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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 12.03.2014 / 11.08.2019
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Was versteht man unter „NPOs“?

NPO = Non Profit Organisation. Sind weder staatliche noch gewinnorientierte Unternehmen, und müssen immer mit 0 oder Minus bilanzieren. Sie sind gemeinnützig und verfolgen keine privaten Interessen.

5 Merkmale von NPOs:

Freiwilligkeit (unbezahlte Arbeit wird geleistet, freiwillige Mitgliedschaft, freiwillige Geld- oder Sachspenden)

Formale Organisation (Entscheidungsstrukturen, festgelegte Verantwortlichkeiten, Satzungen, Statuten)

Privater Charakter (Nichtstaatliche Organisation, Sachzielorientierung vs. Formalziel)

Keine Gewinnausschüttung (Keine Gewinnausschüttung an Mitglieder, Gewinne müssen für den Unternehmenszweck genützt werden)

Selbstverwaltung (Treffen von Entscheidungen, eigenkontrolliert)

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Nennen Sie die wichtigsten Aufgabengebiete des NPO-Sektors.

Dienstleistungsbranchen, Kultur- und Erholungsbereiche, Bildungs- und Erziehungswesen, Gesundheits- und Katastrophenhilfswesen, Sozialwesen

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Welche Aspekte muss NPO-Management enthalten?

Personenbezogen: MA müssen durch die FK von der Mission, der NPO überzeugt werden

Sachbezogen: Managementzyklus gilt in NPOs in seiner ursprünglichen Form

Institutional: NPOs verfügen über Stellen, denen die Führungskräfteaufgaben zuzuordnen sind.

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Vergleichen Sie Herausforderungen des Managements in NPOs im Vergleich zu Pos.

5 Gründe warum NPO’s nicht wie PO’s funktionieren:

Die Freiwilligen (2 MA-Gruppen, Motivation, Zusammenarbeit)

Das Geld (Fundraising als Existenzsicherung, transparente Finanzierung)

Die Organisation (formale Organisation für formelle Strukturen)

Die Effizienz (Zielsetzung und Erfolgsmessung für viele Ansprechgruppen)

Die Mission (Stakeholder Management, Mission vs. Finanzierung)

Das Wachstum (angebotsindizierte Nachfrage, vernetzte Angebote)

 

NPO:

  • Personalstruktur:
    • individuelle Be- und Überlastungsphänomene
    • Fluktuation
    • langfristige Entwicklungsperspektiven
    • arbeits- und sozialrechtliche Stellung
  • Zusammenspiel zwischen Bezahlten und Ehrenamtlichen MA:
    • Konfliktmanagement
    • Entscheidungen
    • Innovationsmanagement
    • Aufbau- und Ablauforganisation
  • Zielsystem: viele Komponenten -> qualitativ
    • Feststellung von Qualität und Leistung
    • Zieldefinition und Messbarkeit
  • Rechtsform
  • Rechnungswesen und Controlling
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Was verstehen Sie persönlich unter wirksamem Management?

Wirksames Management für mich bedeutet, zufriedene Mitarbeiter, die mich als Vorgesetzten akzeptieren und respektieren. Zufriedene Kunden, die den Betrieb immer wieder wählen würden. Und gutes Management bedeutet viele Prozesse gemeinsam mit den Mitarbeitern zu behandeln und nicht alleine.

Weiters bedeutet wirksames Management, dass Ziele definiert, kontrolliert und erreicht werden.

Die Organisation reibungslos abläuft, Entscheidungen richtig zu treffen und diese zu kontrollieren, Kontrolle auf Basis von Vertrauen geschieht, Fehlentwicklungen vermieden werden, und dass meine Mitarbeiter Spaß an der Arbeit haben, im Team arbeiten und ständig dazu lernen

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Wie setzen Sie die Grundsätze wirksamen Managements in Ihre persönliche Führungspraxis um?

Mitarbeitergespräche, Feedbackbögen, Kundengespräche, Problemlösungsprozesse erarbeiten usw...

Grundsätze wirksamen Managements sind:

  • Effektivität: die richtigen Dinge tun (Grundsätze und Aufgaben)
  • Effizienz: die Dinge Richtig tun (Werkzeuge)
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1. Motivation von MitarbeiterInnen in Organisationen kann an 3 Eckpunkten festgemacht werden. Beschreiben Sie diese und erläutern Sie die Herausforderungen, welche sich für Sie in der täglichen Führungspraxis daraus ergeben.

Individuelles Können: Ausbildung und richtiges Einsetzen der Mitarbeiter

Individuelles Wollen: Motivation und Führung der Mitarbeiter

Soziales Dürfen: Gruppenwerte, Organisationsstruktur, Normen und Werte der Organisation

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Nennen Sie Management-Probleme von NPOs und nennen Sie mind. 1 Beispiel aus dem Roten Kreuz.

  • Komplexes Zielsystem: d.h. nicht auf Gewinn sondern soziale Ziele Rechtliche Rahmenbedingungen: Problem bei Frage nach der Haftung und der Mitbestimmungsrechte
  • Probleme beim Personalmanagement: Unterschied zwischen HA, EA und ZD
  • Preismanagement: Probleme bei marktgerechten Preisen, da es so etwas wie Angebot und Nachfrage nicht gibt
  • Zunehmende Bedeutung der IT: Programme die für POs verwendet werden können sind zum Teil für NPOs nicht brauchbar
  • Probleme beim Umgang mit Konflikten und beim Treffen konkreter Entscheidungen. Auf Grund von EA Mitarbeitern