Flamingos Zusammenbauspaß

Zusammenbaun macht Spaß

Zusammenbaun macht Spaß


H. P.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Fehlerbaumanalyse und die Fehlermöglichkeiten- und Einflussanalyse (FMEA) auf Universitätsniveau. Sie decken die Analyse von Produkten, Prozessen und Systemen ab, einschließlich der Identifizierung von Fehlermöglichkeiten, der Bewertung ihrer Auswirkungen und der Ableitung von Maßnahmen zur Fehlervermeidung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute im Qualitätsmanagement, da sie detaillierte Informationen über die verschiedenen Varianten der FMEA, die Komponenten des Qualitätsmanagements und die Gestaltung von Arbeitsplätzen und Betriebsmitteln liefern.
Flashcards
22
Students
6
Language
German
Level
University
Created / Updated
28.06.2016 / 26.10.2016

Flashcards

Einflüsse für Betriebsmittelgestaltung

Funktionsräume der Arbeitsplatzgestalltung

Wichtige Funktionsräume des menschlichen Körpers bei der räumlichen Gestaltung

Greifraum – Menge aller Raumpunkte, welche bei definierter Körperhaltung noch erreicht werden können

Maximaler Greifraum

Funktioneller Greifraum (je nach auszuführender Funktion)

Sichtraum

Bewegungsraum (Basis DIN 33402-3)

Unterschiedliche Körperstellungen (kinematische Beziehung der Körpergliedmaßen)

Körperhaltungen: Varianten von Körperstellungen

Komponenten des Qualitätsmanagement

Qualitätsplanung

• Was schätzt der Kunde an unserem Produkt?

• Wie erzeugen wir diese Qualität?

Qualitätssicherung

•Wie erfüllen wir alle Qualitätsforderungen?

•Wie beugen wir Fehlern vor, ehe der Kunde das Produkt nutzt?

Qualitätslenkung

• Mit welchen Arbeitstechniken und Methoden arbeiten wir am Produkt, im Prozess und mit den Mitarbeitern?

• Wie lernen wir im Regelkreis Vorbeugung, Überwachung, Korrektur

Qualitätsverbesserung

• Wie erreichen wir eine kontinuierliche Verbesserung für Prozesse und Produkte?

• Welche Verbesserungen können die Mitarbeiter selbstständig durchführen?

Was ist eine Fehlermöglichkeiten - und Einflussanalyse (FMEA)

Bei der Fehlermöglichkeiten - und Einflussanalyse handelt es sich um ein Verfahren zur präventiven Qualitätssicherung. Mit Hilfe der Fehlermöglichkeiten- und Einflussanalyse werden systematisch potentielle Fehler am Produkt oder im Prozess analysiert, ihre Auswirkungen bewertet und Maßnahmen zur Vermeidung dieser Fehler abgeleitet. Bei der Durchführung einer FMEA werden folgende Schritte durchlaufen:

• Feststellung möglicher Fehler

• Beurteilung der Fehlerauswirkungen

• Analyse der Fehlerursachen

• Bestimmung der Wahrscheinlichkeit des Auftretens (A), der Bedeutung (B) und der Wahrscheinlichkeit der Entdeckung (E) des Fehlers und Ermitteln der Risiko - Prioritätszahl (RPZ = A * B * E)

• Ableitung von Maßnahmen zur Vermeidung des Fehlers mit Zuordnung von Verantwortlichkeiten

Varianten der FMEA

System-FMEA (auch S - FMEA) - Zusammenwirken von Teilsystemen in einem übergeordneten Systemverbund bzw. das Zusammenwirken mehrerer Komponenten in einem komplexen System.

Die Konstruktions - FMEA (auch K -FMEA) zielt auf die Konstruktion einzelner Produkte oder Bauteile und untersucht diese auf potenzielle Schwachstellen oder Ausfallmöglichkeiten.

Die Prozess - FMEA (auch P - FMEA) stützt sich auf die Ergebnisse der Konstruktions - FMEA und befasst sich mit möglichen Schwachstellen im Fertigungs - oder Leistungsprozess.

Fehlerbaumanalyse nach DIN 25424

Die Fehlerbaumanalyse läuft in welchen Arbeitsschritten ab?

Detaillierte Systemanalyse (Systemfunktionen, Umgebungsbedingungen, Systemaufbau, Zusammenspiel der Komponenten, Reaktionen des Systems auf unterschiedliche Umgebungsbedingungen sowie systeminterne Ausfälle)

Festlegung des „unerwünschten Ereignisses“, das die Sicherheit oder Betriebsbereitschaft des Systems oder von Teilfunktionen betreffen kann, sowie der Ausfallkriterien

Festlegung von Zuverlässigkeitskenngrößen, welche Aufschluss über die Ausfallhäufigkeit bzw. Nichtverfügbarkeit innerhalb eines Zeitintervalls geben.

Ermittlung der Ausfälle von Komponenten und Funktionselementen, die sich aus dem „unerwünschten Ereignis“ ergeben können

Aufstellung des Fehlerbaumes, beginnend beim „unerwünschten Ereignis

Zusammenstellung der Eingangsgrößen , welche die „Äste“ des Fehlerbaumes (Zustände, wie z.B. Temperaturen, oder Ereignisse, wie z.B. Ausfälle) beeinflussen