FÜHRUNG 3
Lektion 3 Führung aus Mauro Feltres Scripts
Lektion 3 Führung aus Mauro Feltres Scripts
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Flashcards
Was heisst «Motivation»?
Motivation bedeutet «Triebkraft» und bezeichnet das auf emotionaler und neuronaler Aktivität (Aktivierung) beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten. Die Gesamtheit der Beweggründe (Motive), die zur Handlungsbereitschaft führen, nennt man Motivation.
Motivation = persönliche Anstrengung
Warum arbeiten wir? Was motiviert uns? Zählen Sie Faktoren auf.
Man unterscheided intrinsische und extrinsische Motivationsfaktoren. Grundsätzlich kann man sagen, dass alle unsere Motivation auf die Befriedigung gewisser Bedürfnisse abzielt: Maslowsche Bedürfnispyramide
Intrinsiche Motivationsfaktoren: die Aufgabe selbst/die Aufgabengestaltung, Erfolgserlebnis, Freiheit/Selbstbestimmung, Sinn der Aufgabe, ...
Extrinsische Motivationsfaktoren: Lohn, Lob, Prämien, Bonus, Status, Privilegien, Coaching, Hilfsmittel, Karriere, ...
Grenzen Sie von der Motivation die Manipulation ab.
Manipulation negativ psychologisch beschrieben ist eine Beeinflussung, welche dazu führt, dass der Manipulierte (MA) etwas tut, das er nicht möchte und/oder nicht versteht und das abschliessend zu seinem Nachteil endet.
- Ziel: Der MA tut etwas, das er nicht möchte
- Effekt: Willensabbau
- Strategie: Ausnutzen der Macht
- Wirkung: Demotivation/Frust/Leistungsrückgang
Nennen Sie einige Motivationstheorien.
- Maslow-Pyramide
- Alderfer ERG
- Herzberg's Zweifaktoren-Theorie
- McClelland's Leisgungsmotivationstheorie
- XY-Theorie nach Mc Gregor
Was ist Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie?
Herzberg unterscheidet zwei Arten von Einflussgrössen, zum einen Faktoren, die auf den Inhalt der Arbeit bezogen sind (Motivatoren), und zum anderen Faktoren, die auf den Kontext der Arbeit bezogen sind (Hygienefaktoren).
Zufriedenheit und Unzufriedenheit stellen nicht die beiden äussersten Ausprägungen einer Eigenschaft dar, sondern sind als zwei unabhängige Eigenschaften zu betrachten.
Zufriedenheit besteht also nicht zwangsläufig, wenn keine Gründe für Unzufriedenheit vorliegen.
Hygienefaktoren – verhindern bei positiver Ausprägung die Entstehung von Unzufriedenheit, tragen aber nicht zur Zufriedenheit bei.
Motivatoren – Motivatoren beeinflussen die Motivation zur Leistung selbst und kommen schwerpunktmässig aus dem Arbeitsinhalt.
Erläutern Sie die XY-Theorie nach Mc Gregor.
Die Theorien X und Y sind Managementtheorien bzw. Führungsphilosophien, die zwei völlig unterschiedliche Menschenbilder repräsentieren.
Die Theorie X nimmt an, dass der Mensch von Natur aus faul ist und versucht der Arbeit so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Prinzipiell ist er von außen motiviert, das heißt durch extrinsisch ausgerichtete Maßnahmen zu belohnen beziehungsweise zu sanktionieren. Anlehnung an Herzberg: Hygienefaktoren müssen erfüllt sein!
Im Gegensatz dazu geht die Theorie Y davon aus, dass der Mensch durchaus ehrgeizig ist und sich zur Erreichung sinnvoller Zielsetzungen bereitwillig strenge Selbstdisziplin und Selbstkontrolle auferlegt. Er sieht Arbeit als Quelle der Zufriedenheit und hat Freude an seiner Leistung. Auch Verantwortungsbewusstsein und Kreativität prägen dieses Menschenbild.
Kennen Sie McClelland's Grundmotive?