Finanzmanagement

Betriebswirtschaft für Führungskräfte

Betriebswirtschaft für Führungskräfte


K. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Finanzmanagement auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Konzernstrukturen, Finanzierungsformen, Corporate Governance und Going Public. Die Karteikarten erläutern rechtliche Vorteile von Konzernen, verschiedene Führungsphilosophien und Finanzierungsmethoden wie Kreditfinanzierung und Beteiligungskapital. Besonders nützlich sind sie für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich auf Prüfungen im Bereich Finanzmanagement vorbereiten möchten.
Karten
26
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
22.12.2015 / 22.06.2021

Lernkarten

Liquiditätsgleichung

Anfangsbestand Zahlungsmittel + Einzahlungen - Auszahlungen >= 0

Externe Finanzierung

  • Beteiligungsfinanzierung
  • Kreditfinanzierung

Interne Finanzierung

  • aus dem Umsatzprozess (Gewinnthesaurierung, Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten, Finanzierung aus Rückstellungsgegenwerten)
  • aus Vermögensumschichtung (Desinvestition, Sale-and-Lease-Back-Verfahren, Rationalisierung)

Transformationsleistungen der Finanzmarktinstitutionen

  • Losgrößentransformation
  • räumliche Transformation
  • Fristentransformation
  • Risikotransformation
  • Liquiditätstrandformation

Funktionen des Beteiligungskapitals

  • Errichtungsgrundlage
  • Gewinnverteilungsbasis
  • Finanzierungsfunktion
  • Garantie-/Haftungsfunktion
  • derivative Repräsentationsfunktion

Kapitalbeschaffung für Nicht-Aktiengesellschaften

  • Einbehaltung (Thesaurierung) von Gewinnen
  • zusätzliche Zuführungen der bisherigen Gesellschafter
  • Aufnahme neuer Gesellschafter

Beteiligungsquellen bei jungen Unternehmen

  • Private Equity (PE)
  • Venture Capital
  • zeitlich befristete Eigenkapitalfinanzierung

Business Angels

wohlhabende Privatpersonen, die direkt in ein junges Unternehmen investieren und mit ihrem Know-how unterstützen

Seed Financing

  • Samenfinanzierung

betrifft:

  • Produktidee
  • Forschungs- und Entwicklungsprozess
  • Erarbeitung des Produktkonzepts
  • Unternehmenskonzeption
  • Marktanalyse
  • Umsetzung der Idee zu einem Prototypen

Vorteile von Going Public

  • leichterer Zugang zu externen Finanzierungsquellen
  • verbessertes Unternehmensimage und größere Publizität
  • Vorteile bei der Gewinnung exzellenter Manager und Mitarbeiter

Nachteile von Going Public

  • direkte Kosten des Börsengangs
  • laufende Publizitätskosten
  • Gefahr des Verlustes der Unternehmenskontrolle

Ordentliche Kapitalerhöhung

  • Kapitalerhöhung gegen Einlagen
  • Ausgabe neuer (junger) Aktien
  • notwendig: Beschluss der HV

Beteiligungskapitalerhöhung (Ausgestaltung)

  • ordentliche Kapitalerhöhung
  • Festpreisverhalten (Fixed Price Method)
  • Buchbildungsverfahren (Bookbuilding)

langristige Kreditfinanzierung

verbrieft (Wertpapierform)

  • Industrieanleihen (Corporate Bonds)
  • Floating Rate Notes (FRN)
  • Zerobonds
  • andere innovative Formen (z.B. ABS)

unverbrieft (Buchform)

  • Schuldscheindarlehen
  • Bankdarlehen (Investitionsdarlehen)
  • andere Sonderformen (z.B. Leasing)

Ausstattung der Anleihe

  • Verzinsung
  • Laufzeit
  • Tilgungsmodalitäten
  • Besicherung

Floating Rate Notes

  • Zinsanpassungen an MArktzinsentwicklungen
  • Zinsobergrenzen (Caps)
  • Zinsuntergrenzen (Floors)

Zerobonds

  • sämtliche Zinsen werden erst mit der Tilgung ausbezahlt

kurzfristige Kreditfinanzierung

  • verbrieft (Euronotes, Commercial Paper, Medium-Term-Notes)
  • unverbrieft (durch Finanzinstitute, durch (Nichtbanken-) Geschäftspartner (Beschaffungskredit/Lieferantenkredit)

kurzfristige Kreditfinanzierung durch Finanzinstitute

Geldleihe

  • Kontokorrentkredit
  • Lombardkredit
  • Diskontkredit
  • Factoring

Kreditleihe

  • Akzeptanzkredit
  • Avalkredit

 Zwischenformen der Finanzierung

  • Grundform Aktie (Vorzugsaktien)
  • Grundform Anleihe (Wandelschuldverschreibungen, Gewinnschuldverschreibungen, Genussscheine)

Zentrale Führungsphilosopie

  • Sämtliche Konzernunternehmen werden als eine Unternehmenseinheit "Konzern" betrachtet
  • Ziele der TU werden aus Zielen des MU abgeleitet
  • TU werden als Betriebsstätten des MU behandelt
  • Management der TU sind ausführende Organe des MU

Dezentrale Führungsphilosophie

  • Fließende Grenze zwischen Finanzbeteiligung und Konzern
  • Eigeninteressen der TU werden stärker berücksichtigt
  • TU sind relativ selbstständig und bilden z.B. seblstständige operative und/oder strategische Einheiten
  • Management der TU sind weitgehend eigenverantwortlich im Konzern

Dezentrale Führungsphilosophie

  • Fließende Grenze zwischen Finanzbeteiligung und Konzern
  • Eigeninteressen der TU werden stärker berücksichtigt
  • TU sind relativ selbstständig und bilden z.B. seblstständige operative und/oder strategische Einheiten
  • Management der TU sind weitgehend eigenverantwortlich im Konzern

Corporate Governance

  • Ordnungsrahmen für die Aktivitäten der Unternehmensführung und -überwachung
  • umfasst Vielzahl gesetzlicher und nicht gesetzlicher Regelungen
  • Systematisierung der CG mithilfe von Transparenz-, Verhaltens- und Haftungsregeln
  • Interne CG vs. Externe CG
  • Interessensausgleich zwischen den einzelnen Interessensgruppen (Stakeholder)

Konzern (Definition)

Zusammenfassung rechtlich selbstständiger Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Entscheidungs- und Handlungseinheit

-> Tochterunternehmen rechtlich selbstständig, aber wirtschaftlich unselbstständig

Rechtliche Vorteile eines Konzerns

  • Möglichkeit der Haftungsseparation im faktischen Konzern
  • Umgehung der Ausschüttungsregeln durch Gewinnthesaurierung bei TU
  • Möglichkeit der Gewinnverlagerung zwischen Konzernunternehmen mit steuerlichen Vorteilen
  • Unternehmens.- bzw. MArkennahmen bleiben besthen

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