Führung

Stoff Marketingleiter

Stoff Marketingleiter

Hanspeter Bachmann
Study

Hanspeter Bachmann
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über verschiedene Management- und Führungstheorien, die sich mit der Steuerung von Mitarbeitern, Strategien und Führungsinstrumenten befassen. Sie eignen sich besonders für Führungskräfte und Personalverantwortliche, die ihre Kompetenzen in der Mitarbeiterführung, Motivation und strategischen Kontrolle vertiefen möchten. Die Karteikarten decken Themen wie Führungsmodelle, Konflikttypen, Personalmanagement und Anreizsysteme ab, um praktische und theoretische Einblicke in das Feld der Führung zu vermitteln.
Flashcards
55
Students
13
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
01.07.2013 / 23.06.2023

Lernkarten

Unternehmensführung

Führung auf Ebene des Gesamtsystems = Verhaltensnormen festlegen, Kapazitäten planen, Informationen beschaffen und auswerten, Entscheide mit grosser Tragweite treffen, Ergebnisse auswerten und Konsequenzen ziehen

Langfristig, strategisch

Menschenführung

Mitarbeiter so leiten, dass Sie leistungsbereit und initiativ auf ein bestimmtes Ziel hin tätig werden und Ihren Fähigkeiten entsprechend und mit gegebenen Mitteln, bestmögliche Ergebnisse erzielen.

Taktisch, operativ

Führungsgrundsätze

Schriftlich formulierte Richtlinien, die Führungstätigkeit unterstützen. Müssen gelebt und auch für Mitarbeiter Transparent sein. Firmenspezifisch und dem Wandel angepasst.

Führungstheorien

- Eigenschafts / PersonenTheorie 

existierende Eigenschaften                               

- Situations-Theorie    

Situativ Unterschiedliches Verhalten

- Positions-Theorie  

Erwartungen an eine Position

- Interatktions-Theorie  

Wechselwirkung zwischen Vorge-setzter und MA

 

 

 

 

 

6 Führungsbestandteile  ZZ RAS

  1. Zielbezug
  2. Zielerreichungsenergie = Motivation, Coaching, Sicherheit und realistische Zielsetzung
  3. Rückkopplung   = Feedback / Kontrolle  
  4. Asymmetrie = Beziehung, Rollenverteilung, Fähigkeiten
  5. Synergie = Unmittelbarkeit (Private und Geschäftliche)                                        

Zürcher Modell nach Edwin Rühli

P lanen der Aufgabe

E ntscheiden nach Entscheidungskriterien und Entscheidungshilfen

A nordnen und Ausführung der Aufgabe                

K ontrolle der Aufgabe / Zielerreichung

Wichtigstes Gesammtziel der Führung

Der unternehmerische Erfolg !

Indirekte Führung

Unternehmensführung strukturell im des Betriebswirtschaftlichen Sinne

Direkte Führung

Menschenführung 

Führungsinstrumente aufgabenbezogen

Stellenbeschrieb AKV / Aufg. Kompetenz / Sonderaufg. / Jobrotation / Partizipation

Stelleninfo:  Stellenbildgung (Abgrenzung AKV) >  Anforderungsprofil ( Fach- Führungs- Persöbnliche- Soziale- Kompetenz ) Stellenbeschrieb (Definition, Bezeichnung, Rang etc,  / genaue AKV / Kommunikation & Zusammenarbeit / Anforderungsprofil (Bildung, Quali, Erfahrung)

Führungsinstrumente personenbezogen

Beurteilung/ Qualifikation:  Lob, Kritik / Motivation / Weiterbildung / Karriereplanung,  Anreize , Bonus etc.

Führungsinstrumente  informationsbezogen

Kommunikation: Sitzungen / MA-Gespräche / Mail, Führungshandbuch / Weisungen, Normen

Führungsinstrumente prozessbezogen

Planung / Zielsetzung / Kontrolle / Funktions- Ablauf-Diagramm /  Organigramm

Machtgrundlagen  (Israel)

 

Informationsmacht: Die Info ist wichtiger als die Quelle!

Sanktions Macht  Belohnungs- und Bestrafungs-Macht 

Referenz Macht Überzeugung, Charisma

Anatomische Macht: Körperlich

Experten Macht Vorsprung des Führers

Legitimierte Macht: Formell durch die Stellung im Unternehmen ( Vorgesetzter im Organigramm oder durch Weisungsbefugnis)

 

Arten der Autorität / Kompetenzarten

  1. Formal  = Führungskompetenz
  2. Fachlich = Fachkompetenz
  3. Menschlich = Sozialkompetenz

Führungsmodell KKK 1

1. Komandieren

2. Kontrollieren 

3. Korrigieren 

Führungsmodell KKK 2

1. Kommunizieren 

2. Kooperieren

3. Koordinieren

Führungsmodell KKK 3

1. Kinder  Förderung

2. Küche   füttern von Info & Feedback

3. Kirche  Werte, Leit und Vorbilder  

Führungsmodell FFF

Fordern, fördern, Feedback

Führungsstile nach Tannenbaum

Eindimensionale Führung  mit unterschiedlichem Entscheidungsspielraum der Vorgesetzten resp. d. Mitarbeiter.  v.l. n.r.  autoritär, patriarchalisch, informierend, beratend, kooperativ, delegativ, demokratisch

Führungsstil nach Dr. Hersey

Situative Führung mit dem 4 Felder Kommunikationsquadrat

Y Achse = unterstützendes Verhalten  X Achse = dirigierendes Verhalten  (unten rechts beginnend und dann im Gegenurzeigersinn) S1 = Diktieren (nicht fähig & willig)  S2= Argumentieren (Erklären, willig, n. fähig)  S3= Partizipieren (fähig, n. willig) S4= Delegieren (fähig & willig)

Führung nach Blake Mouton

2 Dimensionale Führung, mit dem Verhaltensgitter 9x9 Felder.  Y-Achse= Personenorientierung  X-Achse= Aufgabenorientierung.  Feld 1.1 unten links = Laissez faire,  Feld 9.9 = situativer Stil

Management Einteilung

Top, middle, lower Management

Leistungsspanne

auch Führungsspanne, hoch gleich viele Mitarbeiter unter sich, tief = nur wenige Mitarbeiter unterstellt

Leitungssystem

Beschreibt die Kommunikationsbeziehung im Organigramm

Management als Querschnittsfunktion

Aufteilung der Aufgaben nach vertikalen Sachfunktionen wie: Einkauf, Produktion, Verkauf  UND horizontalen Managementfunktionen wie: Planung, Oranisation, Kontrolle

MbO,  Management by Objectives

Offenes Austauschverhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeiter mit offener Zielvereinbarung (SMART) z.Bsp. vor Projekt Erteilung werden Anforterungen & Nutzen gegenseitig besprochen.

MbE ,  Management by Eception

Eigenständes / Selbständiges- Arbeiten der Mitarbeiter, Ziele, Sollwerte und Bewertungsmasstäber werden vorab definiert und ständig mit Soll/ist vergleich geprüft.  Optimal im Einsatz mit einer Balanced score card. 

MbD,  Management by Delegation

Klare Aufgabendelegation mit Verantwortungsübertragung und Entscheidungsfreiheit. Wichtig; AKV genaue definieren!  (Problem, meistens werden monotone Aufgaben verteilt)

MbR,  Management by Results

Definierte Erfolgskontrolle, sehr Ergebnisorientiert. Vorgesetzte konzentriert sich auf die Kontrolle. Wird vielfach in Profitcenter eingesetzt

MbS,  Management by System

Im Zentrum stehen optimierte Arbeitsabläufe mittels MIS System.  Hohe Arbeitspräzision jedoch Einschränkung der Kreativität

St. Galler Management Modell n. Hans Ulrich

Im Zentrum der Organisationswürfel mti Prozessen, ( Management Geschäft & Unterstützungsprozesse) Ordung (Strategie, Struktur & Kultur)  Entwicklung (Erneuerung & Optimierung). danach kommen die Anspruchsgruppen und im äussersten Element die Umweltsphären.

Harzburger Management Modell

Stellenbeschreibung > Führungsanweisung ! Basiert auf der Entfaltung der individuellen Fähigkeiten, Selbstbestimmung & Eigenverantwortung ( Subsidiarität )  Meistens in Verbindung mit Stablinien Organisation mit buttom Up Strategie.

Zürcher Management Modell

n. Edwin Rühli   Planen, Entscheiden, Anordnen ( Ausführen ), Kontrolle

Integrales Personal Management

Gesamte Betrachtung des Personal Management. Übergeordnet = Leitbild, Unternehmensstrategie, Pers. Strategie  Untergeordnet =  Personalpl. Entw. Weiterbildung, Lohn etc.

Personal Anreizsysteme

Materiel: Bonus Prämien, Lohn, Geschenke, Fahrzeug, Handy PC etc.  Immateriel: Tätigkeitsspielraum, Abwechslung, Berufstitel, Ferien, Events, Arbeitszeiten ( Maslow 4&5)

Personal Freistellung & Abbau

Intern: (wir behalten den MA)  Versetzung, Jobrotation, Kurzarbeit, Änderungskündigung  Extern:  (wir trennen uns von dem MA) Kündigung, Frühpension, Fluktuation nutzen, Out-/ Newplacement (coaching bei neuer Stellensuche, Outsourcing ( Personalübernahme durch neue Firma)

Lohnsystem / Lohn

Lohn:  Leistunggerecht, Anforderungsgerecht, Marktgerecht, Sozial   Lohnsystem: Grundlohn, Mindestlohn, Lohnindex, Anstellungfunktion, Fortbildung, Erfahrung, Leistung  Einführung Lohnsystem:  Zielsetzung, Systematik, kritische Würdigung  Vor- und Nachteile aufzeigen

Konflikt Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl

1. Verhärtung 2. Debatte 3. Taten statt Worte (noch win- win möglich) 4. Imageverlust 5. Gesichtsverlust 6. Drohstrategie (fast immer win-lose Situation)  7. Begrenzte Vernichtungsschläge 8. Zersplittung 9. in den Abgrund (meistens lose-lose Situation)

Konflikttyen & Hilfestellung

Typen: Heisse Konflikte ( Offen, Sozial ) meist konstruktive da offensiv  Kalte Konflikte: ohne Konfrontation ( hinterrücks)  Hilfe: Moderation, Meditation, Machteingriff

Lernen