FÜHRUNG 3

Lektion 3 Führung aus Mauro Feltres Scripts

Lektion 3 Führung aus Mauro Feltres Scripts


C. H.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über verschiedene Motivationstheorien und deren Anwendung in der Arbeitswelt. Sie behandeln Themen wie die XY-Theorie nach McGregor, Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie, das Weg-Ziel-Modell von Porter/Lawler und die Maslowsche Bedürfnispyramide. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende, die sich mit psychologischen Modellen der Motivation und deren praktischen Implikationen vertraut machen möchten. Sie helfen dabei, die Grundlagen der Motivationsforschung zu verstehen und die Unterschiede zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation zu erkennen.
Flashcards
11
Students
1
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
06.11.2015 / 19.04.2016

Flashcards

Was heisst «Motivation»?

Motivation bedeutet «Triebkraft» und bezeichnet das auf emotionaler und neuronaler Aktivität (Aktivierung) beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten. Die Gesamtheit der Beweggründe (Motive), die zur Handlungsbereitschaft führen, nennt man Motivation.

Motivation = persönliche Anstrengung

Beschreiben Sie das Weg-Ziel-Modell nach Porter/Lawler.

Weg-Ziel-Modell der Motivation.

Warum arbeiten wir? Was motiviert uns? Zählen Sie Faktoren auf.

Man unterscheided intrinsische und extrinsische Motivationsfaktoren. Grundsätzlich kann man sagen, dass alle unsere Motivation auf die Befriedigung gewisser Bedürfnisse abzielt: Maslowsche Bedürfnispyramide

Intrinsiche Motivationsfaktoren: die Aufgabe selbst/die Aufgabengestaltung, Erfolgserlebnis, Freiheit/Selbstbestimmung, Sinn der Aufgabe, ...

Extrinsische Motivationsfaktoren: Lohn, Lob, Prämien, Bonus, Status, Privilegien, Coaching, Hilfsmittel, Karriere, ...

Grenzen Sie von der Motivation die Manipulation ab.

Manipulation negativ psychologisch beschrieben ist eine Beeinflussung, welche dazu führt, dass der Manipulierte (MA) etwas tut, das er nicht möchte und/oder nicht versteht und das abschliessend zu seinem Nachteil endet.

  • Ziel: Der MA tut etwas, das er nicht möchte
  • Effekt: Willensabbau
  • Strategie: Ausnutzen der Macht
  • Wirkung: Demotivation/Frust/Leistungsrückgang

Nennen Sie einige Motivationstheorien.

  1. Maslow-Pyramide
  2. Alderfer ERG
  3. Herzberg's Zweifaktoren-Theorie
  4. McClelland's Leisgungsmotivationstheorie
  5. XY-Theorie nach Mc Gregor

Erläutern Sie die komplette Maslowsche Bedürfnispyramide.

Maslow.

Erläutern Sie die ERG-Theorie nach Alderfer.

ERG erweitert die Maslow-Pyramide um die Einteilung in Wachstums-, Beziehungs- und Existenzbedürfnisse.

Was ist Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie?

Herzberg unterscheidet zwei Arten von Einflussgrössen, zum einen Faktoren, die auf den Inhalt der Arbeit bezogen sind (Motivatoren), und zum anderen Faktoren, die auf den Kontext der Arbeit bezogen sind (Hygienefaktoren). 

Zufriedenheit und Unzufriedenheit stellen nicht die beiden äussersten Ausprägungen einer Eigenschaft dar, sondern sind als zwei unabhängige Eigenschaften zu betrachten. 

Zufriedenheit besteht also nicht zwangsläufig, wenn keine Gründe für Unzufriedenheit vorliegen.

Hygienefaktoren – verhindern bei positiver Ausprägung die Entstehung von Unzufriedenheit, tragen aber nicht zur Zufriedenheit bei. 

Motivatoren – Motivatoren beeinflussen die Motivation zur Leistung selbst und kommen schwerpunktmässig aus dem Arbeitsinhalt.

Erläutern Sie die XY-Theorie nach Mc Gregor.

Die Theorien X und Y sind Managementtheorien bzw. Führungsphilosophien, die zwei völlig unterschiedliche Menschenbilder repräsentieren.

Die Theorie X nimmt an, dass der Mensch von Natur aus faul ist und versucht der Arbeit so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Prinzipiell ist er von außen motiviert, das heißt durch extrinsisch ausgerichtete Maßnahmen zu belohnen beziehungsweise zu sanktionieren. Anlehnung an Herzberg: Hygienefaktoren müssen erfüllt sein!

Im Gegensatz dazu geht die Theorie Y davon aus, dass der Mensch durchaus ehrgeizig ist und sich zur Erreichung sinnvoller Zielsetzungen bereitwillig strenge Selbstdisziplin und Selbstkontrolle auferlegt. Er sieht Arbeit als Quelle der Zufriedenheit und hat Freude an seiner Leistung. Auch Verantwortungsbewusstsein und Kreativität prägen dieses Menschenbild.

 

Vergleichen Sie einige Motivationstheorien – gibt es Schnittpunkte?

Vergleich gängiger Motivationstheorien

Kennen Sie McClelland's Grundmotive? 

Nach Mc Clelland umfasst die menschliche Motivation drei dominante Bedürfnisse:

  1. Bedürfnis nach Erfolg (n Ach),
  2. Macht (n Pow) und
  3. Zugehörigkeit (n Aff).

Die subjektive Bedeutung jedes Bedürfnisses variiert von Individuum zu Individuum und hängt auch vom kulturellen Hintergrund des Einzelnen ab. 

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