Führung: Führungsaufgaben umsetzen, TK12F (in Bearbeitung)

Führungsaufgaben umsetze, Teil B aus Lehrmittel Führung für Technische Kaufleute und HWD, Compendio Bildungsmedien

Führungsaufgaben umsetze, Teil B aus Lehrmittel Führung für Technische Kaufleute und HWD, Compendio Bildungsmedien


S. H.
Diese Lernkarten thematisieren zentrale Führungsaufgaben wie Zielsetzung, Motivation und Personalentwicklung, wobei der Fokus auf der Umsetzung durch Führungspersonen und Mitarbeiter liegt. Sie erklären Konzepte wie Management by Objectives, Delegation sowie Motivations- und Bedürfnistheorien und zeigen deren praktische Anwendung im Berufsalltag. Besonders relevant ist das Set für angehende oder aktive Führungskräfte, die ihre Kompetenzen in Mitarbeiterführung und Zielvereinbarungen vertiefen möchten.
Karten
23
Lernende
17
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
08.10.2013 / 19.05.2026

Lernkarten

Definiere: Motivation.

Die Motivation beschreibt die Antriebskräfte, die einen Menschen zu einem bestimmten Handeln bewegen.

Was sind Motivationstheorien?

Beinhaltet Erklärungen für das menschliche Handeln in Arbeitssituationen.

Bsp:

-       Motivationsmodell nach Maslow

-       Zweifaktoren-theorie nach Herzberg

Erkläre: Motivationsmodell nach Maslow.

Die Bedürfnispyramide nach Maslow gliedert die menschlichen Bedürfnisse nach 5 Stufen:

1) Grundbedürfnisse

2) Sicherheitsbedürfnisse

3) Soziale Bedürnisse

4) Anerkennung

5) Selbstverwirklichung

Diese Bedürfnisse bauen aufeinander auf. Eine höhere Stufe kann erst erreicht werden wenn die untere befriedigt wurde.

Erkläre: Zweifaktoren-Theorie nach Herzberg.

Modell zeigt auf welchen Einfluss die Motivatoren und Hygienefaktoren auf die Arbeitszufriedenheit bzw. -unzufriedenheit haben.

Nenne typische Hygienefaktoren!

- Führungsstil

- Beziehung zu Kollegen

- Unternehmenspolitik

- Lohn

Nenne typische Motivatoren!

- Leistungsbeurteilung

- Anerkennung

- Arbeitsinhalt und Verantwortung

- Entwicklungsmöglichkeiten

Definiere: Pygmalion Effekt.

Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.

Erkläre: Positive Dynamik, Motivationszyklus.

Im Motivationszyklus wird dem Mitarbeiter von der Führungsperson Wertschätzung und Anerkennung entgegengebracht.

Der Mitarbeiter ist motiviert und erledigt seine Aufgaben erfolgreich.

Dies wiederum bestätigt die Führungsperson der dem Mitarbeiter Wertschätzung und Anerkennung entgegenbringt.

Erkläre: Negative Dynamik, Teufelskreis der Demotivierung.

Im Teufelskreis wird dem Mitarbeiter von der Führungsperson Misstrauen und Kritik entgegengebracht.

Der Mitarbeiter ist demotiviert und erledigt seine Aufgaben nicht erfolgreich.

Dies wiederum bestätigt die Führungsperson der dem Mitarbeiter Misstrauen und Kritik entgegenbringt.

Vier Arten von Erwartungen spielen zwischen Mitarbeiter und Führungsperson eine grosse Rolle.

1)     Kommunizierte Erwartungen.

2)     Unausgesprochene Erwartungen.

3)     Uneingestandene Erwartungen.

4)     Unbewusste Erwartungen.

Motivationsinstrumente der direkten Führung.

1.     Ziele definieren.

2.     Verantwortungsvolle Aufgaben übertragen.

3.     Anerkennung durch regelmässige Beurteilung.

4.     Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Ziele müssen genau definiert werden damit sie leistungssteigernd wirken. Nennen Sie die Vorausetzungen dafür.

- Ziele dürfen die Verantwortungen und Kompetenzen nicht übersteigen.

- Ziele dürfen die persönlichen Fähigkeiten nicht übersteigen.

- Betreffende Person muss mit den zielen einverstanden sein.

- Regelmässige Anerkenng und Feedbacks des Arbeitsfortschrittes. 

Um richtig zu delegieren müssen Sie die 6 W-Fragen befolgen.

1. Was, welche Aufgabe?

2. Wer, wer übernimmt?

3. Warum, zu welchem Zweck?

4. Wann, welcher Termin muss eingehalten werden?

5. Wie, welche Vorgaben?

6. Womit, welhce Ressourcen?

 

 

Delegationskriterien.

1. Aufgabentyp

2. Adressaten

3. Zeitpunkt

4. Verbindlichkeit

5. Kontrolle

Welchen Einfluss haben regelmässige Beurteilungen auf den Mitarbeiter?

Regelmässige Beurteilungen erhöhen die Arbeitszufriedenheit und die Leistungsbereitschaft des Mitarbeiters.

Damit sich die Anerkennung und Kritik positiv auf die Motivation des Mitarbeiters auswirkt, muss sie rechtzeitig und in angemessener Form mitgeteil werden. 

Definiere: Persnoalentwicklung.

Die Personalentwicklung umfasst alle Massnhamen , mit denen der Mitarbeiter und somit auch das Unternhemen verbessert werden soll.

Personalentwicklungskonzepte.

- On the Job (Jobenlargement, -enrichment, rotation)

- Into the Job

- Near the Job

- Parallel to the Job

- Along the Job

- Off the Job

Beispiele für Personalentwicklungskonzept On the Job.

- Jobenlargement: Aufgabenerweiterung durch zusätzliche Teilaufgaben.

- Jobenrichment: Zusätzliche Kompetenzen.

- Jobrotation: Arbeitsplatz und Aufgabenwechsel.

Erkläre: MbO.

Management by Objectives bedeutet Führung durch Zielvereinbarung.

Zielvereinbarung wird durch Führung und Mitarbeiter gemeinsam erarbeitet.

Mitarbeiter bestimmt slbständig den Weg zum Ziel.

Entlastung der oberen Führungskräfte.

Förderung von Verantwortungsbereitschaft und Eigeninitiative der Mitarbeiter.

Wie verläuft der Zielvereinbarungsprozess beim MbO?

Kernfrage: Was wollen wir erreichen?

1) Allgemeine Unternehmensziele.

2) Abteilungs- oder Gruppenziele.

3) Zielvorstellung der Führungsperson und des Mitarbeiter werden definiert.

4) Ziele werden gemeinsam schriftlich festgehalten. Müssen mit Unternehmensziele übereinstimmen.

5) Mitarbeiter: Zwischenergebnisse, neue Ideen, Abweichungen feststellen und allenfalls korrigieren

6) Führungsperson: Periodische Kontrollen um IST/SOLL Abweichungen allenfalls zu korrigieren.

7) Erfolgskontrolle, neue Anpassungen, Korrekturen der Zielsetzungen für die nächste Planungsperiode.

Was für Anforderungen haben die Mitarbeiterziele im MbO?

1) Ziele müssen realisierbar sein.

2) Ziele müssen messbar sein.

3) Ziele müssen terminiert sein.

4) Bei mehreren Zielen werden gemeinsam Prioritäten gesetzt..

5) Ziele sollen schriftlich vereinbart werden.

SMART-Formel zur klaren, eindeutigen Zielformulierung.

S pecific: konkret.

M easurable: messbar.

A chievable: erreichbar.

R esult-oriented: ergebnisorientiert.

T ime-related: termingebunden.

 

Nennen Sie weitere Management by Konzepte.

Management by Exception (MbE)

Management by Delegation (MbD) *Harzburger Modell

Management by Participation (MbP)

Management by Results (MbR)

Management by System (MbS)

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