konzept

Was gehört zu den "Prozessen" im St. Galler Management-Modell?

  • Managementprozesse -> strategisch
  • Geschäftsprozesse -> operativ
  • Unterstützungsprozesse -> z. B. HR, Bau, Finanzen

Elemente des Kommunikationsquadrates nach Schulz von Thun?

  • Inhalt (sachlich) -> Tatsache/Thema -> worüber ich informiere
  • Selbstoffenbarung -> Ausdruck -> was ich von mir selbst kundgebe
  • Appell -> Lenkung -> wozu ich den anderen veranlassen möchte
  • Beziehung -> Kontakt -> was ich von dir halte/wie wir zueinander stehen

Was gehört zu den "Anspruchsgruppen/Stakeholdern" im St. Galler Management-Modell?

  • Kapitalgeber
  • Kunden
  • Mitarbeitende
  • Öffentlichkeit/NGOs
  • Staat
  • Lieferanten
  • Konkurrenz

Elemente der Leistungsmotivationstheorie nach McClelland?

  • Bedürfnis nach Leistung
  • Machtstreben
  • Bedürfnis nach Zugehörigkeit
  • (Vermeidungsstreben)

Was gehört zu den "Interaktionsthemen" im St. Galler Management-Modell?

  • Ressourcen
  • Normen und Werte
  • Anliegen und Interessen

Elemente des Organisationswürfels nach Götz-Schmid?

Aufbauorganisation (Organigramm)

  • Aufgabe
  • Aufgabenträger
  • Sachmittel
  • Information

 

Ablauforganisation

  • Zeit
  • Raum
  • Menge

 

Aufbau des zweidimensionalen Führungsstils nach Blake & Mouton?

Verhaltensgitter (Managerial Grid)

Achsen: Betonung des Menschen (Mitarbeiterbezogen) / Betonung der Produktion (Aufgabenbezogen)

1.1 Ueberlebensmanagement
1.9 Glacehandschuh-Management
5.5 Organisationsmanagement
9.1 Befehl-Gehorsam-Management
9.9 Team-Management

Bestandteile Johari-Fenster?

A Oeffentlicher Bereich (mir und den anderen bekannt)
B Privater Bereich (nur mir bekannt)
C Blinder Fleck (nur anderen bekannt)
D Unbewusstes (mir und anderen unbekannt)

Ziele einer Organisationsänderung?

Verbesserung von:

  • Effizienz
  • Effektivität
  • Wirtschaftlichkeit
  • Einfachheit
  • Evtl. Flexibilität, Stabilität

Führungsstil nach Hersey Blanchard?

Dimensionen: Reifegrad, Unterstützung, Dirigierendes Verhalten -> Dreidimensionaler/situativer Führungsstil

Unterteilung in 4 Quadranten:
S1 nicht fähig/nicht willig -> Anweisen
S2 nicht fähig/willig -> Ueberzeugen
S3 fähig/nicht willig -> Partizipieren
S4 fähig/willig -> Delegieren

Grundbegriffe: Beziehungsorientierung, Aufgabenorientierung, Reifegrad der Geführten

Nennen Sie die Führungsinstrumente im Alltag.

  • Anforderungsprofil
  • Stellenbeschreibung
  • Weisungen/Normen
  • Entlöhnung
  • Qualifikation
  • Funktionsdiagramm
  • Ablaufdiagramm
  • Organigramm
  • Infogramm (hilft im Führungsprozess die Informationsflüsse zu institutionalisieren)
  • MA-Handbuch / Führungshandbuch

Voraussetzungen und Grundlagen der Führung?

  • Legitimierte Macht: Legitim gemäss Organigramm, Stellenbeschreibung oder Vertrag
  • Expertenmacht: Fachwissen, Führungswissen
  • Referenzmacht: Sozialkompetenz, angeborene Führungsautorität, Vorbild
  • Sanktionsmacht: Positive und negative Sanktionen aussprechen (Bestrafung und Belohnung)
  • Informationsmacht: Information aufgrund Funktion, Mitarbeiter entscheidet, was er weitergibt

 

  • Formale Autorität: Basiert auf Aufbauorganisation -> analog legitimierte Macht
  • Fachliche Autorität: Wissen, Können, Erfahrung, Fähigkeiten -> analog Expertenmacht
  • Menschliche Autorität: Ausstrahlung, Persönlichkeit, Sozialkompetenz, Integrität -> analog Referenzmacht

Beurteilungskriterien Aufbauorganisation?

  • Leitungsspanne
  • Stufenbildung
  • Kompetenzen
  • Informationsfluss
  • Wirtschaftlichkeit
  • Flexibilität
  • Verantwortungen
  • Zugehörigkeit der Stellen
  • Transparenz

Was gehört zu den "Entwicklungsmodi" im St. Galler Management-Modell?

  • Erneuerung
  • Optimierung

Elemente Projektantrag

-> "Wunschpapier"

  • Organisatorische Daten
  • Kurze Beschreibung des Projektes
  • Voraussichtlicher Nutzen (wenn möglich unterteilt in qualitativ/quantitativ)
  • Projektkosten resp. Budget
  • Konsequenzen bei Nichtrealisierung
  • Risiken
  • Auswirkungen auf die Organisation (personelle Situation, kommende Aufgaben, Einsatz von Sachmitteln)
  • Organisatorischer Umfang (welche Abteilungen sind direkt oder indirekt vom Vorhaben betroffen?)
  • Nächste Schritte -> noch KEIN detaillierter Terminplan
  • Unterschriften der Antragsteller

Lernphasen?

  • Fachwissen vermitteln (z. B. Grundlage, Theorie)
  • Anwenden (z. B. Gruppenarbeiten)
  • Test, Praxisanwendungen

Organisatorische Inhalte und Aufgaben der Aufbauorganisation?

Regelung von

  • Stelle (Bündeln von Aufgaben, Zuordnen von Kompetenzen
  • Leitungssystem (Über- und Unterordnung von Stellen)
  • Informationssystem (Bereitstellen von Informationen, Regelung der Zugriffs- und Empfangsberechtigung)
  • Kommunikationssystem (Einrichten von Wegen zum Informationstransport)
  • Sachmittelsystem (Auswahl und Einsatz geeigneter Sachmittel)

Elemente der Motivatoren nach Herzberg?

  • Leistung
  • Anerkennung
  • Arbeit selbst (Arbeitsinhalt)
  • Verantwortung
  • Berufliches Fortkommen (Beförderung)
  • Wachstum (Weiterbildung)

Beurteilungskriterien Ablauforganisation?

  • Klare Routineabläufe
  • Einfachheit der Abläufe
  • Wirtschaftlichkeit
  • Schnelligkeit der Abläufe
  • Fixierung der Abläufe
  • Fehler bei den Abläufen

Organisatorische Inhalte und Aufgaben der Ablauforganisation?

Regelung/Definition von

  • logischen Beziehungen (Bedingungen, unter denen etwas zu tun ist und der Parallelläufe)
  • zeitlichen Beziehungen
  • räumlichen Beziehungen (Bearbeitungsorte und Transportwege)
  • mengenmässigen Beziehungen (Festlegen von Aufgabengruppen zur Bewältigung von anfallenden Mengenvolumen)

 

 

X-Y-Theorie nach McGregor?

X: Mensch wird grundsätzlich negativ betrachtet
Y: Mensch wird grundsätzlich positiv betrachtet

Welche Führungstechniken kennen Sie?

Management by Objectives
Management by Delegation
Management by Exception
Management by Systems
Management by Results

Aufbau/Inhalt einer Stellenbeschreibung?

  • Instanzenbild
  • Aufgaben
  • Kompetenzen
  • Verantwortung
  • Diverses
  • Datum/Unterschrift

Magisches Dreieck der Prozesse?

  • Qualität (Ziel: möglichst hoch)
  • Zeit (Ziel: möglichst kurz)
  • Kosten (Ziel: möglichst tief)

Definition/Unterteilung "Führung"

  • Unternehmensführung
    • Ebene Gesamtsystem
    • Zielsetzung Harmonisierung
    • Verhaltensnormen
    • Kapazitäten planen
    • Entscheide mit Tragweite
    • Unternehmensziele setzen
  • Menschenführung
    • Einzelne Person
    • Soziales System
    • Veranlassung zielentsprechendes Handeln

Aufbau/Elemente St. Galler Management-Modell?

  • Prozesse
  • Ordnungsmomente
  • Entwicklungsmodi
  • Anspruchsgruppen (Stakeholder)
  • Interaktionsthemen
  • Umweltsphären

Was gehört zu den "Ordnungsmomenten" im St. Galler Management-Modell?

  • Strategie
  • Strukturen
  • Kultur

Definition/Unterteilung "Management"

  • Institutionales Management
  • Funktionales Management
  • Management als Instrument

Elemente des Zürcher Management-Modells nach Edwin Rühli?

P lanung der Aufgabe
E ntscheidung nach Entscheidungskriterien, mit Entscheidungshilfen
A nordnen und Ausführen der Aufgabe
K ontrolle der Aufgabe/Zielerreichung

… kommunizieren…

Elemente der Maslow-Pyramide?

1. Grundbedürfnisse
2. Sicherheit
3. Soziale Bedürfnisse
4. Wertschätzung und Anerkennung
5. Selbstverwirklichung

Arten der Stellvertretung?

  • Vollamtlicher Stellvertreter -> bei längerer Abwesenheit
  • Ersatzmann "Springer" -> Völlig unabhängig von Geist und Person des Stelleninhabers
  • Nebenamtlicher Stellvertreter -> Handelt im Sinne des Stelleninhabers
  • Teilstellvertreter -> Stelle wird in Teilfunktionen aufgeteilt, verschiedene nebenamtliche Stellvertreter

4 Arten von Führungsmitteln?

  • Prozessbezogene
  • Aufgabenbezogene
  • Personenbezogene
  • Informationsbezogene

Bei welchen der Eskalationsstufen nach Glasl entsteht eine Win-Lose-Situation?

4 Images, Koalitionen
5 Gesichtsverlust, öffentliche Blossstellung
6 Drohstrategien

Elemente von Herzbergs Zweifaktorentheorie?

Unterteilung in Hygienefaktoren (Unzufriedenheitsfaktoren) und Motivatoren (Zufriedenheitsfaktoren)


Die Hygienefaktoren können so weit motivieren, dass der Mensch bei der Arbeit nicht unzufrieden ist. Zufriedenheit wird aber noch nicht erreicht. Erst die Motivationsfaktoren führen weiter zur Arbeitszufriedenheit.
 

Category-Management-Prozess in 8 Schritten?

  • Kategorie-Definition
  • Kategorie-Rolle
  • Kategorie-Analyse
  • Kategorie-Ziele
  • Kategorie-Strategien
  • Kategorie-Taktiken
  • Planumsetzung
  • Kategorie-Ueberprüfung/Monitoring

Führungsstilkonzept nach Tannenbaum/Schmid?

  • Autoritär
  • Patriarchisch
  • Informierend
  • Beratend
  • Kooperativ
  • Partizipativ
  • Demokratisch

-> eindimensionale Dimension wird ergänzt um den Grad der Entscheidungspartizipation)

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