FT1_02
E-Hand
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Flashcards
Aufgaben der Elektrodenumhüllung
Leitfähigkeit der Lichtbogenstrecke verbessern durch
a) Erleichtern des Zündens
b) Erhöhung der LichtbogenstabilitätBilden einer Schlacke, welche
a) die Tropfengröße beeinflusst
b) den übergehenden Tropfen und das geschmolzene Schweißgut vor den Einflüssen der Luft schützt c) die erstarrende Raupe formtBilden einer Schutzgasatmosphäre
a) aus organischen Stoffen
b) aus Karbonaten (z.B. CaCO3)Desoxidieren und ggf. auflegieren
Verwendung als Zusatzwerkstoff durch Einbringen von Metallpulver (Mehrausbringungselektrode)
Leitfähigkeit der Lichtbogenstrecke verbessern durch
a) Erleichtern des Zündens
b) Erhöhung der Lichtbogenstabilität
Bilden einer Schlacke, welche
a) die Tropfengröße beeinflusst
b) den übergehenden Tropfen und das geschmolzene Schweißgut vor den Einflüssen der Luft schützt
c) die erstarrende Raupe formt
Bilden einer Schutzgasatmosphäre
a) aus organischen Stoffen
b) aus Karbonaten (z.B. \(CaCO_3\))
Herstellungsprozess der Stabelektroden
- Drath auf Maß ziehen
- Draht auf Länge schneiden
- Umhüllungsrohstoffe mahlen, sieben und mischen
- Umhüllung und Kerndraht zusammenführen
Nennen Sie die verschiedenen Umhüllungstypen.
- Zellulosetyp
- Saurer Typ
- Rutiltyp
- Basischer Typ
Warum müssen basische Elektroden vor dem Schweißen rückgetrocknet werden.
Besonders Stabelektroden mit basischer, rutil oder zellulosehaltiger Umhüllung sind vor dem Verschweißen rückzutrocknen, weil ...
- Wasseraufnahme
--> Feuchtigkeit führt zu erhöhten Wasserstoffgehalt im Schweißgut
--> Gefahr der Bildung von Kaltrissen
Stromquellen für das Lichtbogenhandschweißen
- Umformer
- Transformator
- Gleichrichter
- Inverter
Geeignete Werkstoffe für das Lichtbogenhandschweißen
- Stahl
- Gusseisen
- Nickel
Blaswirkung durch Konzentration magnetischer Kraftfelder
Vor- und Nachteile des Lichtbogenhandschweißens
+ sehr gut für Zwangslagen geeignet
+ hohe Baustelleneignung
+ preiswerte & robuste Anlagen
- rel. geringe Lichtbogenzeit (Einschaltdauer)
- Fehlerhäufungen beim Prozessstart
- schlechte Ausnutzung des Zusatzwerkstoffes (Endstücke)
Schlackebildende Stoffe
– Quarz
– Flussspat
Desoxidierende Stoffe
– Ferromangan
– Ferrosilizium
Schutzgasbildende Stoffe
– Zellulose
– Kalkspat
Lichtbogenstabilisierende Stoffe
– Kalifeldspat
– Rutil
Legierungsbestandteile
– Ferrochrom
– Ti
– Si
– Nickel
– Eisenpulver
Formel Ausbringung
\({Abgeschmolzenes Schweißgutgewicht \over Abgeschmolzenes Kernstabgewicht} * 100 %\) %
Formel Streckenenergie
\(Streckenenergie = {U*I \over v_s}\)
Formel Ausziehlänge
\(Ausziehlänge = {Nahtlänge bei best. a-Maß \over Elektrodenlänge}\)
1) Pipeline-Rundnahtschweißung -> Cellulose-Elektrode! Gute Zähigkeiten, kaum Schlacke, schwierig zu verarbeiten (kontinuierlich ändernde Schweißposition) !
2) Position PG -> reine Fallnahtschweißung, “gutmütigere” rutil-cellulose Mischelektrode
3) Hohe Anforderungen an Kaltzähigkeit und Festigkeit -> Basische Elektrode! Anspruchsvoll zu verarbeiten.
4) Keine hohen Anforderungen an technologisch- mechanische Eigenschaften, Schweißen in Wannenlage, große Wanddicken, großes a-Maß -> dickumhüllte, gut verarbeitbare rutile Elektrode mit hoher Ausbringung
5) Keine Anforderungen an Zähigkeit und Festigkeit, alle Schweißpositionen -> rutile, gut verarbeitbare Allroundelektrode